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Renault Kadjar im Fahrbericht:Kräftige und sparsame Motoren

Der Innenraum des neuen Renault Kadjar.

Statt analoger Uhren gibt es im Kadjar digitale Instrumente, die sich individuell anpassen lassen.

(Foto: JWO)

Alle Aggregate sind Turbo-Direkteinspritzer. Schon der kleine Benziner hinterließ auf unserer ersten Testfahrt einen agilen Eindruck. Er läuft ruhig, dreht geschmeidig hoch und harmoniert gut mit der manuellen Sechsgangschaltung. Zu klein fühlt er sich im Kadjar nicht an. Mehr Elastizität bieten prinzipbedingt die Dieselmotoren. Besonders der 1,6-Liter-dCi gefällt durch leisen Lauf und kräftigen Durchzug schon aus niedrigen Drehzahlen. Und natürlich verbrennen Selbstzünder ihren Kraftstoff effizienter als Benziner. Renault gibt für die 110-PS-Version gar lediglich 3,8 Liter als Normverbrauch an. Der größere Motor mit 130 PS kommt auf 4,3 Liter je 100 Kilometer - ebenfalls ein guter Wert, selbst wenn der im Alltag kaum zu schaffen ist.

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Im Cockpit verabschiedet sich Renault von den klassischen Rundinstrumenten und ersetzt sie durch modernste Elektronik. Das TFT-Display ist - einmalig in dieser Form und in diesem Segment - sogar personalisierbar. Fünf Farben und vier Designs stehen zur Auswahl. Der Fahrer kann zum Beispiel dem Tacho oder dem Drehzahlmesser optisch den Vorzug geben oder das Cockpit lieber rot, blau, grün oder in schrillen Farben erstrahlen lassen. Die Ablesbarkeit ist in jedem Fall dennoch einwandfrei.

Nach vorne unübersichtlich

Apropos Sicht: Gewöhnungsbedürftig beim Kadjar sind die hohen vorderen Kotflügelkanten - besonders dort, wo sie in den Windschutzscheibenrahmen (A-Säule) überlaufen. Hier ging Design offenbar vor Funktion. Die Folge: Poller, hohe Kantsteine oder Begrenzungspfähle können beim Rangieren leicht mal übersehen werden.

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Vorne mitfahren will Renault auch bei den Assistenzsystemen. Je nach Ausstattungslinie stehen unter anderem die automatische Spurhaltung, City-Notbremsfunktion, Parkpilot, Verkehrszeichenerkennung und der Fernlichtassistent in der Preisliste. Allerdings fehlt ein Abstandsradar. Laut Frédéric Posez, Marketingvorstand Renault Deutschland, soll dieses Feature aber "im Laufe des Modell-Zyklus" nachgereicht werden.

Preislich beginnt der Kadjar mit 19 990 Euro. Die Basisversion gibt es ausschließlich als Benziner. Immerhin sind bereits Klimaanlage, Radio und geteilt umlegbare Rücksitzlehnen serienmäßig an Bord. Deutlich teurer wird es mit den Dieselmotoren. Die 110-PS-Variante beginnt mit 25 290 Euro. Sollen es 130 PS sein, sind bereits 26 990 Euro fällig. Und wer seinen Kadjar mit einem Allradantrieb für zusätzliche Bodenhaftung im Winter ausstattet, der muss knapp 30 000 Euro als Grundpreis einplanen.