Cum-Ex

Cum-Ex

Über Jahre hinweg haben Kriminelle den deutschen Fiskus um Milliarden Euro erleichtert, mit einer höchst einfallsreichen Masche: Beim Handel von Aktien mit (Cum) und ohne (Ex) Dividende ließen sie sich eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer gleich mehrmals erstatten.

SZ PlusCum-Ex-Skandal als Komödie
:Konsequent ausgerutscht

Lustige Unterhaltung macht noch keine gute Komödie: Felicia Zellers Stück "Die gläserne Stadt" verwandelt die Cum-Ex-Affäre am Hamburger Schauspielhaus in ein mehrstündiges Gag-Geschäft.

Von Till Briegleb

SZ PlusExklusivReden wir über Geld mit Nico Rosberg
:„Ich weiß nicht, ob ich das aushalten würde, mein eigenes Kind im Rennwagen“

Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg spricht über seinen Nachbarn Lewis Hamilton, sein neues Leben als Investor und darüber, wie man es schafft, auf dem Höhepunkt der Karriere auszusteigen.

Interview von Caspar Busse und Anna Dreher; Fotos: Catherina Hess

SZ PlusCum-Ex-Geschäfte
:Gericht verurteilt Ex-Topanwalt zu dreieinhalb Jahren Haft

Im Steuerskandal um Cum-Ex-Aktiengeschäfte ist eine Entscheidung gefallen. Das Urteil gegen den früheren Staranwalt der Großkanzlei Freshfields bleibt deutlich unter der Forderung der Anklage.

Von Gianna Niewel und Meike Schreiber

Prozess
:Cum-Ex-Skandal: Dreieinhalb Jahre Haft für früheren Top-Juristen

Im milliardenschweren Steuerskandal um Aktiengeschäfte ist das nächste Urteil gefallen. Erstmals wird ein Anwalt einer Großkanzlei für seine Beraterrolle im Cum-Ex-Komplex strafrechtlich belangt.

Cum-Ex-Skandal
:Anklage fordert lange Haftstrafe für früheren Top-Anwalt

Der frühere Steueranwalt der Kanzlei Freshfields hat laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt eine maßgebliche Rolle bei illegalen Aktiengeschäften gespielt.

Von Meike Schreiber

SZ PlusKriminalität
:Wie NRW härter gegen Steuerhinterzieher vorgehen will

Mit einer neuen Behörde will das Landesfinanzministerium gegen Finanzbetrüger und Geldwäscher ermitteln. Was die Vorgehensweise so besonders macht.

Von Björn Finke

SZ PlusPolitiker im Porträt
:Warum De Masi für Wagenknecht kandidiert

Fabio De Masi, Ex-Linken-Politiker und selbst ernannter "Finanzdetektiv", ist Spitzenkandidat der Wagenknecht-Partei BSW bei der Europawahl. Wieso tut er sich das an?

Von Boris Herrmann und Angelika Slavik

SZ PlusInteraktiver Jahresrückblick
:Das war das Wirtschafts-Jahr 2023

Wirecard, Inflation, Krise: In einem interaktiven Zeitstrahl zeigt und analysiert die SZ die wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse und Entwicklungen des Jahres.

SZ PlusCum-Ex-Steuerskandal
:343-Millionen-Anklage: Viel schlimmer als bei Schuhbeck

Zwei Geschäftsführer einer Münchner Firmengruppe sollen mit Aktiendeals 149 Mal so viel Steuern hinterzogen haben wie der verurteilte Starkoch Alfons Schuhbeck. Die Richterin ist beide Male die gleiche. Endet der neue Fall ebenfalls mit Gefängnis?

Von Klaus Ott

Cum-Ex-Bankier
:Entschädigung für Olearius

Das Land Nordrhein-Westfalen unterliegt vor dem Gericht. Es soll dem Bankier Christian Olearius Schadenersatz zahlen, weil Journalisten Einblick in dessen beschlagnahmte Tagebücher hatten.

SZ PlusMeinungJustiz
:Jeanne de Bonn

Die Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker ist die Speerspitze der Cum-Ex-Ermittlungen. Die Umstände, unter denen sie ihre Arbeit tut, sind nicht gut.

Kolumne von Heribert Prantl

SZ PlusCum-Ex-Prozess
:Olearius sieht sich als Opfer einer Kampagne

Im Cum-Ex-Prozess zitiert der Warburg-Bankier Kafka und inszeniert sich als Gejagter von Medien, Behörden, der Finanzaufsicht und der Justiz. Ein Schuldeingeständnis gibt es aber nicht.

Von Meike Schreiber

SZ PlusCum-Ex
:"Niemand hindert mich daran, über Nacht klüger zu werden"

NRW-Justizminister Limbach nimmt von einem Plan Abstand, der die Cum-Ex-Chefermittlerin geschwächt hätte. Im Gegenteil: Er stärkt die Staatsanwaltschaft sogar - und rettet sich damit selbst.

Von Christian Wernicke

Steuerbetrug
:NRW-Justizminister gibt umstrittene Pläne für Cum-Ex-Abteilung auf

Eigentlich wollte Benjamin Limbach die zuständige Hauptabteilung der Kölner Staatsanwaltschaft aufspalten. Nun rudert er zurück. Damit ist der Machtkampf zunächst beigelegt.

SZ PlusMeinungJustiz
:Politiker sollten sich nicht bei Cum-Ex einmischen

Ein grüner Minister macht im Fall Cum-Ex genau das, was er nicht tun sollte: die Arbeit von Staatsanwaltschaften beeinflussen. Das zeugt von mangelndem Fingerspitzengefühl und fehlender politischer Weitsicht.

Kommentar von Klaus Ott

SZ PlusSteuerskandal
:Wie der Machtkampf um die Cum-Ex-Aufklärerin eskaliert

Anne Brorhilker ist die Kölner Oberstaatsanwältin, die Steuertrickser am meisten fürchten. Ihr drohte die Entmachtung – doch nun lenkt der grüne Justizminister vorerst ein. Wie es jetzt weitergehen soll.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivPolizei
:Neue Regeln für Spitzel?

Panama Papers oder Cum-Ex: Informanten helfen Ermittlern, Wirtschaftsskandale aufzudecken. Ein Gesetz soll dafür nun Regeln schaffen. Ermittler befürchten, es könnte dem Kampf gegen Kriminelle schaden.

Von Markus Balser, Christoph Koopmann und Meike Schreiber

Grüner gegen Grünen
:Cum-Ex-Aufklärer Schick attackiert Justizminister Limbach

120 Ermittlungsverfahren, 1700 Beschuldigte: Die Grünen streiten heftig darüber, wie einer der größten Steuerskandale in Deutschland schnell aufgeklärt werden kann. Und darüber, was die Staatsanwaltschaft so hemmt.

Von Björn Finke und Klaus Ott

Gerichtsprozess
:Cum-Ex-Anwalt: Olearius unschuldig

Dem Banker wird besonders schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen.

SZ PlusCum-Ex-Prozess
:Der Elefant im Raum beginnt mit "Sch" und endet mit "olz"

Vor dem Landgericht Bonn hat der Prozess gegen den einst mächtigen Banker Christian Olearius begonnen. Dass der Medienrummel so gigantisch ist, liegt aber vor allem an einem Mann, der nicht da ist.

Von Nils Wischmeyer

SZ PlusCum-Ex-Skandal
:Was der Prozess gegen Dr. O. für den Bundeskanzler bedeutet

Christian Olearius, Mitinhaber der Warburg-Bank, steht nun vor Gericht. Er soll den Fiskus um fast 280 Millionen Euro geschädigt haben. Es geht um Tagebücher, Tränen – und mysteriöse Treffen mit Olaf Scholz.

Von Klaus Ott, Robert Roßmann und Nils Wischmeyer

SZ PlusSteuerskandal
:Cum-Ex: Topanwalt vor Gericht

Welche Verantwortung tragen Rechtsberater für den größten Steuerskandal der Bundesrepublik? Eine große, finden Ermittler. Jetzt steht in Frankfurt ein früherer Topanwalt vor Gericht.

Von Meike Schreiber

Cum-Ex-Verfahren
:Hanno Berger geht in Revision

Die prominenteste Figur im Cum-Ex-Skandal wehrt sich gegen die Verurteilung zu einer langen Gefängnisstrafe.

Warburg-Steueraffäre
:Scholz wegen angeblicher Falschaussage angezeigt

Der Bundeskanzler habe in einem Hamburger Untersuchungsausschuss die Unwahrheit gesagt, behauptet ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter.

SZ PlusBundestag
:Koalition blockiert U-Ausschuss zu Cum-Ex

Die Ampelfraktionen lehnen es ab, die Rolle von Olaf Scholz im Steuerskandal um die Hamburger Warburg-Bank im Bundestag zu untersuchen. Wie ist es dazu gekommen?

Von Markus Balser und Georg Ismar

Cum-Ex-Affäre
:Koalition verhindert Untersuchungsausschuss

Die Ampelfraktionen lehnen es aus rechtlichen Gründen ab, die Rolle von Olaf Scholz im Steuerskandal um die Hamburger Warburg-Bank im Bundestag untersuchen zu lassen. Die Union will "unverzüglich" das Verfassungsgericht anrufen.

Von Daniel Brössler und Robert Roßmann

Steuerskandal
:Was die Union den Kanzler fragen darf

Ein Parteienstreit im Bundestag verzögert den Untersuchungsausschuss zur Cum-Ex-Affäre. Der Fall könnte vor dem Bundesverfassungsgericht landen.

Von Georg Ismar und Robert Roßmann

SZ PlusSteuerskandal
:Mr. Cum-Ex muss lange ins Gefängnis

Das Landgericht Wiesbaden verurteilt den Anwalt Hanno Berger zu mehr als acht Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung - und er könnte noch deutlich länger ins Gefängnis gehen.

Von Nils Wischmeyer

Steuerhinterziehung
:Gericht verurteilt Hanno Berger zu mehr als acht Jahren Haft

Früher war Berger selbst Finanzbeamter, dann wechselte er die Seiten. Er beriet Investoren und schlug Millionen-Rückerstattungen heraus für Steuern, die nie gezahlt wurden. Nun muss er ins Gefängnis.

SZ PlusBGH-Urteil
:"Besonderer Dokumentationswert"

Der Bundesgerichtshof erlaubt der SZ im Cum-Ex-Skandal wörtliche Zitate aus einem Tagebuch - und lässt die Bedeutung eines umstrittenen Paragrafen schrumpfen.

Von Wolfgang Janisch

SZ PlusReden wir über Geld
:"Bei Kleinkriminellen muss man sehr schnell sein"

Seit 20 Jahren bekämpft Birgit Orths Clan-Kriminalität und Steuerbetrug. Ein Gespräch über politische Widerstände, Ferrari-Fahrer auf der Königsallee und die Frage, warum sie ihre Sturmhaube selbst kaufen musste.

Interview von Meike Schreiber und Markus Zydra

SZ PlusExklusivWarburg-Affäre
:Kontrolle der Scholz'schen Rolle

Ein Gutachten des Bundestags hält Nachfragen zum Cum-Ex-Skandal für legitim. Das kommt Unions-Fraktionschef Merz gelegen - und dürfte Kanzler Scholz einen Termin im Untersuchungsausschuss bescheren.

Von Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger und Nicolas Richter

SZ PlusCum-Ex-Affäre
:Kann die SPD eine Untersuchung gegen Scholz verhindern?

Viele Fragen im neuen Untersuchungsausschuss im Bundestag zur Steueraffäre um die Hamburger Warburg-Bank könnten aus Sicht der Sozialdemokraten in die Rechte der Länder eingreifen und deshalb verfassungswidrig sein.

Von Daniel Brössler, Nicolas Richter und Robert Roßmann

Cum-Ex-Skandal
:Untersuchungsausschuss gegen Scholz rückt näher

Die Union will Rolle des Kanzlers in der Steueraffäre um die Hamburger Warburg Bank klären lassen und bekommt Unterstützung aus anderen Parteien - die SPD bezweifelt die Rechtmäßigkeit des Vorhabens.

Von Daniel Brössler

SZ PlusAxel Springer
:Döpfner und das viele Geld

Millionenkredit und Steuertricks: Wie sich der Springer-Vorstand seine Anteile am Konzern gesichert haben soll.

Von Laura Hertreiter

Korrekturen
:Verdammt lang her

Dass Gerichtsverfahren oft lang dauern, ist bekannt. Doch ganz so lang wie geschrieben, ist die Anklageerhebung in diesem Fall noch nicht her.

Cum-Ex-Affäre
:Olaf Scholz und die "heiße Luft"

Gleich zwölf aktive und ehemalige Bundestagsmitglieder befragt der Hamburger Untersuchungsausschuss zum Steuerskandal und der Rolle des Kanzlers. Der Erkenntnisgewinn bleibt überschaubar.

Von Ulrike Nimz

ExklusivCum-Ex-Steuerskandal
:Die Tränen des Privatbankiers

In einer tränenreichen Aussage zum Cum-Ex-Skandal bestreitet Christian Olearius von der Warburg-Bank alle Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft bleibt hart: Er soll verurteilt werden - und 40 Millionen Euro zahlen.

Von Klaus Ott

SZ PlusExklusivDruck auf Kanzleramtschef
:Hamburger Altlasten

Die CDU will beim Untersuchungsausschuss zum Steuerbetrug der Warburg-Bank und der Rolle von Kanzler Scholz auch seinen Kanzleramtschef ins Visier nehmen. Hat er Grenzen überschritten?

Von Georg Ismar

SZ PlusCum-Ex-Geschäfte
:Vertrauenssache

Die Union möchte einen Untersuchungsausschuss zu Olaf Scholz' Rolle im Skandal um die Hamburger Warburg-Bank. Auch wenn der Kanzler sich wahrscheinlich noch immer an vieles nicht erinnern wird - unangenehm könnte es für ihn trotzdem werden.

Von Daniel Brössler und Georg Ismar

SZ PlusMeinungCum-Ex-Skandal
:Das Risiko trägt Olaf Scholz

Die Opposition im Bundestag will des Kanzlers Rolle im Cum-Ex-Skandal durch einen Untersuchungsausschuss aufklären lassen. Das ist ihr gutes Recht - nimmt sie aber auch in die Pflicht.

Kommentar von Daniel Brössler

Cum-Ex-Skandal
:Die Union will Antworten vom Kanzler

CDU und CSU verlangen einen Untersuchungsausschuss zur "Steueraffäre Scholz-Warburg". Das Handeln des Kanzlers werfe "erhebliche Fragen" auf, finden sie.

Von Robert Roßmann

Cum-Ex-Affäre
:Unionsfraktion will U-Ausschuss zur Warburg-Bank einsetzen

Es geht um einen der größten Steuerskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das Gremium wird sich auch mit der Rolle von Olaf Scholz während seiner Zeit als Hamburger Bürgermeister befassen.

Frankreich
:Cum-Ex-Razzien bei französischen Banken

Im Rahmen des Cum-Ex-Ermittlungen haben Fahnder die Büros der Societe General, BNP Paribas, HSBC und anderen Banken durchsucht. An den Ermittlungen sind auch sechs deutsche Staatsanwälte beteiligt.

SZ PlusExklusivCum-Ex-Justizskandal
:Richter führte Geheimakten gegen Privatbankier

Ein Bonner Richter soll schon vor einem möglichen Prozess gegen Warburg-Mitinhaber Christian Olearius aufgelistet haben, was diesem zur Last gelegt werden könnte. Damit wird aus dem Cum-Ex-Steuerskandal jetzt auch noch ein Justizskandal.

Von Klaus Ott

SZ PlusMeinungCum-Ex-Justizskandal
:Aus den Geheimakten des Richters darf keine Geheimjustiz werden

Das Cum-Ex-System war kriminell. Aber wer schuldig ist und wer unschuldig, muss im Einzelfall sauber geklärt werden. Wenn die Justiz mit Beschuldigten nicht unvoreingenommen ins Gericht geht, dann ist das nichts anderes als ein Skandal.

Kommentar von Klaus Ott

Landgericht Bonn
:Richter im Cum-Ex-Prozess abgelehnt - wegen Befangenheit

Es ist die nächste Verzögerung in dem brisanten Verfahren gegen einen Warburg-Miteigentümer. Das dürfte den Prozess weiter mit Spannung aufladen.

Von Nils Wischmeyer

SZ PlusMeinungWhistleblowergesetz
:Peinlich für Deutschland

Die Union hat es erst verschlafen, einen Schutz für Hinweisgeber einzurichten, jetzt blockiert sie ein Gesetz dazu. Das zeigt: Viele haben den Wert der Whistleblower noch nicht erkannt.

Kommentar von Nils Wischmeyer

Länderindex Korruption 2022
:Deutschland geht zu schwach gegen Korruption vor

Cum-Ex, Maskenaffäre, Korruption von Europaparlamentariern: Das Vertrauen in die Integrität von Politik und Wirtschaft ist geschwächt, zeigt ein Index von Transparency International.

Von Markus Zydra

Cum-Ex
:Razzia bei BNP Paribas

Rund 130 Ermittler der Staatsanwaltschaft Köln durchsuchen seit Dienstag die Frankfurter Büros der französischen Bank BNP Paribas. Dies bestätigte das Institut am Mittwoch. Die Razzia stehe in Verbindung mit den illegalen Cum-Ex-Aktiendeals und mit ...

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