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Mobilität:Von München nach Berlin in 45 Minuten?

Die Röhre für den Hyperloop soll einmal auf Stelzen über Land führen oder auch in Tunnels unter der Erde verlaufen. Simulation: Hyperloop TUM

Die Hyperloop-Technologie verspricht, Menschen nahezu mit Schallgeschwindigkeit zu transportieren. Kontinentalflüge könnten überflüssig werden. Wie Studenten der TU München ein nachhaltiges Transportmittel bauen wollen und was Elon Musk damit zu tun hat.

Von Carina Seeburg, Ottobrunn/Taufkirchen

Sanft, als ob man durch die Luft gleitet, soll die Reise mit dem Hyperloop sein. Aber erst, nachdem der Start die Menschen tief in ihre Sitze gepresst hat. Ähnlich wie im Flugzeug, nur ohne Vibration, denn in den Luftkissen-Kapseln des Hyperloop sollen Reisende fast in Schallgeschwindigkeit durch Röhren katapultiert werden. Gerade einmal 45 Minuten wären Passagiere dann von München nach Berlin unterwegs. Was sich wie Science-Fiction anhört, könnte mit dem Hyperloop eines Tages Realität werden. Studierende der Technischen Universität München (TU) arbeiten bereits seit 2015 an dem Transportsystem, das zukünftig Kontinentalflüge ersetzen könnte. Als nächster Schritt wird kommendes Jahr eine 24 Meter lange Teströhre und ein Prototyp in Originalmaßstab auf dem Gelände des Ludwig-Bölkow-Campus in Taufkirchen und Ottobrunn gebaut.

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