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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Volkswagen Abgasskandal Chefs Manager

Bei VW herrschte schon vor dem 18. September 2015 Alarm.

(Foto: picture alliance/dpa)

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Der Tag kompakt

EXKLUSIV E-Mails belasten VW-Führung im Abgasskandal. Bisher behauptete die Konzernspitze, sie sei am 18. September 2015 durch US-Behörden von der Abgasaffäre überrascht worden. Nun zeigen interne Dokumente: Die Führung sah die Katastrophe längst voraus. Von Max Hägler, Klaus Ott und Nico Richter

Verfassungsschutz-Chef soll Frauke Petry beraten haben. Hans-Georg Maaßen soll sich mehrmals mit der damaligen AfD-Chefin getroffen und ihr Tipps gegeben haben, wie sie eine Beobachtung ihrer Partei durch seine Behörde vermeiden könne. Maaßen dementiert dies, wie Ronen Steinke berichtet.

Iran will Trump ins Leere laufen lassen. Nach dem Angebot des US-Präsidents zu einem bilateralen Treffen reagiert Teheran kühl. Vor einer Zusammenkunft müssten die USA in das Atomabkommen zurückkehren. Von Alan Cassidy in Washington und Moritz Baumstieger

Verdächtiger im Wehrhahn-Prozess freigesprochen. Das Landgericht sieht keine ausreichende Beweislage für die Schuld von Ralf S. an dem Anschlag mit zehn Verletzten. Ein Nebenklagevertreter warnt das Gericht davor, "den schwersten Justizfehler in der Geschichte Düsseldorfs zu begehen". Von Joachim Käppner

Empörung in Frankreich nach gewalttätigem Angriff auf Frau. In den sozialen Medien berichtet die 22-jährige Marie Laguerre, wie sie von einem Mann auf offener Straße belästigt und geschlagen wird. Der Fall löst in Frankreich eine Debatte über sexuelle Belästigung aus. Mehr dazu

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Rechte Zerstörungspläne. Die österreichische FPÖ und die italienische Lega wollen bei der Europawahl eine Allianz bilden. Früher waren solche Ankündigungen harmlos, doch heute sitzen die Populisten und EU-Gegner in den Regierungen. Von Leila Al-Serori

Vor uns ein schöner Sommertag - nach uns die Sintflut. Kann man eine Sache gleichzeitig toll und weltuntergangsschlimm finden? Die Hitzewelle zeigt: Es geht. Über den Zwiespalt dieses Sommers. Kommentar von Felicitas Kock

Inklusion an Schulen - ein Etikettenschwindel. Während die Inklusionsquoten aufgeblasen werden, geht die Ausgrenzung behinderter Kinder an Förderschulen weiter. Es braucht eine Reform, die den Namen verdient. Gastbeitrag von Hans Wocken

SZ-Leser diskutieren​

Was hilft gegen sexuelle Belästigung und Gewalt im öffentlichen Raum? "Die sofortige Reaktion der in der Nähe befindlichen Mitmenschen", schreibt Monikamm207. "Belästigungen, Anmache, körperliche Angriffe müssten dermaßen gesellschaftlich geächtet sein, dass sich die Täter sofort an den Pranger gestellt fühlen." Die Leserin selbst beobachtet aber in der Realität das Gegenteil: "Übergrifflichkeiten gegen Frauen gelten nach wie vor als Lappalie. Sie geschehen tagtäglich und kaum jemand nimmt Notiz davon." Droschkenkutsche plädiert dafür, Taten wie die in Frankreich als Straftaten zu werten und ergänzt: "Das hilft aber der betroffenen Frau in der Situation nicht wirklich. Was wirklich hilft, wären Pfefferspray oder ein größerer Hund." Diskutieren Sie mit uns.