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München:Polizei erteilt fast 500 Anzeigen wegen Verstößen gegen Corona-Regeln

Einsatz im Englischen Garten: Regelmäßig kontrollieren Polizisten nahe dem Monopteros, ob die Menschen die vorgeschriebenen Abstände einhalten.

Einsatz im Englischen Garten: Regelmäßig kontrollieren Polizisten nahe dem Monopteros, ob die Menschen die vorgeschriebenen Abstände einhalten.

(Foto: dpa)

Mehr als 6000 Kontrollen hat die Polizei am Wochenende in München durchgeführt. Oft trafen sie auf größere Menschansammlungen, zu wenig Abstände und fehlende Masken.

Von Julian Limmer

Das Frühlingswetter hat am Wochenende etliche Münchner ins Freie gelockt - wie die Polizei am Montag berichtete, waren es an einigen Stellen der Stadt aber zu viele, um die Corona-Regeln noch einhalten zu können. Insgesamt zeigte die Polizei von Freitag bis Montagfrüh 488 Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen an.

Am Samstag kam es im Englischen Garten zu einer Schlägerei, nun sucht die Polizei nach den Tätern. Später kam es ebenfalls im Englischen Garten zu einem Vorfall, der auf die Polizei "wie ein Flashmob wirkte": Rund 300 jüngere Personen tanzten und sprangen umher, nach nur 15 Sekunden sei alles vorbei gewesen. Am Freitag- und am Samstagabend versammelten sich je 100 bis 200 Personen auf der Hacker- und Wittelsbacherbrücke, auch am Georg-Elser-, Odeons- sowie am Gärtnerplatz musste die Polizei einschreiten und mit Lautsprecherdurchsagen die Menschen fortschicken.

In einem Haus an der Freisinger Landstraße lösten die Einsatzkräfte Samstagnacht eine Party mit zwölf Personen auf. Bei vielen Einsätzen am Wochenende seien die Betroffenen "nicht immer sofort einsichtig" gewesen, so die Polizei, "intensive Kommunikationsprozesse" seien nötig, um die Regeln durchzusetzen.

© SZ.de/dpa/infu, van
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