Wozu noch Journalismus - Medien in der Kritik
Artikeln:
Brauchen wir noch investigativen Journalismus und Profis, die Geschichten recherchieren? Und vor allem: Wie soll das alles finanziert werden? Medienmacher und deren Betrachter gehen der Frage nach.
Im Netz entsteht ein neuer interaktiver Pluralismus. Gleichzeitig wird ein vollkommener Markt geschaffen, dem es noch an Geld mangelt. Der Journalismus wird auch das überleben.
Ein Schlusswort von
Stephan Weichert, Leif Kramp und Hans-Jürgen Jakobs
Journalismus verändert seinen Aggregatzustand, aber er löst sich nicht auf. Er muss die digitale Welt nicht fürchten, im Gegenteil. Denn guter Journalismus geht immer in die Tiefe.
Ein Resümee von
Heribert Prantl
Journalismus droht bei jungen Hochbegabten unattraktiv zu werden: Zu wenig Prestige, zu viel Selbstausbeutung. Dabei verlangt die digitale Revolution neue, spannende Erzählformen. Und das führt nur mit gutem Nachwuchs zum Erfolg.
Von
Christian Meier
Reporter haben kein Gratisbier zu verschenken - denn Journalismus der nichts kostet, ist nichts wert. Sechs Anmerkungen, wie man Qualitätsjournalismus retten könnte.
Von
Stephan Ruß-Mohl
Instant-Journalismus breitet sich aus. Es gibt eine Kette von Fehlschlägen, in der Politik und den Medien. Konsequenz: Die klassischen Funktionen von Kritik und Kontrolle durch die Medien müssen reanimiert werden.
Von
Thomas Leif
Journalismus ist die zivilisierteste Form von Widerstand. Doch Suchmaschinen haben ihn verändert: Nachrichten müssen vor allem auffindbar sein.
Von
Peter Glaser
Bei aller Diskussion vergisst man immer wieder das Publikum. Dennoch dürfen sich Journalisten nicht zu sehr an dessen Erwartungen orientieren. Eine Gratwanderung.
Von
Hans Leyendecker
Hoffen auf den Start des iPad in Deutschland: Mit Multitouch-Geräten könnte eine neue Architektur des Journalismus entstehen. Der PC hingegen ist ein Auslaufmodell.
Von
Peter Littger und Lukas Kircher
Die Internetbeschimpfung gilt in der Medienbranche als trotzige Mutprobe. Doch wir müssen uns vom Festungsjournalismus verabschieden.
Von
Wolfgang Blau
Journalisten arbeiten zu viel und meistens nicht gut genug. Das Internet macht alles nur noch schlimmer. Und damit steht es schlecht um deutsche Regionalzeitungen.
Von
Harald Martenstein
Die Welt von Presse, Fernsehen und Internet gehört den Medien-Nomaden. Doch nur wer Exklusives bietet, erreicht diese. Und das gelingt nur Redaktionen.
Von
Axel Ganz
Journalistische Traditionsmarken als zuverlässige Quelle: Die Macher beim heute-journal arbeiten noch mit einer Taskforce, die Nachrichten prüft, wertet und aktiv sucht.
Von
Marietta Slomka
Zeitungen werden zum Luxusprodukt, aber sie können eine Renaissance erleben. Gerade im Lokaljournalismus wird es dafür einige Änderungen brauchen.
Von
Thomas Krüger
Journalisten sind Verknüpfer der Disziplinen und Handwerker der Verbesserung. Was sie dafür brauchen, ist vor allem eine Haltung zu Themen und Beruf.
Von
Sonia Seymour Mikich
Journalismus bleibt unersetzlich - gerade in Zeiten der Leserreporter. Doch im Online-Journalismus brauchen etliche Medien-Websites einen inhaltlichen Neustart.
Von
Hans-Ulrich Jörges
Axel Springer schimpfte sie Flanellmännchen, und manche Betriebswirte glauben heute sogar, Journalist sei ein Beruf wie ihrer auch. Doch die Branche braucht kühne Kaufleute.
Von
Michael Jürgs
Ohne Journalismus löst sich die Presse in Nichts auf. Aber wir brauchen ihn als Reflexionsinstanz, zur Aufklärung und für unser soziales Zusammenleben.
Von
Volker Lilienthal
Wenn Journalismus eine Zukunft haben soll, dann muss er sich erst einmal selbst so kritisch betrachten wie den Rest der Gesellschaft. Eine Anmerkung in zwölf Punkten.
Von
Hajo Schumacher
Unabhängiger Journalismus ist systemrelevant, findet ZDF-Moderatorin Maybrit Illner und befragt sich dazu gleich mal selbst.
Ein Selbstgespräch. Von
Maybrit Illner