PR-Aktion:Söders Tafel-Inszenierung ist scheinheilig und zynisch

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PR-Aktion: Die Tafeln geben Bedürftigen Hoffnung, sagt Markus Söder. Das stimmt, doch nicht weil er selbst mal für eine kleine Weile Gemüse verteilt.

Die Tafeln geben Bedürftigen Hoffnung, sagt Markus Söder. Das stimmt, doch nicht weil er selbst mal für eine kleine Weile Gemüse verteilt.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Bayerns Ministerpräsident stellt sich als Freund der Armen dar und verteilt Essen an Bedürftige. In Wahrheit sind ihm diese Menschen völlig egal. Ein Wutausbruch.

Kommentar von Thomas Balbierer

Diese Bilder sind verlogen. Am Mittwoch besuchte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Münchner Tafel, im Gepäck eine frohe Kunde: Zum ersten Mal erhält die Sozialeinrichtung eine Förderung vom Freistaat, 25 000 Euro. Auch die anderen 173 Tafeln im Land können sich über mehr Geld freuen, im kommenden Jahr will die Staatsregierung eine Million Euro an sie verteilen. Das ist dringend nötig in Zeiten von massiven Kostensteigerungen, unter denen auch die ehrenamtlich organisierten Lebensmittelausgaben leiden.

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