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Automesse:Diese Elektroautos gibt es auf der IAA zu sehen

Stromer sollen endlich im Massenmarkt ankommen. Das zeigt sich auf der Messe in Frankfurt: Endlich gibt es auch bezahlbare Modelle.

Von Christina Kunkel

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VW ID3

VW - E-Auto ID.3

Quelle: dpa

Er soll das E-Auto für die Massen werden, ein echter "Volksstromer": Der VW ID3 wird auf der IAA zum ersten Mal seine Tarnhülle fallen lassen. Interessierte konnten schon seit Wochen die erste Edition des Elektro-VW in Golfgröße für eine Anzahlung von 1000 Euro vorbestellen. Mittlerweile sind sie alle ausverkauft. Diese Autos sollen dann im Frühjahr 2020 ausgeliefert werden, ihre Stückzahl ist auf 30 000 Wagen limitiert. Diese Fahrzeuge haben die mittlere Batteriegröße, die für bis zu 420 Kilometer reichen soll. Der Preis liegt laut VW unter 40 000 Euro. Später gibt es eine kleinere Variante, die um die 30 000 Euro kosten soll, außerdem ein teureres Modell mit bis zu 550 Kilometern Reichweite.

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Seat Mii electric:

Seat Mii electric

Quelle: Dingo Photos; Seat

Wer es etwas kleiner mag, der kann sich vermutlich noch in diesem Jahr einen Seat Mii electric bestellen. Ausgeliefert werden die ersten Fahrzeuge 2020. Der Kleinwagen ist auf Stadtstrecken ausgelegt und hat eine Reichweite von 260 Kilometern. In nur einer Stunde soll sich die 38,6-kWh-Batterie von 20 auf 80 Prozent aufladen lassen. Seat wirbt damit, dass der elektrische Mii "so günstig wie ein Verbrenner" ist. Genaue Preise nennt das Unternehme bisher noch nicht.

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Byton M-Byte

Byton M-Byte

Quelle: Byton

Auf der IAA wird auch der M-Byte zu sehen sein, das erste Modell des chinesischen Elektroauto-Start-ups Byton. Das SUV soll schon nächstes Jahr in Europa erhältlich sein. Auch wenn Byton nach eigener Aussage vor allem Wert auf Komfort legt - die Fahrleistungen des M-Byte können sich sehen lassen. Es gibt ihn entweder mit Heckantrieb und 200 kW oder mit Allrad und 350 kW. Damit auch die Reichweite passt, bietet der Hersteller Batterievarianten mit 71 oder 95 kWh an. Der größere Akku soll für 520 Kilometer reichen. Und der Preis? Ursprünglich hatte Byton angekündigt, dass der Elektro-SUV für nur 43 000 Euro in Deutschland verkauft werden soll. Ob es wirklich dabei bleibt, wenn der Wagen im nächsten Jahr nach Europa kommt, bleibt abzuwarten.

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Honda e

Honda E

Quelle: Honda

Auf dem Genfer Autosalon im März gab es den Honda e nur als seriennahe Studie. In Frankfurt wird zum ersten Mal das fertige Serienfahrzeug ausgestellt. Das Modell behält sein Retro-Design, dass an den Golf I erinnert. Interessenten können sich für eine Anzahlung von 800 Euro einen der ersten elektrischen Hondas reservieren, die im Frühjahr 2020 ausgeliefert werden sollen. Der Elektromotor des Honda e wird in zwei Leistungsstufen mit 100 kW (136 PS) und 113 kW (154 PS) erhältlich sein. Die Reichweite soll bei 220 Kilometern liegen. Preise hat das Unternehmen noch nicht genannt. Vermutlich wird der Honda e irgendwo zwischen 25 000 und 30 000 Euro liegen.

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Mini Cooper SE

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Quelle: Bernhard Filser

Der erste vollelektrische Mini wurde bereits offiziell vorgestellt, in Frankfurt feiert jetzt der Cooper SE seine Messe-Premiere. Ab 32 500 Euro gibt es eine 32,6-kWh-Batterie, die eine Reichweite zwischen 235 und 270 Kilometer bietet. In der höchsten der vier Ausstattungslinien kostet der SE mehr als 40 000 Euro. Das ist teuer im Vergleich zur Konkurrenz, doch Mini-Kunden waren schon immer bereit, für den Lifestyle-Faktor mehr zu bezahlen. Im November beginnt die Produktion des E-Mini in Oxford. Die ersten Fahrzeuge werden vermutlich erst im neuen Jahr auf die Straßen kommen.

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Corsa E

Opel Corsa E

Quelle: Opel

Auch für die Elektro-Variante des Opel Corsa müssen die Kunden tiefer in die Tasche greifen als für einen Verbrenner. Die Basis-Version ist für 29 900 Euro zu haben, dafür gibt es dann eine 50-kWh-Batterie mit einer Reichweite von 300 Kilometern. Die umfangreich ausgestattete "First Edition" ist für 32 900 Euro erhältlich. Im Leasing wird die "Erstausgabe" für eine monatliche Rate von 299 Euro angeboten. Der E-Corsa lässt sich mit bis zu 100 kW aufladen, in 30 Minuten soll es von 20 auf 80 Prozent gehen. Spaß machen soll der 136-PS-Kleinwagen natürlich auch: Opel verspricht eine Sprintzeit von null auf hundert in 8,1 Sekunden.

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Mercedes EQV

Vorstellung Elektromodell Mercedes EQV

Quelle: dpa

Mercedes zeigt auf der IAA sein zweites reines E-Auto. Nach dem Elektro-SUV EQC kommt jetzt die Großraumlimousine EQV. Die Elektro-Variante der V-Klasse soll bis zu 405 Kilometer weit kommen und hat eine 100-kWh-Batterie verbaut. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 Stundenkilometern. An Schnellladestationen kann mit maximal 110 kW Strom getankt werden, von 10 auf 80 Prozent geht es damit in unter 45 Minuten. Preise und ein genaues Datum zum Verkaufsstart hat Mercedes noch nicht bekannt gegeben. Damit es für den EQV den staatlichen Umweltbonus gibt, dürfte er allerdings nicht mehr als 60 000 Euro kosten.

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Porsche Taycan

Porsche enthüllt Elektro-Renner: Taycan mit bis zu 761 PS

Quelle: dpa-tmn

Natürlich darf auch der erste reine Elektro-Porsche auf der IAA nicht fehlen. Der Taycan leistet in der Basisversion 500 kW (680 PS), in der Turbo-S-Variante sind es sogar 560 kW (761 PS), er beschleunigt in weniger als zwölf Sekunden auf Tempo 200 und soll noch in diesem Jahr an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Die 93 kWh im Akku reichen laut Porsche für rund 450 km bzw. 412 km (Turbo S). Und der Preis? Ist gemessen an anderen Porsche-Modellen gar nicht mal so hoch. Der Taycan Turbo ist ab 152 136 Euro zu haben, das Topmodell Turbo S kostet mindestens 185 456 Euro.

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Smart electric

World premiere for the fourth generation smart electric drive  World premiere for the fourth generation smart electric drive; Smart electric forfour

Quelle: Daimler AG

Den Smart gibt es am 2020 nur noch elektrisch. Auf der IAA zeigt Daimler die überarbeitete Version des Kleinwagens, den es weiterhin als zweisitziges Coupé, als Cabrio und als Viersitzer geben wird. Zwar kommt man jetzt ein bisschen weiter als mit dem alten Modell, bei 150 Kilometern muss der Stadflitzer jedoch spätestens an die Steckdose. Dafür gibt es ein neues Infotainment-System, mehr Ablagefläche im Innenraum und ein bisschen modifiziertes Außendesign.

© SZ.de/reek

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