Leute:"Der Zug ist jetzt abgefahren"

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Leute: Schauspielerin Jennifer Aniston bei der Verleihung der Screen Actors Guild Awards in Los Angeles.

Schauspielerin Jennifer Aniston bei der Verleihung der Screen Actors Guild Awards in Los Angeles.

(Foto: Jordan Strauss/dpa)

Jennifer Aniston spricht über ihren unerfüllten Kinderwunsch. Nina Gummich möchte nicht über ihren Kinderwunsch sprechen. Und Snoop Dogg hat einen Wunsch, der sich nun erfüllt.

Jennifer Aniston, 53, Schauspielerin, wäre gern Mutter. In ihren Dreißigern und Vierzigern habe sie eine schwere Zeit durchgemacht, sagte sie dem Magazin Allure. "Ich habe versucht, schwanger zu werden. Es war ein schwieriger Weg für mich", sagte sie. "All die Jahre und Jahre und Jahre der Spekulationen - das war wirklich hart." Sie habe In-Vitro-Fertilisations-Behandlungen durchgemacht, chinesische Tees getrunken und alle möglichen Dinge versucht. "Ich hätte alles dafür gegeben, wenn jemand zu mir gesagt hätte: Friere deine Eizellen ein. Tu dir selbst einen Gefallen." Daran habe sie aber nicht gedacht. "Also bin ich heute hier. Der Zug ist jetzt abgefahren." Sie bereue nichts. In der Zwischenzeit sei sie eher erleichtert. Sie müsse sich nicht mehr fragen, ob eine Schwangerschaft vielleicht doch möglich sei. "Ich muss nicht mehr darüber nachdenken."

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(Foto: Annette Riedl/dpa)

Nina Gummich, 31, Schauspielerin, fühlt sich ausgequetscht. Sie ärgere sich darüber, dass Frauen ab 30 ständig gefragt werden, wann es denn jetzt endlich mal mit den Kindern losgehe. "Als wäre das das Einzige, was eine Frau in dem Alter beschäftigen sollte oder woran sie gemessen wird", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Zudem ist es eine extrem private Angelegenheit."

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(Foto: Lynne Sladky/dpa)

Snoop Dogg, 51, US-Rapper, lässt sein Leben verfilmen. Das Filmstudio Universal Pictures teilte mit, es werde seine "legendäre Lebensgeschichte" erzählen. "Endlich", schrieb der Rapper dazu in einem Tweet. Laut Hollywood Reporter ist Snoop Dogg mit seiner Firma Death Row Pictures auch als Produzent beteiligt. Er habe lange mit dem Projekt gewartet, um das richtige Team für diesen Film zu finden, erklärte er.

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(Foto: Heike Lyding/imago/epd)

Eugen Eckert, 68, Stadionpfarrer, schont seinen Fernseher. Nach eigenem Bekunden wolle er die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar nicht verfolgen. Dies habe er bereits entschieden, als 2015 die WM vom Sommer in den Winter gerückt worden sei: "Der Winter ist für mich die Adventszeit", sagte er im Podcast des Theologen Kurt-Helmuth Eimuth. "Und der Anpfiff zur WM ist am 20. November, das ist der Ewigkeitssonntag, im Volksmund Totensonntag genannt, ein stiller Tag. Da gucke ich sowieso kein Fußball."

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