Ute-Henriette und Chiara Ohoven

Wie die Mutter, so die Tochter, könnte man bei diesen beiden Damen denken. Doch während sich die Mutter schon seit 20 Jahren sozial engagiert und als Unesco-Sonderbotschafterin für die Aktion "Bildung für Kinder in Not" verantwortlich ist, gelangte Tochter Chiara hauptsächlich als "Tochter von ..." in die Schlagzeilen. Das änderte sich 2003 dank eines missglückten chirurgischen Eingriffs, in dessen Folge sie als "Schlauch von Lippe" und "Stoßdämpferlippen" verspottet wurde. Zwei Jahre später durfte Chiara Ohoven dann für die Bild-Zeitung eine Kolumne verfassen. 2006 wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter von Journalisten der Boulevardpresse zum "Promi des Jahres" gekürt. Mutter und Tochter verstünden es, sich geschickt in der Öffentlichkeit der Reichen und Schönen zu inszenieren und gleichzeitig ein positives Image bei Lesern und Fernsehzuschauern zu bewahren, so die Jury.

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24. Februar 2010, 17:292010-02-24 17:29:00 © sueddeutsche.de/aro/holl/bre