Norovirus - Was Sie gegen das Norovirus tun können - SZ.de

Norovirus

So wappnen Sie sich gegen das Norovirus

Von einem Moment auf den anderen schlägt es zu: Das hochansteckende Norovirus schwächt die Erkrankten mit Durchfall und Erbrechen, oft kommen auch Übelkeit und Bauchschmerzen dazu. Nach kurzer Zeit ist der Spuk wieder vorbei, doch fragen sich Kranke und Angehörige: Wie kann man die Symptome lindern? Und wie beuge ich weiteren Ansteckungen vor?

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Hygiene im Einzelhandel
:Schreit nicht nur Igitt!

Sie sollen Hygiene suggerieren, bringen aber gar nichts: Plastikhandschuhe beim Bäcker sind nutzlos - trotzdem wollen viele damit bedient werden. Hygiene ist dem Käufer wichtig, der Aufschrei nach Lebensmittelskandalen groß - und trotzdem kauft der Kunde weiter. Es liegt am Verbraucher, wo er kauft und vor allem was er kauft.

Die Gesundheitskolumne im Video. Von Werner Bartens

Tipps zur Hygiene
:"In Deutschland ist das Händewaschen verbesserungswürdig"

Jeder dritte Deutsche wäscht sich die Hände falsch. Kein Wunder, es gibt verwirrend viele Möglichkeiten: Kurz oder lange schrubben, flüssige oder feste Seife, trocken föhnen oder abtupfen? Und wer braucht all die Desinfektionsmittel, die die Regale im Supermarkt füllen?

Von Katrin Collmar

Geschichte der Hygiene
:Von der Deutungshoheit über die Hautpore

Gewaschen wurde allenfalls, was aus der Kleidung herausragte: Die Pest ließ Europa für Jahrhunderte verdrecken. Heute machen Seifenhersteller mit der Angst vor Keimen ein Riesengeschäft. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie relativ der Begriff der Hygiene ist - und, dass das Pendel immer zurück schlägt.

Viola Schenz

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:Magen-Darm-Virus grassiert unter Frühlingsfest-Besuchern

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:Mehrere Bergsteiger nach Magen-Darm-Beschwerden mit Hubschraubern gerettet

Bei Oberstdorf müssen kranke Gäste aus Berghütten ausgeflogen werden. Der Verdacht: Sie haben sich mit dem Norovirus infiziert. Die Warnung vor Hüttenbesuchen wurde inzwischen aufgehoben.

Lebensmittelvergiftungen
:Infiziert im Restaurant

Eine amerikanische Studie legt offen, dass viele Lebensmittelvergiftungen in Restaurants oder bei Caterings weitergegeben werden - weil Beschäftigte sich krank zum Job schleppen. Der Druck, unter allen Umständen zur Arbeit zu erscheinen, ist aber auch in Deutschland groß.

Von Kathrin Werner

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Wer je eine Norovirus-Infektion durchgemacht hat, wird sie wohl nie wieder vergessen. Die Heftigkeit, mit der die Erkrankung hereinbricht, zwingt die Hartgesottensten in die Knie.

Vorbeugung
:Wie man sich vor Noroviren schützen kann

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Norovirus
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:Norovirus-Saison startet früh und ungewöhnlich heftig

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WHO-Bericht
:Kontaminierte Lebensmittel töten 420 000 Menschen pro Jahr

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Lebensmittelwarnung
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Schon winzigste Mengen der Erreger reichen, um den Infizierten zeitweise ihre Würde zu rauben: Noroviren gehen derzeit wieder um in Deutschland und lassen viele Menschen zu Desinfektionsmitteln greifen. Wirksamer aber ist ein viel simpleres Mittel.

Christina Berndt

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