Klima-Aktivismus:Verwerfung im System

Klima-Aktivismus: Warum müssen sich Klimaaktivisten - hier im September in Berlin - zum Nahostkonflikt äußern?

Warum müssen sich Klimaaktivisten - hier im September in Berlin - zum Nahostkonflikt äußern?

(Foto: Achille Abboud/Imago)

Die Klimabewegung steckt in einer schweren Krise. Antisemitismusvorwürfe gegen einzelne Akteure von Fridays for Future schaden der Glaubwürdigkeit der ganzen Gruppe. Wie konnte es so weit kommen?

Von Tim Frehler und Michael Schlegel, München

Luca Barakat, 18, macht sich Sorgen. War alles vergebens, wofür er sich in den vergangenen Jahren mit viel Herzblut engagiert hat? Barakat ist bei "Fridays for Future" (FFF), seitdem er 14 Jahre alt ist. Viele Teams habe er in den vier Jahren durchlaufen, erzählt er, von Social Media über "interne Strukturen" bis zur Pressearbeit. "Unendlich viel Zeit" habe er da reingesteckt, sagt er. "Und ich möchte nicht, dass die Bewegung jetzt kaputtgeht an den Aussagen Einzelner mit großer Reichweite."

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