Bundesregierung:Kompromisse in der Krise

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Bundesregierung: So viele Firmen fürchten um ihre Existenz - hier eine Szene aus einer Bäckerei in Baden-Württemberg.

So viele Firmen fürchten um ihre Existenz - hier eine Szene aus einer Bäckerei in Baden-Württemberg.

(Foto: Marijan Murat/dpa)

Die Regierung schnürt ein Paket, das Illusionen weckt - und Wirtschaftsminister Robert Habeck will Atomenergie für den Notfall vorhalten.

Kommentar von Nikolaus Piper

Zu Beginn dieser Woche gab es drei wichtige Nachrichten in Sachen Energiekrise. Zunächst einigten sich SPD, Grüne und FDP auf ein neues Entlastungspaket. Dann verkündete Russland, dass durch die Pipeline Nord Stream 1 weiterhin kein Erdgas nach Deutschland fließen werde. Und schließlich gab Wirtschaftsminister Habeck bekannt, dass die Atomkraftwerke Neckarwestheim 2 und Isar 2 zwar vom Netz gehen, bis April aber für Notfälle zur Verfügung stehen sollen. Die Grünen müssen sich so nicht vom Atomausstieg verabschieden, die Regierung kann aber trotzdem reagieren, sollte die Versorgungssicherheit in diesem Winter gefährdet sein. Das jedenfalls ist der Plan.

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