People of Color

Alles zum Thema PoC

SZ PlusMixed-race in Deutschland
:„Ich habe mir früher immer gewünscht, weiß zu sein"

Nicht wirklich deutsch, aber auch nicht migrantisch genug: Unsere Autorin wird zwar als Person of Color wahrgenommen, hat aber auch ein weißes Elternteil. Warum ist es für mixed-race Menschen so schwer, sich zugehörig zu fühlen?

Essay von Shafia Khawaja

SZ PlusCoco Gauff
:Vorbild mit 19

Coco Gauff gewinnt nicht nur die US Open gegen die neue Weltranglistenerste im Tennis - sie schlägt einen für ihr Alter ungewöhnlichen Ton an: abgeklärt und kritisch, witzig und nachdenklich.

Von Jürgen Schmieder

SZ PlusCodeswitching
:Andere Umgebung, andere Identität

Wenn People of Colour ihre Sprache dem sozialen Umfeld anpassen, nennt man das Codeswitching. Jasmin Tran, die dieses Phänomen aus eigenen Erfahrungen kennt, hat darüber nun einen Kurzfilm mit dem Titel "What they see" gedreht. Sie will nicht der Gesellschaft die Augen öffnen. Sie will Mut machen.

Von Leila Herrmann

Großbritannien
:Labour suspendiert Abgeordnete nach Rassismus-Vergleich

Juden seien nicht der gleichen Art von Rassismus ausgesetzt wie Schwarze? Für diese Aussage hat die britische Labour-Fraktion ihre langjährige schwarze Abgeordnete Diane Abbott bis auf Weiteres suspendiert.

SZ PlusMeinungRaumfahrt
:Diversität im All macht die Erde nicht gerechter

Anders als zu Apollo-Zeiten sollen in Zukunft nicht nur weiße Männer zum Mond fliegen. Aber was genau ändert das?

Kommentar von Marlene Weiß

SZ PlusMemphis, USA
:"Diese Polizisten sollten ihre Taten nicht hinter ihrem Schwarzsein verstecken können"

Das Risiko, von Polizisten getötet zu werden, ist für Schwarze in den USA viel höher als für Weiße. Dass die Täter diesmal selbst schwarz sind, macht den Fall für die Bürgerrechtsbewegung noch ungeheuerlicher.

Von Peter Burghardt

Interview
:Wir Deutschen, die Besserwisser

Die Schauspielerin Benita Bailey ist in Thüringen geboren und kämpft mit ihrer Kunst, ihrem Witz und einer Schar von Kollegen gegen Alltagsrassismus.

Von Susanne Hermanski

SZ PlusNeonazistisches Attentat in Nürnberg
:Elf Minuten Terror

Ein Neonazi erschießt mitten in Nürnberg drei Menschen, die er als "Ausländer" zu erkennen glaubt. Fast 40 Jahre nach der Tat sucht das Memorium Nürnberger Prozesse nach Zeugen. Wie konnte ein solches Verbrechen in Vergessenheit geraten?

Von Olaf Przybilla

Rassismus
:Brückenbauen für die Ungeduldigen

Die Journalistin Canan Topçu plädierte in der hochemotionalen Debatte über täglichen Rassismus für mehr Gelassenheit. Dafür wurde sie vor allem von jüngeren Aktivisten angefeindet. Nun erklärt sie ihre Haltung in einem Buch: Lieber miteinander reden als nur übereinander.

Von Christiane Schlötzer

SZ PlusHautfarbe in der Medizin
:Der unsichtbare schwarze Körper

In Anatomiebüchern kommt schwarze Haut so gut wie nie vor. Der nigerianische Medizinstudent und Illustrator Chidiebere Ibe möchte das ändern. Ein Gespräch über sein erfolgreichstes Bild und die Frage, warum Illustrationen für die Medizin so wichtig sind.

Interview von Marija Barišić

SZ PlusTänzerin und Aktivistin
:"Nicht die Situationen haben mich stärker gemacht, sondern das Darüber-Hinwegkommen"

Tanzen war ihr Leben, als sie mit 20 die Diagnose Multiple Sklerose bekam. Soumayya Gad Alla war am Boden zerstört. Doch: Sie tanzte weiter. Eine Geschichte über Kraft und Demut.

Von Max Fluder

SZ PlusMeinungVielfalt im Wahlkampf
:Wir sind hier nicht gemeint

Nach Jahrzehnten der Wahlkämpfe, in denen Einwanderung meist nur missbraucht wurde, um Rechtskonservative zu mobilisieren, fehlt der Politik eine Strategie dafür, wie man mit Diversität auch Wahlen gewinnen könnte. Dafür sind aber auch Minderheiten selbst gefragt.

Kolumne von Jagoda Marinić

"Identitti": Roman von Mithu Sanyal
:Unangreifbar bleiben

Eine antirassistische Starprofessorin hat ihre weiße Herkunft unterschlagen und stürzt den deutschen Identitätsdiskurs ins Chaos: Mithu Sanyals wildes Romandebüt "Identitti".

Von Tobias Kniebe

SZ JetztErholung
:Wieso Wellness für Menschen mit Rassismuserfahrungen wichtig ist

Sauna, Yogastudio - diese Orte sind meist von Weißen besetzt. Um sich bewusst von Rassismus und Sexismus zu erholen, entwickelten Schwarze Frauen das Konzept "Critical Wellness".

Von Yeama Bangali, RosaMag

SZ JetztDiversität
:"Politik in Deutschland muss für alle Teile unserer Gesellschaft da sein"

Tiaji Sio hat das Netzwerk "Diplomats of Color" gegründet, um den deutschen auswärtigen Dienst diverser zu machen.

Interview von Celia Parbey, RosaMag

Vizekandidatin der Demokraten
:Kamala Harris' Herkunft wird zum Streitthema

Die Eltern der Vizepräsidentschafts-Kandidatin sind Einwanderer aus Jamaika und Indien. Einigen Kritikern ist sie deshalb nicht "schwarz" genug für eine Kandidatur.

Von Alan Cassidy

Leserdiskussion
:US-Wahlkampf: Ist Kamala Harris eine gute Wahl?

Joe Biden geht mit Kamala Harris ins Rennen ums Weiße Haus. Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat hat die kalifornische Senatorin Kamala Harris als Vizepräsidentschaftskandidatin nominiert.

SZ PlusRechtsextremismus
:Warum Diogo sterben musste

1986 liegt eine Leiche an den Bahngleisen nach Dessau: Manuel Diogo, Mosambikaner. Für die DDR-Behörden war der Tod ein Unfall. 34 Jahre später prüft die Staatsanwaltschaft ein neonazistisches Tatmotiv.

Von Antonie Rietzschel

Rassismus
:Der Abschied vom R-Wort naht

Immer mehr Politiker sind sich einig: Der Begriff "Rasse" soll aus dem Grundgesetz verschwinden. Doch soll man ihn streichen - oder ersetzen?

Von Matthias Drobinski

Rassismus-Debatte
:"Es wird schmerzhaft"

Strukturellen Rassismus gibt es auch in Deutschland. Die Antidiskriminierungs-Expertin Saraya Gomis erklärt, wie gesellschaftlicher Wandel aussehen müsste - und woran er scheitert.

Interview von Corinna Koch

Rassismus
:Das Vertrauen ist beschädigt

Benjamin Adjei, Landtagsabgeordneter der Grünen, kennt Rassismus aus eigener Erfahrung. Er plädiert dafür, Vorurteile abzubauen, bei der Polizei genauso wie in der Gesellschaft.

Interview von Christina Hertel

Leserdiskussion
:Ist der deutsche Journalismus zu weiß?

In Deutschland haben 20 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Im deutschen Journalismus dagegen besitzen nur zwei Prozent ausländische Wurzeln. Besonders in der Berichterstattung über Rassismus ist das problematisch, kommentiert SZ-Autorin Dunja Ramadan.

SZ JetztNetflix
:Warum "Never Have I Ever" eine wegweisende Teenage-Rom-Com ist

Auch wenn sie nicht ganz ohne Klischees auskommt: Diese Serie hätte sich unsere Autorin als Jugendliche gewünscht.

Von Nhi Le

Frisuren vor Gericht
:Lizenz zum Flechten

Viele weiße Frauen tragen Dutch Braids und andere afrikanische Frisuren. Aber ist es nicht rassistisch, einen auf Schwarze zu machen?

Von Jan Kedves

Schwanthalerhöhe
:Die Funktion der "People of Color"

In Kinderbüchern spielen Dunkelhäutige oft eine negative Rolle. Die Darstellung farbiger Superhelden in Comics ist weniger präsent. Dazu hält Jens Meinrenken, Vorsitzender des Deutschen Comicvereins, am Freitag, 5. Juni, bei der "Black ...

Alltagsrassismus
:Unter Weißen

Unser Autor ist in Leipzig geboren, spricht - wenn er will - Sächsisch und ist schwarz. Fremde Menschen pöbeln ihn an, bespucken ihn. Umstehende tun, als würden sie nichts bemerken. Wie lebt es sich mit Rassismus im Alltag?

Von Alex Müller*

Opfer der Globalisierung
:Das dunkelhäutige Model ist verschwunden

Ausgerechnet in dem Moment, in dem schwarze Schönheit weltweit anerkannt ist, zählt sie auf den Laufstegen nicht mehr. Fotografen und Designer lassen sich zwar noch von dunkelhäutigen Models inspirieren. Doch das große Geschäft mit der Mode konzentriert sich jetzt auf Asien.

Von Catrin Lorch

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