Kommunikation

Psychologie
:„Das nehmen wir mal mit“

In der Wirtschaftswelt wimmelt es vor Jargon und inhaltsleeren Begriffen. Psychologen haben untersucht, welche Menschen für diesen effektheischenden Wortsalat besonders empfänglich sind.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Angela Merkel
:Sie guckt schon wieder so

Die ehemalige Bundeskanzlerin ist ein Genie der nonverbalen Kommunikation. Angela Merkel muss beim CDU-Parteitag nur im Publikum sitzen, und das Land gerät in hellen Aufruhr.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

SZ MagazinSchimpfen
:Mist! Scheiße! Dreck! Darum tut Schimpfen so gut

Schimpfwörter und Flüche gelten als anrüchig, haben aber, wie die Forscherin Oksana Havryliv erklärt, oft einen großen psychologischen Nutzen – wenn man eine wichtige Voraussetzung beachtet.

SZ PlusInterview von Johannes Waechter

SZ MagazinAxel Hacke
:Von Unpersonen und unerreichbaren Personen

Weil sein Freund Bruno nicht ans Telefon geht, kommt bei unserem Kolumnisten eine Gedankenkette in Gang, die ihn bis zu Stalin, Nero und jenem US-Präsidenten führt, dessen Namen er nicht mehr nennen mag.

SZ PlusVon Axel Hacke

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Wälchäs »ä« hättän Sie gärn?

Mit einer ungewöhnlichen Frage wendet sich ein Leser diese Woche an unsere Kolumnistin, nämlich warum TV-Sprecher den Buchstaben »e« oft wie »ä« aussprächen.

Von Johanna Adorján

Glosse
:Das Streiflicht

Playmobil-Figürchen waren bislang eiserne Schweiger. Jetzt wurde spruchreif, dass sie bald reden können. Ist das eine gute Nachricht?

SZ Plus

Kommunikation
:Wen’s nicht interessiert, der kann’s ja löschen

53 Mails erhalten Büromenschen in Deutschland durchschnittlich pro Tag. Schon oft wurde diese Form der Kommunikation schon totgesagt. Aber es ergießen sich ständig mehr Nachrichten in die Postfächer. Wie kann das sein?

Von Helmut Martin-Jung

SZ MagazinKonfliktverhalten
:»Wer schweigt, wirkt so, als fühle er nichts«

Manchmal schmerzt es in Beziehungen am meisten, wenn der andere die Kommunikation einstellt, etwa im Streit. Die Paartherapeutin Anna Wilitzki erklärt, wie man ratloses Schweigen von manipulativem »Silent Treatment« unterscheidet – und was man dagegen tun kann.

SZ PlusInterview von Stefanie Rüggeberg

Kommunikation
:Können Sie Small Talk?

Immer öfter begegnet man Menschen, die Probleme haben, ihrem Gegenüber zuzuhören. In Podcasts und Reels monologisieren alle vor sich hin. Dabei könnten Gespräche so schön sein!

SZ PlusVon Teresa Präauer

SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:»Kleine Entscheidungen geben den Ausschlag, ob wir uns abends glücklich ins Bett legen«

Warum pendelt man bei Entscheidungen so oft zwischen Kopf- und Bauchgefühl? Und wie kann man beides in Einklang bringen? Die Verhaltensforscherin Verena Utikal erklärt, wie wir Entscheidungen so treffen, dass wir im Nachhinein zufrieden damit sind.

SZ PlusInterview von Gabriela Herpell

SZ MagazinFamilienplanung
:30 Fragen, die Paare vor dem ersten Kind klären sollten

Familie zu werden, verändert alles, auch die Liebe. Was zur Aufteilung im Haushalt, zum Paarleben und zu den Finanzen gilt es vorher zu besprechen? Eine Finanzexpertin, eine Coachin und eine Familienberaterin geben Rat.

SZ PlusVon Nadja Lissok

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:In Damaskus wird jetzt auffällig häufig Deutsch gesprochen

Millionen Syrer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland gelebt, gelernt und gearbeitet. Für viele ist Deutsch Teil ihres Alltags, ihrer Identität -  und damit kehren sie nun zurück.

SZ PlusKolumne von Mohamad Alkhalaf

SZ-Serie: Die machen Mut
:„Kulturelles Verhalten hat eine tiefe Logik“

Maximilian Engl, Gründer des Instituts Kubekom in Reichersbeuern, hilft Menschen, ihre rassistische Prägung zu entdecken – und zu überdenken. Ein Gespräch über Missverständnisse,  Macht-Asymmetrien und die magische Erkenntnis, dass man nicht alle Tassen im Schrank hat.

SZ PlusInterview von Stephanie Schwaderer

SZ MagazinTrennen oder bleiben?
:»Liebe ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung«

Wie gesund ist die eigene Beziehung? Ein Fragen-Check-Up kann die Antwort liefern, glaubt das Paartherapeuten-Duo Dagmar Kieselbach und Thomas Hallet. Ein Interview über die große Frage: trennen oder bleiben?

SZ PlusInterview von Lars Reichardt

Junge Familien
:Wenn Babys und Kleinkinder ohne Worte sprechen

Sie winken, deuten, zeigen – und sagen mehr, als viele ahnen: Mit Zwergensprache lernen Babys und Kleinkinder, sich mitzuteilen. Zwei Frauen aus dem Landkreis Starnberg machen vor, wie das klappt.

SZ PlusVon Patrizia Steipe

SZ MagazinPartnerschaft
:Dreißig Tage Sex – was macht das mit der Liebe?

Der Sex in Langzeitbeziehungen schläft gerne mal ein. Was passiert, wenn man ihn aufweckt – aber so richtig? Unsere Autorin hat versucht, einen Monat lang jeden Tag mit ihrem Mann zu schlafen.

SZ PlusVon einer Autorin des SZ-Magazins

SZ MagazinPsychologie
:»Verzeihen ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen«

Kaum etwas ist so schwer, wie anderen zu vergeben – und kaum etwas so befreiend. Der US-Psychologe Robert Enright erklärt, welche Kraft in der Vergebung liegt und warum sogar Opfer von Gewalt und Missbrauch den Tätern verzeihen konnten.

SZ PlusInterview von Lea Gittermann

SZ MagazinKommunikation
:Diese sechs Teile benötigt jede gute Entschuldigung

Ein einfaches »Sorry« reicht nicht: Die US-Expertin Beth Polin erklärt, wie man richtig um Entschuldigung bittet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum manchmal auch die passenden Worte nicht genügen.

SZ PlusInterview von Lea Gittermann

SZ MagazinBesser streiten
:»Uns hilft, beim Streiten eine Pause zu machen«

Mit Konflikten kennen sie sich aus: Iris Gavric und Matthias Renger waren lange ein Paar, zusammen machen sie den Podcast »Couple of«. Im Interview erklären sie, wie man als Paar Muster durchbricht und welche Hacks in der Hitze des Gefechts helfen.

SZ PlusInterview von Kathrin Hollmer

Meinungsforschung
:„Organisierte Leugnung des Klimawandels gibt es nur in vier Ländern“

In Brasilien findet die Weltklimakonferenz statt, doch wie wichtig ist der Welt das Thema noch? Warum Yale-Forscher Anthony Leiserowitz trotz allem optimistisch bleibt – und wie man über Klimaschutz kommunizieren kann, ohne ein Wort zu sagen.

SZ PlusInterview von Christoph von Eichhorn

SZ MagazinPeople Pleasing
:»Viele lernen schon in der Kindheit, ihre Bedürfnisse zurückzustellen«

Sie sagen Ja zu neuen Aufgaben, obwohl sie längst an ihrer Grenze sind, und reagieren panisch auf jede Disharmonie: People Pleaser möchten es anderen um jeden Preis recht machen. Eine Expertin erklärt, wie Betroffene lernen können, wieder mehr auf sich selbst zu hören.

SZ PlusInterview von Christopher Ferner

SZ MagazinKommunikation
:Zwölf Tipps, wie man besser zuhört

96 Prozent der Menschen halten sich für gute Zuhörer – aber die wenigsten sind es. Zwei Fachleute erklären, was man in persönlichen Gesprächen vermeiden sollte, was hilft, um Nähe herzustellen, und wie sogar verstummte Paare lernen können, wieder gut miteinander zu reden.

SZ PlusVon Anja Schauberger

SZ MagazinPartnerschaft
:»Es gibt kein Recht darauf, dass der andere öfter ›Ich liebe dich‹ sagt«

Was, wenn in einer Beziehung einer die drei Worte gerne sagt und hören möchte – der andere aber nicht? Paartherapeut Holger Kuntze erklärt, wie man sich hier annähert – und was viel wichtiger als »Ich liebe dich« ist.

SZ PlusInterview von Stefanie Rüggeberg

SZ MagazinKommunikation
:»Die Gespräche, die ich geführt habe, bereue ich seltener als die, die ich vermieden habe.«

Krisentreffen mit der Chefin, Kritik an einem Freund: Manche Gespräche sind so schwierig, dass wir sie am liebsten gar nicht führen. Wissenschaftlerin Sheila Heen erklärt, wie man die richtigen Worte für den Einstieg findet und die eigenen Gefühle unter Kontrolle bekommt.

SZ PlusInterview von Christopher Ferner

Öffentliches Design
:Ein Oscar für die Tölzer Stadtmarke

Die Stadt und die Agentur Dworak und Kornmesser aus München erhalten den renommierten Red Dot Award. Damit wird ein Design gewürdigt, das aus Piktogrammen ikonischer Bauwerke besteht, die sich zu einem Haus zusammenbauen und flexibel einsetzen lassen.

Von Klaus Schieder

Kommunikation im Netz
:Na klar! 👍

Warum geht es in Chats so viel herzlicher und enthusiastischer zu als in den Gesprächen, die man sonst so führt?

SZ PlusVon Felix Stephan

SZ MagazinKommunikation
:»In jeder Firma muss es Möglichkeiten geben, über mächtige Leute zu diskutieren«

Tratschen über den Chef oder über Kollegen? Kann kein Unternehmen verhindern, sagt die Autorin Kelsey McKinney. Hier erklärt sie, warum Klatsch für das Zusammenleben wichtig ist – und wie man sich verhalten sollte, wenn über einen selbst getratscht wird.

SZ PlusInterview von Lars Reichardt

Kommunikationstechnik
:Hallo, hallo? Dies ist eine Quantenbotschaft

Physiker haben mithilfe einfacher Technik zwischen Frankfurt und Kehl eine Quanten-geschützte Leitung aufgebaut. Kommt bald die absolut abhörsichere Kommunikation?

SZ PlusVon Christian J. Meier

SZ MagazinKommunikation
:Hört doch mal auf zu labern!

Podcasts, Voice-Messages, Sprachassistenten: Menschen reden immer mehr und lesen und schreiben immer weniger. Diese Mündlichkeitsmanie ist nicht nur nervig, sie macht uns auch dümmer – und sie bedroht die Demokratie.

SZ PlusVon Jakob Schrenk

Politiker und Technik
:Trump, Putin und die Uralt-Telefone

Wenn Politiker miteinander telefonieren, so werden sie gerne mit fast schon antiken Hörern in der Hand abgebildet. Braucht es für politische Verhandlungen im Jahr 2025 wirklich noch Spiralkabel?

Von Martin Zips

Öffentliche Verwaltung
:Direkter Draht zum Bürger

Münsing will die digitale Kommunikation mit der Bevölkerung verbessern. Eine neue App soll das möglich machen.

Von Benjamin Engel

Kommunikation
:Skype ist tot, es lebe die Videotelefonie

Skype ist Vergangenheit – kein Drama eigentlich, es gibt bessere Alternativen. Aber was bleibt, ist die Revolution, die der Dienst losgetreten hat. Ein leicht wehmütiger Rückblick.

SZ PlusVon Lea Hampel und Helmut Martin-Jung

MeinungArbeitswelt
:Ein Lob aufs Nichtloben

Im Büro sind alle immer wahnsinnig nett, es fällt kein hartes Wort mehr. Fühlen sich deshalb alle wohl? Mitnichten. Denn wenn Wertschätzung zum Selbstzweck wird, verliert sie jeden Wert.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

SZ MagazinKommunikation
:»Wer gut zuhört, schafft einen Raum für Gefühle«

Vorwürfe, Streit und gut gemeinte Ratschläge: Wie schafft man es als Paar, wirklich zuzuhören? Ein Kommunikationstrainer erklärt, wie man aufmerksamer wird, Kritik vorurteilsfrei formuliert und wann der richtige Moment für einen Ratschlag ist.

SZ PlusVon Viola Koegst

Tiersprache
:Wie meinen?

Mittels künstlicher Intelligenz können Forscher Weißbüschelaffen-Fiepen und Pottwal-Klicks interpretieren. Wird KI es irgendwann möglich machen, mit Tieren zu sprechen?

SZ PlusVon Neil Savage

Interview mit Colum McCann
:„Die Russen sind mit ihren Attacken Teil meines PR-Teams“

Was, wenn das Internet auf einen Schlag nicht mehr da wäre? Der irische Schriftsteller Colum McCann über seinen Roman „Twist“ und die Reise zu den Tiefseekabeln, durch die unsere Daten fließen.

SZ PlusVon Alexander Menden

Korrekturen
:Wal-Wortschatz

Die Häufigkeitsverteilung wiederkehrender Laute bei Walen ähnelt jener im Vokabular von Menschen.

Tiere
:Der Gesang von Walen gleicht der Sprache von Menschen

Walgesänge sind ähnlich aufgebaut wie die menschliche Sprache. Über was unterhalten sich die Tiere?

SZ PlusVon Tina Baier

Neue Fußball-Stadiondurchsagen
:Seid ihr mit diesem Elfmeter einverstanden?

Die Schiedsrichter sprechen jetzt zu den Fans und begründen ihre Entscheidungen. Das weckt Erinnerungen an Robert Habeck. Wie transparent soll denn alles noch werden? Eine kurze Durchsage.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Biologie
:Zugvögel verschiedener Arten unterhalten sich

Während des Vogelzugs tauschen Vögel verschiedener Arten Informationen aus. Geben sich die Tiere gegenseitig Reisetipps?

SZ PlusVon Tina Baier

Psychologie
:Netter als gedacht

Menschen unterschätzen meist, wie sympathisch sie wirken. Woran es liegt, dass der innere Kritiker so pessimistisch urteilt.

Von Sebastian Herrmann

Internationale Kommunikation
:Telegramm statt Telegram

Waldbrände in Kalifornien, der Anschlag in Magdeburg – bei wichtigen Anlässen und auf Reisen verschickt der Papst noch Telegramme. In der Welt der Diplomatie haben sie überlebt, beim Bundespräsidenten sogar auf Papier.

SZ PlusVon Constanze von Bullion und Christina Lopinski

Kommunikation
:Toter Baum und Augenringe: Diese Emojis kommen bald aufs Handy

Im neuen Jahr gibt es neue Smileys und Symbole auf dem Smartphone. Eins kann dabei helfen, diesen Satz auszudrücken: „Ich schäme mich für meine eigene Spezies, dieser Planet stirbt.“

SZ PlusVon Kathrin Werner

SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Wie komme ich mit meiner Familie ins Gespräch?

Unsere Leserin mag ihre Familie sehr, leidet aber darunter, dass meist Oberflächliches geredet wird. Was tun? Unsere Kolumnistin hat einen Vorschlag.

Von Johanna Adorján

Aktuelles Lexikon
:Entfolgen

Wenn man die Geschichten einer Person in den sozialen Medien nicht mehr sehen will und sich von deren Konto abmeldet. Wie bei den Müllers geschehen.

SZ PlusVon Johanna Pfund

Politik und Gesellschaft
:Kommunikation ist doch nicht alles

Die gebeutelten Grünen, der matte Kanzler: Immer wieder heißt es, die Politik müsse „besser kommunizieren“. Was aber, wenn viele Menschen gar nicht mehr zuhören wollen?

SZ PlusVon Johan Schloemann

SZ JetztMentale Gesundheit
:Warum Ghosting manchmal okay ist

Zu spät oder auch mal gar nicht auf Nachrichten zu antworten, gehört zum Leben in Zeiten der Digitalisierung dazu, findet unsere Autorin. Denn Messages einfach mal liegen zu lassen, macht den Alltag so viel entspannter.

SZ PlusText: Franziska Setare Koohestani, Illustration: Federico Delfrati

Deutsch-italienische Missverständnisse
:Verstecktes zwischen den Zeilen

Unicredit pokert um die Commerzbank, in Berlin fühlt man sich von den Italienern überrumpelt. Über die Schwierigkeiten interkultureller Kommunikation.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Stilkritik Augenringe
:Auf dieses Emoji haben wir schon lange gewartet

Müde und erschöpft? Oder einfach nur nächtelang durchgefeiert? Auf der neuen Unicode-Emoji-Liste findet sich jetzt ein gelbes Gesicht, das vielen bekannt vorkommen dürfte. Die Hommage an die dunklen Augenringe hat aber auch ihr Gutes.

Von Martin Zips

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