C&A:"59 Euro für eine Jeans aus Mönchengladbach ist doch supergut"

C&A-Chefin Giny Boer

C&A-Chefin Giny Boer.

(Foto: C&A)

C&A-Chefin Giny Boer erklärt, was sich in der Textilindustrie und in ihrem Unternehmen ändern muss und was es mit der Jeans aus Mönchengladbach auf sich hat.

Interview von Michael Kläsgen

Die Jeans-Fabrik von C&A in Mönchengladbach befindet sich auf einem Gelände mit flachen Backsteinbauten des historischen Monforts Quartiers. In der großen, säuerlich riechenden Halle stapeln sich Jeans auf Tischen. Dutzende Näherinnen und Näher sitzen hinter Maschinen und befestigen Taschen, stanzen Nieten oder kontrollieren die Größe der Hosen. Nebenan fährt in einem großen Apparat ein Laserstrahl über aufgeblähte Hosenbeine und hinterlässt den sogenannten Stonewashed-Effekt, ganz ohne Wasser. In Düsseldorf dann, in der Firmenzentrale am Flughafen, empfängt die C&A-Chefin Giny Boer, 61. Bevor die Niederländerin zum Bekleidungsunternehmen kam, war sie Managerin bei Ikea. Sie führt nun ein Unternehmen mit mehr als 27 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Ländern. In Deutschland setzte C&A im Geschäftsjahr 2022/2023 2,2 Milliarden Euro um und halbierte seinen Verlust auf 66 Millionen Euro.

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