Impfkampagnen:Mit Impfung ins Klassenzimmer

Impfkampagnen: Ziel Herdenimmunität - von diesem Monat an sollen in China auch Kinder und Jugendliche geimpft werden: Impfbus in Peking.

Ziel Herdenimmunität - von diesem Monat an sollen in China auch Kinder und Jugendliche geimpft werden: Impfbus in Peking.

(Foto: Ng Han Guan/AP)

Sollen auch Kinder und Jugendliche gegen das Coronavirus geimpft werden? Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten, nicht nur in Deutschland. Ein internationaler Überblick.

Von SZ-Korrespondenten

China

Pekings Ziel ist klar: 80 Prozent der Bevölkerung sollen bis Ende des Jahres geimpft sein. Zwar sind im Land der großen Zahlen bereits 1,5 Milliarden Dosen verabreicht worden. Doch um Herdenimmunität zu erreichen, müssen 1,12 der 1,4 Milliarden Menschen geimpft sein. Das erfordert auch eine hohe Impfquote unter den 254 Millionen Kindern - von denen ein großer Teil jünger als 14 Jahre alt ist. Im Juni erhielten die chinesischen Impfstoffe Sinovac und Sinopharm für Kinder zwischen drei und 17 Jahren eine Notfallzulassung, diesen Monat sollen die ersten Jugendlichen ihre Ärmel hochkrempeln. Impfstoffe auf der Basis inaktiver Viren, Sinovac und Sinopharm sind solche Vakzine, gelten für Kinder grundsätzlich als sicher. Bisher sind allerdings kaum Daten zur Wirksamkeit der beiden Stoffe bei Minderjährigen veröffentlicht worden. Eine offizielle Impfpflicht gibt es in China nicht. Einige Lokalregierungen haben aber angekündigt, Schüler nach den Ferien nur in die Klassenräume zurückzulassen, wenn deren gesamte Familie bereits geimpft ist. Die Pflicht gilt mancherorts auch für Schüler selbst. Einige Städte fordern von ihren Bürgern inzwischen einen Impfschutz, um Geschäfte, Restaurants oder Krankenhäuser zu besuchen.

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