SZ am Abend:Nachrichten am 26. Januar 2022

Lesezeit: 2 min

SZ am Abend: Der Bundestag ist von mehreren Schichten Hamburger Gitter umhüllt, wie eine Zwiebel. Die Polizei scheint jedenfalls vorbereitet zu sein.

Der Bundestag ist von mehreren Schichten Hamburger Gitter umhüllt, wie eine Zwiebel. Die Polizei scheint jedenfalls vorbereitet zu sein.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Das Wichtigste zum Coronavirus

Bundestag diskutiert über Impfpflicht. In einer "Orientierungsdebatte" nähern sich die Abgeordneten dem schwierigen Thema an, derweil schützt die Polizei das Reichstagsgebäude. Außerhalb der Absperrung demonstrieren Menschen für und gegen die Impfpflicht. Zum Artikel (SZ Plus)

Österreich beendet Lockdown für Ungeimpfte. Trotz der hohen Infektionszahlen drohe keine Überlastung der Intensivkapazitäten, teilt die Regierung mit. Dänemark will zum 1. Februar alle Maßnahmen aufheben. Zu den Corona-News

Auch interessant

Weitere wichtige Themen des Tages

Deutschland liefert Militärhelme an die Ukraine. Es gehe um 5000 Schutzhelme, kündigt Verteidigungsministerin Lambrecht an. Der Lieferung tödlicher Waffen hatten Kanzler Scholz und Außenministerin Baerbock zuletzt wiederholt abgelehnt. Kiew reagiert enttäuscht auf die Ankündigung. Auch in einigen EU-Staaten wächst das Unverständnis. Zum Artikel

Yasmin Fahimi wird neue DGB-Chefin. Die langjährige Gewerkschafterin und SPD-Politikerin wird nach monatelangen Verhandlungen im Hintergrund zur Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbunds ausgewählt. Zuvor hatte Verdi ihren Lebensgefährten an der Spitze der Dachgewerkschaft verhindert. Zum Artikel

Otte lässt Amt als Chef der Werteunion ruhen. Er lasse den Vorsitz der erzkonservativen Vereinigung "aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten" ruhen, so Otte. Dass die CDU ihn aus der Partei ausschließen will, weil er für die AfD als Kandidat bei der Präsidentenwahl antritt, habe er zur Kenntnis genommen. Zum Artikel

Ermittler enthüllen neuen Missbrauchs-Komplex. Ein junger Mann aus Wuppertal soll über Jahre hinweg mehrere Kinder schwer sexuell missbraucht und Aufnahmen davon verbreitet haben. Die Polizei ermittelt gegen etwa 100 Verdächtige. Zum Artikel

Neue Klimaklage in Karlsruhe eingereicht. Im vorigen Jahr erzwang ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts schärfere Gesetze im Kampf gegen die Erderhitzung. Doch neun jungen Klägern gehen sie nicht weit genug. Zum Artikel

Österreich: Journalistin nach Tweet zur Wannseekonferenz gefeuert. Anna Dobler, stellvertretende Chefredakteurin des Exxpress, verliert ihren Job. Die Kündigung erhielt sie ebenfalls auf Twitter. Als am Montag im ZDF und ORF ein Film zur Wannseekonferenz zeigte, wie hochrangige Nationalsozialisten den Holocaust planten, hatte Dobler getwittert: "Das waren nicht nur Mörder, sondern durch und durch Sozialisten." Zum Artikel

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Das hat heute viele interessiert

Europa rüstet sich für den Ernstfall. Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, soll trotzdem die Energieversorgung gesichert sein. Die USA und EU-Staaten verhandeln mit Ländern, die dann als Gaslieferanten einspringen könnten. Zum Artikel (SZ Plus)

BA.2 - ein neuer Omikron-Subtyp gibt Rätsel auf. Eine Untervariante des Coronavirus nimmt in Dänemark und anderen Ländern stark zu. Wie gefährlich ist sie? Zum Artikel (SZ Plus)

Ein richtig schlechtes Buch. Schäferidylle, Mythosalarm: Martin Suters Roman "Einer von euch" über den Ex-Fußballer Bastian Schweinsteiger. Zum Artikel (SZ Plus)

Zu guter Letzt

Zensierte Revolution. Der Filmklassiker "Fight Club" ist auf einem chinesischen Streamingdienst zu sehen - mit einem neuen Ende. Zum Artikel

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