China:"Chinas Verhältnis zum Rest der Welt hat Klimapolitik erschwert"

China: Eine Solaranlage liefert erneuerbare Energie, im Hintergrund geht der Einsatz von fossilen Brennstoffen weiter. Ein Eindruck aus der Provinz Shanxi im April 2023.

Eine Solaranlage liefert erneuerbare Energie, im Hintergrund geht der Einsatz von fossilen Brennstoffen weiter. Ein Eindruck aus der Provinz Shanxi im April 2023.

(Foto: Tingshu Wang/Reuters)

Li Shuo gehört zu den führenden chinesischen Klimaexperten. Den Bemühungen seines Landes gegen die Erderwärmung attestiert er eine schwere Krise - und sieht der Weltklimakonferenz in Dubai trotzdem optimistisch entgegen.

Interview: Lea Sahay, Peking

Die Weltgemeinschaft will die Erderwärmung begrenzen - doch die bisherigen Zusagen der Länder reichen nicht aus. China hat die erneuerbare Energie im großen gebaut, doch gegenwärtig gibt es kaum Interesse daran, die Klimaagenda voranzutreiben. Li Shuo ist einer der führenden Klimaexperten in China und der zukünftige Direktor des Climate Hub am Asia Society Policy Institute (Aspi) mit Sitz in Washington. Für das Gespräch hat er ein Café im Finanzzentrum Pekings vorgeschlagen, die Luftschadstoffe liegen achtmal höher als der EU-Grenzwert, doch kaum einer trägt Maske.

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