Dann könnte es 2020 doch noch etwas werden mit dem Titel für den Donau-Limes. Da die Römer ihr Weltreich nicht auf Dummheit errichteten, ließen sie sich natürliche Gelegenheiten wie den breiten Fluss für ihre Grenzziehung nicht entgehen. Für diesen westlichen Abschnitt des Donau-Limes hatten vier Länder gemeinsam einen Welterbe-Titel beantragt. In Bayern führt er von Eining bei Kelheim nach Regensburg und Straubing bis nach Passau. Der Obergermanisch-Raetische Limes, der sich von Eining aus in die andere Richtung bis nach Bad Hönningen am Rhein zieht, trägt bereits wie der Hadrianswall in Großbritannien den Unesco-Titel.

Im Bild: Mühlhamer Schleife der Donau

Bild: dpa 6. Juli 2019, 16:012019-07-06 16:01:28 © SZ.de/edi, kit