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SZ-Podcast "Und nun zum Sport":Der Zusammenbruch von Christian Eriksen

Im Umgang mit der dramatischen Situation im EM-Spiel Dänemark gegen Finnland wird die Uefa kritisiert. Welche Schlüsse sollten nun gezogen werden?

Von Anna Dreher, Kai Strittmatter und Ralf Wiegand

"Ich fühle mich jetzt besser - aber ich möchte verstehen, was passiert ist": Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen (rechts) hat sich nach seinem Zusammenbruch im EM-Spiel gegen Finnland aus dem Krankenhaus gemeldet.

(Foto: AP)

Christian Eriksen hatte den Einwurf eines Mitspielers annehmen wollen, als er plötzlich zusammenbrach und regungslos liegen blieb. Die Szenen aus dem Spiel Dänemark gegen Finnland haben den Auftakt der Europameisterschaft 2021 geprägt. Und inzwischen ist bekannt, wie ernst die Lage war. "Er war schon weg", hat Mannschaftsarzt Morten Boesen bei einer Pressekonferenz am Sonntag gesagt: "Es war ein Herzstillstand. Wir haben ihn zurückgeholt."

Nachdem Eriksen wieder ansprechbar war, entschieden die Dänen im Austausch mit dem Europäischen Fußballverband Uefa, noch am Samstag weiterzuspielen - und haben mit etwas Abstand erkannt: "Wir hätten uns in den Bus setzen und heimfahren sollen", wie Nationaltrainer Kasper Hjulmand sagte.

War es richtig von der Uefa, die Partie noch am selben Abend fortzusetzen? Welche Schlüsse müssen daraus für die Zukunft gezogen werden? Und wie sehr wird Eriksens Kollaps das dänische Nationalteam, aber auch die gesamte EM noch begleiten? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Kai Strittmatter und Ralf Wiegand.

Sie finden den Sport-Podcast auf iTunes, Spotify, Deezer, Audio Now und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

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