Politische Kommunikation:Manche Politiker haben offenbar die Demokratie nicht verstanden

Lesezeit: 2 min

Politische Kommunikation: "Weil ich nicht tue, was ihr wollt - deshalb führe ich!" Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) bei einer Kabinettssitzung am 13. April.

"Weil ich nicht tue, was ihr wollt - deshalb führe ich!" Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) bei einer Kabinettssitzung am 13. April.

(Foto: POOL/REUTERS)

"Jungs und Mädels", "selbsternannte Militärexperten": Olaf Scholz und Sigmar Gabriel behandeln die Zivilgesellschaft, als wäre es deren Aufgabe, vor allem die Klappe zu halten.

Kommentar von Katharina Riehl

Am späten Donnerstagabend schaltete die ZDF-Journalistin Maybrit Illner während der nach ihr benannten Talkshow nach Goslar. Dort saß der ehemalige Bundesminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, die Kamera stand offenbar in einer Gaststätte, und Gabriel brauchte nur einen Satz, um die Fronten zu klären. Die Fronten zwischen denen, die Politik machen und etwas davon verstehen, und denen, die gefälligst die Klappe halten sollen. Sigmar Gabriel sagte, er sei froh, dass ein echter Militärexperte (es handelte sich um einen Brigadegeneral a. D.) in der Runde sitze. Denn: "Ich hatte in den letzten Tagen und Wochen den Eindruck, dass die Zahl der selbsternannten Militärexperten ungefähr so schnell gewachsen ist wie vorher die der Hobbyvirologen."

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