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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Coronavirus in Spanien: Vom Musterland zur neuen Krisenregion

In Spanien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder dramatisch und das Land gilt erneut als Risikogebiet. Kann die Pandemie auch ohne neuen Lockdown eingedämmt werden?

Von Sebastian Schoepp und Lars Langenau

In Spanien gibt es insgesamt mehr als 400 000 bestätigte Corona-Infektionen und fast 29 000 Todesfälle. Die spanische Regierung hatte im März für sieben Wochen einen sehr harten Lockdown verhängt. Das Land bekam die Pandemie in den Griff. Jetzt zeigen die Kurven aber wieder steil nach oben: Binnen drei Tagen wurden 19 000 Neuinfektionen registriert. Mitte August hat die Bundesregierung Spanien als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Das ist eine Katastrophe für das Land, denn mehr als fünf Millionen Jobs hängen mit dem Fremdenverkehr zusammen, sagt der Redakteur der SZ-Außenpolitik Sebastian Schoepp. Die Arbeitslosigkeit sei um 25 Prozent gestiegen, die sozialen Verwerfungen seien inzwischen erheblich. Auch in Spanien werde demonstriert, aber im Gegensatz zu Deutschland leugne niemand die Gefahr.

Weitere Nachrichten: Wirtschaftlicher Schaden durch Corona, Genesene erneut mit Corona infiziert, Massenentlassung bei Wirecard.

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