Rente mit 63

SZ PlusMeinungHaushalt
:Die SPD ist viel zu bockig

Der Absturz der Partei hat auch damit zu tun, dass sie nur noch als Verein für Sozialpolitik wahrgenommen wird. Sie sollte ihren Parteitag nutzen, sich den Realitäten zu stellen.

Kommentar von Georg Ismar

SZ PlusZukunft der Arbeit
:Länger arbeiten? Ja, bitte!

Deutschland fehlen überall Arbeitskräfte. Gleichzeitig wollen viele Menschen im Rentenalter weiterarbeiten. Eine kleine Firma in Aschaffenburg hat die naheliegende Lösung gefunden.

Von Peter Fahrenholz

SZ PlusPsychologie
:Wie man im Alter geistig fit bleibt

Anregende Tätigkeiten tragen zu einem erfüllten Seniorenleben bei. Welche genau man wählt, ist fast egal. Hauptsache, sie erfüllen eine Bedingung.

Von Sebastian Herrmann

SZ PlusExklusivSozialpolitik
:Wie die Rente mit 63 den Fachkräftemangel verschärft

Jedes Jahr gehen fast 300 000 Beschäftigte vorzeitig ohne Abschläge in den Ruhestand. Das hat bittere Folgen für den Arbeitsmarkt - und hilft nicht einmal den Richtigen.

Von Roland Preuß

SZ PlusGuinnessbuch-Rekord
:85 Jahre in der gleichen Firma

Der Brasilianer Walter Orthmann feiert ein außergewöhnliches Dienstjubiläum. Was man von einem Hundertjährigen lernen kann, der jeden Tag um fünf Uhr aufsteht, um ins Büro zu fahren.

Von Kathrin Werner

SZ PlusMeinungRente
:Die Menschen sollten länger arbeiten

Der Kanzler sorgt sich, weil viele Beschäftigte früh aus dem Beruf ausscheiden, während den Firmen Leute fehlen. Doch warum bleibt er bei der Diagnose stehen? Es braucht jetzt ein besseres Gesundheitsmanagement - und eine Rentenreform.

Kommentar von Alexander Hagelüken

Ruhestand
:Rentner klagt erfolgreich gegen Rentenversicherung

Ehe der Mann in den Ruhestand gehen konnte, wurde sein Arbeitgeber insolvent. Die Rente mit 63 steht ihm trotzdem zu, befindet das Landessozialgericht.

Von Stephan Handel

Leserdiskussion
:Rente mit 63 - für Sie eine Option?

Immer mehr Versicherte zahlen Extrabeiträge, um mit 63 ohne Abschäge in Rente gehen zu können. Doch nur wenige können sich das leisten, kommentiert SZ-Autor Hendrik Munsberg.

SZ PlusRuhestand
:Rente ab 63 - darauf muss man achten

Früher in Ruhestand gehen und finanzielle Abstriche vermeiden? Das klappt, wenn man lange genug eingezahlt hat und rechtzeitig tätig wird. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Hendrik Munsberg

MeinungRente mit 63
:Schluss mit der semi-seriösen Klientelpolitik

Die SPD hat mit der Rente mit 63 Wahlkampf gemacht - gebracht hat es ihr nichts. Es ist an der Zeit, sich endlich um die Zukunft der Rentenversicherung zu kümmern.

Kommentar von Hendrik Munsberg

Sondierung
:Warum die Rente mit 63 die falsche Baustelle ist

Die Probleme bei den Riester-, Erwerbsminderungs- und Betriebsrenten sind größer.

Von Robert Roßmann

Rente mit 63
:Das kommt gut an

Der vorgezogene Ruhestand ist sehr gefragt. Allein in diesem Jahr stellten 221 000 Menschen einen Antrag.

Rentenpolitik
:Schluss mit der Rentner-Party

Mit der Rente mit 63 beschenkt die Regierung eine bestens abgesicherte Generation. Das Geld fehlt den nachfolgenden Generationen, die es wirklich brauchen - und für die es im Alter finanziell ziemlich eng wird.

Kommentar von Alexander Hagelüken

ExklusivRente mit 63
:Dann mal Tschüss

Zuletzt hatten in Deutschland ältere Arbeitnehmer zunehmend wieder Arbeit gefunden. Doch die neue abschlagsfreie Rente ab 63 hat die schöne Erfolgsgeschichte erst einmal gestoppt.

Von Thomas Öchsner

ExklusivDrohende Klagen
:Rente mit 63 vor Gericht

Sie kamen im letzten Moment ins Gesetz, um die Union zu besänftigen, und machen nun Probleme: Die Ausnahmeregeln bei der Rente mit 63 könnten eine Klagewelle auslösen. Gewerkschaften bereiten Musterverfahren vor.

Von Thomas Öchsner

Reformpläne der Bundesregierung
:Was von der Rentenerhöhung übrig bleibt

Die Koalition hat einiges getan, um eine wichtige Klientel zu bedienen: die Rentner. Doch die jüngsten Vorhaben werden einen großen Teil der Rentenerhöhungen auffressen. Wie sich die Pläne konkret auswirken.

Von Guido Bohsem

ExklusivRentenreform
:Rente mit 63 möglicherweise verfassungswidrig

Es lief alles ziemlich gut für Arbeitsministerin Nahles' wichtigstes Projekt. Doch nun sagen Experten, dass die Ausnahmen bei der Rente mit 63 gegen das Grundgesetz verstoßen könnten. Beobachter glauben, dass das Gesetz bald vor den Sozialgerichten landet - und dann beim Verfassungsgericht.

Von Thomas Öchsner

ExklusivSelbständige
:Noch mehr Frührentner ab 63

Das Rentenpaket wird teurer: Auch Selbständige, die sich freiwillig versichern, können künftig ab 63 in Rente gehen. Die Opposition geht von zusätzlichen Milliardenkosten aus.

Von Thomas Öchsner, Berlin

MeinungRentenpaket der Großen Koalition
:Merkels Preisschild

Der Bundestag hat das sündhaft teure Rentenpaket verabschiedet, deswegen geht die Welt nicht unter. Nicht einmal Deutschland. Unter die Räder kommt aber Merkels eigener Anspruch. Auf ihrer Kanzlerschaft klebt ein Preisschild. Zahlen müssen die, denen manches in Aussicht gestellt wurde.

Ein Kommentar von Nico Fried

Rente mit 63
:Union und SPD einigen sich im Streit um Rentenpaket

Die Flexi-Rente kommt. Nach wochenlangem Streit haben sich die Fraktionsspitzen der Regierungsparteien auf einen Kompromiss bei der Rentenreform geeinigt. Spannend bleibt, wie viele Unionspolitiker trotzdem mit Nein stimmen werden.

Rente mit 63
:Ökonomen halten Pläne "für vollkommen unverantwortlich"

Wirtschaftswissenschaftler sind skeptisch, Familienunternehmer strikt dagegen und die Grünen sprechen von einer "Unsinnigkeit": Das schwarz-rote Rentenpaket zieht zunehmend Kritik auf sich. Bemängelt wird vor allem, dass die Reform nicht für mehr Gerechtigkeit sorgen wird.

Rente mit 63
:Die Krankenschwester schuftet vergeblich

Wer "hart schuftet", soll mit 63 in Rente gehen können, findet Arbeitsministerin Nahles. Für Facharbeiter mag das funktionieren. Doch Erzieher, Altenpfleger oder Krankenschwestern profitieren von Nahles' Rentenplänen wohl kaum.

Von Thomas Öchsner

Rente mit 63
:Nahles will Kritiker beschwichtigen

Der Widerstand hält an: Unionspolitiker wollen die Rente mit 63 nachverhandeln, Kritiker warnen, die Regelung könnte missbraucht werden. Diesen Einwand will Arbeitsministerin Andrea Nahles nun entkräften. Doch Wirtschaftsvertreter stellen das Projekt grundsätzlich infrage.

Rentenreform
:Kauder und die Grummler

In der Union rumort es wegen der Rente mit 63, Partei-Vize Klöckner droht sogar mit dem Scheitern des Gesetzes im Parlament. Jetzt muss es Fraktionschef Kauder richten. Dabei erhält er Schützenhilfe von Merkel - und kann sich sogar über Äußerungen von Horst Seehofer freuen.

Von Robert Roßmann

Streit in der großen Koalition
:CDU-Vize Klöckner droht mit Scheitern der Rente mit 63

Der Streit um die Frühverrentung spitzt sich zu. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner ist gegen die Anrechnung von Arbeitslosigkeit. Bleibe es bei dem Modell von Arbeitsministerin Andrea Nahles, "dann gibt es wohl keine Rente mit 63".

Alterssicherung
:Nahles zeigt sich offen für Korrekturen bei Rente mit 63

Arbeitsministerin Nahles reagiert auf die Kritik an der geplanten Rente mit 63 und zeigt sich offen für Änderungen: Missbrauch in Form von Frühverrentungen soll verhindert werden. Die Opposition aber hält die Pläne nach wie vor für "zukunftsvergessen".

Rente mit 63
:Jeder Monat zählt

Rente mit 63, schon ab Juli 2014: Was will der Bundestag da verabschieden? Wer kann die neue Rente für langjährig Versicherte bekommen? Und welche Informationen müssen Bürger vorlegen? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Von Simone Boehringer

Rente mit 63
:Gerechtes System oder verkehrte Welt?

Mit ihrer Rentenreform anerkennt Arbeitsministerin Nahles die Leistung von Menschen, die sehr lange gearbeitet haben, findet Heribert Prantl. Aber sie passt nicht zu unserer alternden und schrumpfenden Gesellschaft, meint Marc Beise zur Rente mit 63.

Ein Pro und Contra

MeinungRentenpaket der Koalition
:Verschwörung gegen die Jüngeren

160 Milliarden Euro bis 2030: Mit ihrem neuen Rentenpaket wollen Union und SPD die Altersarmut lindern. Allerdings wird das Ziel durch die Wohltaten für treue Wählergruppen überhaupt nicht erreicht. Deutschland braucht vielmehr viele ältere Arbeitnehmer, um das Vorsorgesystem für die jüngere Generation bezahlbar zu halten.

Ein Kommentar von Thomas Öchsner, Berlin

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