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100 Jahre Waffenstillstand Erster Weltkrieg - Großbritannien

Die britische Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn.

(Foto: John Stillwell/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Der Tag kompakt

May sucht Schulterschluss mit Corbyn. Die britische Premierministerin strebt eine Brexit-Verschiebung auf den 22. Mai an. Schon am 10. April will sie auf dem EU-Sondergipfel einen mit Oppositionschef Corbyn ausgehandelten Kompromissvorschlag präsentieren. Sollten die Gespräche mit dem Labour-Politiker kein Ergebnis bringen, will die Regierungschefin das Parlament verbindlich über Alternativen abstimmen lassen. Die Debatte. Es ist gut, dass endlich über Parteigrenzen hinweg geredet wird, kommentiert Cathrin Kahlweit - trotzdem drohe den Tories die Spaltung.

Staatsanwaltschaft Köln klagt Kronzeugen im Cum-Ex-Skandal an. Zwei ehemalige britische Aktienhändler sollen in Bonn vor Gericht kommen. Sie hatten als Kronzeugen die Ermittlungen erheblich vorangebracht. Kommt es zum Hauptverfahren, stünde ein Musterprozess bevor, in dem die Strafbarkeit der komplexen Steuerdeals grundsätzlich geklärt würde. In 50 anderen Verfahren wird gegen etwa 200 Beschuldigte ermittelt. Von Klaus Ott und Jan Willmroth

Kabinett stimmt für Zulassung von E-Tretrollern. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plant, dass die E-Scooter noch im Frühjahr legal auf deutschen Straßen unterwegs sein dürfen. Er sieht in den E-Tretrollern ein großes Potenzial für umweltfreundliche Mobilität in deutschen Städten. Die wichtigsten Fragen und Antworten von Christina Müller

Wahlrechtsreform erneut gescheitert. Die Bundestagsparteien finden nach monatelanger Arbeit keinen Kompromiss für eine Reform des Wahlrechts, um die Überhangmandate zu begrenzen. Durch sie ist die Zahl der Abgeordneten auf 709 gewachsen. Auch ein Kompromissvorschlag von Wolfgang Schäuble konnte sich nicht durchsetzen. Mehr Informationen

Opfer von Kindesmissbrauch erfahren kaum Unterstützung. Das geht aus dem heute veröffentlichten Bilanzbericht der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs hervor. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung hatte die Kommission einberufen; sie nahm im Mai 2016 ihre Arbeit auf. Zum Artikel

Bayerns Regierung lenkt beim Bienen-Volksbegehren ein. CSU und Freie Wähler wollen im Landtag das Volksbegehren annehmen - damit wird ein Volksentscheid hinfällig. Kritische Punkte wollen sie in einem zweiten Gesetz regeln, das der Landtag parallel verabschieden soll. Die Details soll ein Runder Tisch klären. Zum Text

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Eine Jauchegrube zieht sich durchs Land. Die Aufmerksamkeit für Gewaltdelikte, die von Nicht-Deutschen begangen werden, steht in keinem Verhältnis zur statistischen Wirklichkeit, kommentiert Constanze von Bullion.

Chicago wählt erstmals schwarze Frau zur Bürgermeisterin. Als Staatsanwältin kämpfte Lori Lightfood gegen Korruption. Als Bürgermeisterin steht sie vor großen Herausforderungen. Von Thorsten Denkler

Steuerfahnder haben eine Milliarde Euro zurückgeholt. Drei Jahre nach der Veröffentlichung der Panama Papers ziehen Steuerbehörden immer noch Millionen an hinterzogenen Geldern ein. Von Frederik Obermaier und Bastian Obermayer

SZ-Leser diskutieren​

Mays Kursänderung - ein Schritt in die richtige Richtung? "Sieht für mich eher nach dem Versuch aus, nicht alleine für den verursachten Schaden in der Schlinge zu enden", schreibt biggerB. "Einen sauberen Weg zur Entscheidungsfindung bieten lediglich Neuwahlen oder eine erneute Abstimmung über den Brexit oder No-Brexit!" Lindauer ist empört: "Unfassbar! Da wird seit Juni 2017 über einen für GB wichtigen Vertrag verhandelt und May kommt erst jetzt auf die Idee, darüber auch mal mit der Opposition zu reden." Diskutieren Sie mit uns.

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