In der Wirtschaftswelt wimmelt es vor Jargon und inhaltsleeren Begriffen. Psychologen haben untersucht, welche Menschen für diesen effektheischenden Wortsalat besonders empfänglich sind.
Angela Merkel
:Sie guckt schon wieder so
Die ehemalige Bundeskanzlerin ist ein Genie der nonverbalen Kommunikation. Angela Merkel muss beim CDU-Parteitag nur im Publikum sitzen, und das Land gerät in hellen Aufruhr.
SZ MagazinSchimpfen
:Mist! Scheiße! Dreck! Darum tut Schimpfen so gut
Schimpfwörter und Flüche gelten als anrüchig, haben aber, wie die Forscherin Oksana Havryliv erklärt, oft einen großen psychologischen Nutzen – wenn man eine wichtige Voraussetzung beachtet.
SZ MagazinAxel Hacke
:Von Unpersonen und unerreichbaren Personen
Weil sein Freund Bruno nicht ans Telefon geht, kommt bei unserem Kolumnisten eine Gedankenkette in Gang, die ihn bis zu Stalin, Nero und jenem US-Präsidenten führt, dessen Namen er nicht mehr nennen mag.
SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Wälchäs »ä« hättän Sie gärn?
Mit einer ungewöhnlichen Frage wendet sich ein Leser diese Woche an unsere Kolumnistin, nämlich warum TV-Sprecher den Buchstaben »e« oft wie »ä« aussprächen.
Glosse
:Das Streiflicht
Playmobil-Figürchen waren bislang eiserne Schweiger. Jetzt wurde spruchreif, dass sie bald reden können. Ist das eine gute Nachricht?
Kommunikation
:Wen’s nicht interessiert, der kann’s ja löschen
53 Mails erhalten Büromenschen in Deutschland durchschnittlich pro Tag. Schon oft wurde diese Form der Kommunikation schon totgesagt. Aber es ergießen sich ständig mehr Nachrichten in die Postfächer. Wie kann das sein?
SZ MagazinKonfliktverhalten
:»Wer schweigt, wirkt so, als fühle er nichts«
Manchmal schmerzt es in Beziehungen am meisten, wenn der andere die Kommunikation einstellt, etwa im Streit. Die Paartherapeutin Anna Wilitzki erklärt, wie man ratloses Schweigen von manipulativem »Silent Treatment« unterscheidet – und was man dagegen tun kann.
Kommunikation
:Können Sie Small Talk?
Immer öfter begegnet man Menschen, die Probleme haben, ihrem Gegenüber zuzuhören. In Podcasts und Reels monologisieren alle vor sich hin. Dabei könnten Gespräche so schön sein!
SZ MagazinLeben und Gesellschaft
:»Kleine Entscheidungen geben den Ausschlag, ob wir uns abends glücklich ins Bett legen«
Warum pendelt man bei Entscheidungen so oft zwischen Kopf- und Bauchgefühl? Und wie kann man beides in Einklang bringen? Die Verhaltensforscherin Verena Utikal erklärt, wie wir Entscheidungen so treffen, dass wir im Nachhinein zufrieden damit sind.
SZ MagazinFamilienplanung
:30 Fragen, die Paare vor dem ersten Kind klären sollten
Familie zu werden, verändert alles, auch die Liebe. Was zur Aufteilung im Haushalt, zum Paarleben und zu den Finanzen gilt es vorher zu besprechen? Eine Finanzexpertin, eine Coachin und eine Familienberaterin geben Rat.
SZ-Kolumne Typisch deutsch
:In Damaskus wird jetzt auffällig häufig Deutsch gesprochen
Millionen Syrer haben in den vergangenen Jahren in Deutschland gelebt, gelernt und gearbeitet. Für viele ist Deutsch Teil ihres Alltags, ihrer Identität - und damit kehren sie nun zurück.
SZ-Serie: Die machen Mut
:„Kulturelles Verhalten hat eine tiefe Logik“
Maximilian Engl, Gründer des Instituts Kubekom in Reichersbeuern, hilft Menschen, ihre rassistische Prägung zu entdecken – und zu überdenken. Ein Gespräch über Missverständnisse, Macht-Asymmetrien und die magische Erkenntnis, dass man nicht alle Tassen im Schrank hat.
SZ MagazinTrennen oder bleiben?
:»Liebe ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung«
Wie gesund ist die eigene Beziehung? Ein Fragen-Check-Up kann die Antwort liefern, glaubt das Paartherapeuten-Duo Dagmar Kieselbach und Thomas Hallet. Ein Interview über die große Frage: trennen oder bleiben?
Junge Familien
:Wenn Babys und Kleinkinder ohne Worte sprechen
Sie winken, deuten, zeigen – und sagen mehr, als viele ahnen: Mit Zwergensprache lernen Babys und Kleinkinder, sich mitzuteilen. Zwei Frauen aus dem Landkreis Starnberg machen vor, wie das klappt.
SZ MagazinPartnerschaft
:Dreißig Tage Sex – was macht das mit der Liebe?
Der Sex in Langzeitbeziehungen schläft gerne mal ein. Was passiert, wenn man ihn aufweckt – aber so richtig? Unsere Autorin hat versucht, einen Monat lang jeden Tag mit ihrem Mann zu schlafen.
SZ MagazinPsychologie
:»Verzeihen ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen«
Kaum etwas ist so schwer, wie anderen zu vergeben – und kaum etwas so befreiend. Der US-Psychologe Robert Enright erklärt, welche Kraft in der Vergebung liegt und warum sogar Opfer von Gewalt und Missbrauch den Tätern verzeihen konnten.
SZ MagazinKommunikation
:Diese sechs Teile benötigt jede gute Entschuldigung
Ein einfaches »Sorry« reicht nicht: Die US-Expertin Beth Polin erklärt, wie man richtig um Entschuldigung bittet, was man dabei unbedingt vermeiden sollte und warum manchmal auch die passenden Worte nicht genügen.
SZ MagazinBesser streiten
:»Uns hilft, beim Streiten eine Pause zu machen«
Mit Konflikten kennen sie sich aus: Iris Gavric und Matthias Renger waren lange ein Paar, zusammen machen sie den Podcast »Couple of«. Im Interview erklären sie, wie man als Paar Muster durchbricht und welche Hacks in der Hitze des Gefechts helfen.
Meinungsforschung
:„Organisierte Leugnung des Klimawandels gibt es nur in vier Ländern“
In Brasilien findet die Weltklimakonferenz statt, doch wie wichtig ist der Welt das Thema noch? Warum Yale-Forscher Anthony Leiserowitz trotz allem optimistisch bleibt – und wie man über Klimaschutz kommunizieren kann, ohne ein Wort zu sagen.
SZ MagazinPeople Pleasing
:»Viele lernen schon in der Kindheit, ihre Bedürfnisse zurückzustellen«
Sie sagen Ja zu neuen Aufgaben, obwohl sie längst an ihrer Grenze sind, und reagieren panisch auf jede Disharmonie: People Pleaser möchten es anderen um jeden Preis recht machen. Eine Expertin erklärt, wie Betroffene lernen können, wieder mehr auf sich selbst zu hören.
SZ MagazinKommunikation
:Zwölf Tipps, wie man besser zuhört
96 Prozent der Menschen halten sich für gute Zuhörer – aber die wenigsten sind es. Zwei Fachleute erklären, was man in persönlichen Gesprächen vermeiden sollte, was hilft, um Nähe herzustellen, und wie sogar verstummte Paare lernen können, wieder gut miteinander zu reden.
SZ MagazinPartnerschaft
:»Es gibt kein Recht darauf, dass der andere öfter ›Ich liebe dich‹ sagt«
Was, wenn in einer Beziehung einer die drei Worte gerne sagt und hören möchte – der andere aber nicht? Paartherapeut Holger Kuntze erklärt, wie man sich hier annähert – und was viel wichtiger als »Ich liebe dich« ist.
SZ MagazinKommunikation
:»Die Gespräche, die ich geführt habe, bereue ich seltener als die, die ich vermieden habe.«
Krisentreffen mit der Chefin, Kritik an einem Freund: Manche Gespräche sind so schwierig, dass wir sie am liebsten gar nicht führen. Wissenschaftlerin Sheila Heen erklärt, wie man die richtigen Worte für den Einstieg findet und die eigenen Gefühle unter Kontrolle bekommt.
Öffentliches Design
:Ein Oscar für die Tölzer Stadtmarke
Die Stadt und die Agentur Dworak und Kornmesser aus München erhalten den renommierten Red Dot Award. Damit wird ein Design gewürdigt, das aus Piktogrammen ikonischer Bauwerke besteht, die sich zu einem Haus zusammenbauen und flexibel einsetzen lassen.
Kommunikation im Netz
:Na klar! 👍
Warum geht es in Chats so viel herzlicher und enthusiastischer zu als in den Gesprächen, die man sonst so führt?
SZ MagazinKommunikation
:»In jeder Firma muss es Möglichkeiten geben, über mächtige Leute zu diskutieren«
Tratschen über den Chef oder über Kollegen? Kann kein Unternehmen verhindern, sagt die Autorin Kelsey McKinney. Hier erklärt sie, warum Klatsch für das Zusammenleben wichtig ist – und wie man sich verhalten sollte, wenn über einen selbst getratscht wird.
Kommunikation
:Elon Musks Starlink ausgefallen
Mit Tausenden Satelliten soll das Starlink-System von Space-X schnelles Internet überall auf der Welt bieten. Doch ein Software-Problem verursachte stundenlange Ausfälle.
Kommunikationstechnik
:Hallo, hallo? Dies ist eine Quantenbotschaft
Physiker haben mithilfe einfacher Technik zwischen Frankfurt und Kehl eine Quanten-geschützte Leitung aufgebaut. Kommt bald die absolut abhörsichere Kommunikation?
SZ MagazinKommunikation
:Hört doch mal auf zu labern!
Podcasts, Voice-Messages, Sprachassistenten: Menschen reden immer mehr und lesen und schreiben immer weniger. Diese Mündlichkeitsmanie ist nicht nur nervig, sie macht uns auch dümmer – und sie bedroht die Demokratie.
Politiker und Technik
:Trump, Putin und die Uralt-Telefone
Wenn Politiker miteinander telefonieren, so werden sie gerne mit fast schon antiken Hörern in der Hand abgebildet. Braucht es für politische Verhandlungen im Jahr 2025 wirklich noch Spiralkabel?
Öffentliche Verwaltung
:Direkter Draht zum Bürger
Münsing will die digitale Kommunikation mit der Bevölkerung verbessern. Eine neue App soll das möglich machen.
Kommunikation
:Skype ist tot, es lebe die Videotelefonie
Skype ist Vergangenheit – kein Drama eigentlich, es gibt bessere Alternativen. Aber was bleibt, ist die Revolution, die der Dienst losgetreten hat. Ein leicht wehmütiger Rückblick.
MeinungArbeitswelt
:Ein Lob aufs Nichtloben
Im Büro sind alle immer wahnsinnig nett, es fällt kein hartes Wort mehr. Fühlen sich deshalb alle wohl? Mitnichten. Denn wenn Wertschätzung zum Selbstzweck wird, verliert sie jeden Wert.
SZ MagazinKommunikation
:»Wer gut zuhört, schafft einen Raum für Gefühle«
Vorwürfe, Streit und gut gemeinte Ratschläge: Wie schafft man es als Paar, wirklich zuzuhören? Ein Kommunikationstrainer erklärt, wie man aufmerksamer wird, Kritik vorurteilsfrei formuliert und wann der richtige Moment für einen Ratschlag ist.
Tiersprache
:Wie meinen?
Mittels künstlicher Intelligenz können Forscher Weißbüschelaffen-Fiepen und Pottwal-Klicks interpretieren. Wird KI es irgendwann möglich machen, mit Tieren zu sprechen?
Interview mit Colum McCann
:„Die Russen sind mit ihren Attacken Teil meines PR-Teams“
Was, wenn das Internet auf einen Schlag nicht mehr da wäre? Der irische Schriftsteller Colum McCann über seinen Roman „Twist“ und die Reise zu den Tiefseekabeln, durch die unsere Daten fließen.
Korrekturen
:Wal-Wortschatz
Die Häufigkeitsverteilung wiederkehrender Laute bei Walen ähnelt jener im Vokabular von Menschen.
Tiere
:Der Gesang von Walen gleicht der Sprache von Menschen
Walgesänge sind ähnlich aufgebaut wie die menschliche Sprache. Über was unterhalten sich die Tiere?
Neue Fußball-Stadiondurchsagen
:Seid ihr mit diesem Elfmeter einverstanden?
Die Schiedsrichter sprechen jetzt zu den Fans und begründen ihre Entscheidungen. Das weckt Erinnerungen an Robert Habeck. Wie transparent soll denn alles noch werden? Eine kurze Durchsage.
Biologie
:Zugvögel verschiedener Arten unterhalten sich
Während des Vogelzugs tauschen Vögel verschiedener Arten Informationen aus. Geben sich die Tiere gegenseitig Reisetipps?
Psychologie
:Netter als gedacht
Menschen unterschätzen meist, wie sympathisch sie wirken. Woran es liegt, dass der innere Kritiker so pessimistisch urteilt.
Internationale Kommunikation
:Telegramm statt Telegram
Waldbrände in Kalifornien, der Anschlag in Magdeburg – bei wichtigen Anlässen und auf Reisen verschickt der Papst noch Telegramme. In der Welt der Diplomatie haben sie überlebt, beim Bundespräsidenten sogar auf Papier.
Kommunikation
:Toter Baum und Augenringe: Diese Emojis kommen bald aufs Handy
Im neuen Jahr gibt es neue Smileys und Symbole auf dem Smartphone. Eins kann dabei helfen, diesen Satz auszudrücken: „Ich schäme mich für meine eigene Spezies, dieser Planet stirbt.“
SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Wie komme ich mit meiner Familie ins Gespräch?
Unsere Leserin mag ihre Familie sehr, leidet aber darunter, dass meist Oberflächliches geredet wird. Was tun? Unsere Kolumnistin hat einen Vorschlag.
Aktuelles Lexikon
:Entfolgen
Wenn man die Geschichten einer Person in den sozialen Medien nicht mehr sehen will und sich von deren Konto abmeldet. Wie bei den Müllers geschehen.
Politik und Gesellschaft
:Kommunikation ist doch nicht alles
Die gebeutelten Grünen, der matte Kanzler: Immer wieder heißt es, die Politik müsse „besser kommunizieren“. Was aber, wenn viele Menschen gar nicht mehr zuhören wollen?
SZ JetztMentale Gesundheit
:Warum Ghosting manchmal okay ist
Zu spät oder auch mal gar nicht auf Nachrichten zu antworten, gehört zum Leben in Zeiten der Digitalisierung dazu, findet unsere Autorin. Denn Messages einfach mal liegen zu lassen, macht den Alltag so viel entspannter.
Deutsch-italienische Missverständnisse
:Verstecktes zwischen den Zeilen
Unicredit pokert um die Commerzbank, in Berlin fühlt man sich von den Italienern überrumpelt. Über die Schwierigkeiten interkultureller Kommunikation.
Stilkritik Augenringe
:Auf dieses Emoji haben wir schon lange gewartet
Müde und erschöpft? Oder einfach nur nächtelang durchgefeiert? Auf der neuen Unicode-Emoji-Liste findet sich jetzt ein gelbes Gesicht, das vielen bekannt vorkommen dürfte. Die Hommage an die dunklen Augenringe hat aber auch ihr Gutes.