"Hätte es die Loveparade nicht gegeben, würden die Menschen noch leben": Zwei Jahre nach der Katastrophe in Duisburg gedenken Trauernde mit einem Lichtermeer der 21 Toten. Noch immer sind viele Fragen offen. Vor allem die, wer für das Unglück verantwortlich ist, quält die Angehörigen.
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Sieg bei der Stichwahl mit fast 72 Prozent der Stimmen: Mit Sören Link hat Duisburg knapp zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe einen neuen Oberbürgermeister. Der SPD-Mann tritt das schwere Erbe seines abgewählten Vorgängers Sauerland an.
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Ein neuer Bericht der Staatsanwälte wirft der Duisburger Stadtverwaltung eklatante Fehler bei der Genehmigung der Loveparade vor. Einem Dezernenten der Stadt sollen sogar alle Gefahren bekannt gewesen sein - doch das Event war politisch gewollt.
Von Bernd Dörriesmehr...
Späte Einsicht: Der für die Loveparade-Tragödie in Duisburg harsch kritisierte Oberbürgermeister gibt Fehler im Umgang mit den Angehörigen der Opfer zu. In einem Interview räumt Sauerland ein, er habe versäumt, die moralische Verantwortung zu übernehmen.
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Die Sonderkommission der Polizei hat ihre Ermittlungen zur Massenpanik auf der Love-Parade in Duisburg, bei der 21 Menschen getötet und 500 verletzt wurden, fast abgeschlossen. Allein 3000 Zeugen sind vernommen worden, die Hauptakten umfassen etwa 30.000 Blätter. Jetzt muss ein Team von Staatsanwälten prüfen, ob sie Anklage gegen die 17 Beschuldigten erheben.
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Knapp drei Wochen nach der Katastrophe von Duisburg hat das Gelände, auf dem 21 Menschen starben, einen neuen Eigentümer. Der will dort eigentlich ein Möbelhaus errichten - sich aus Rücksicht auf die Opfer aber zunächst zurückhalten.
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Die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist gescheitert: Den Gegnern fehlten im Stadtrat neun Stimmen für den entsprechenden Antrag - nicht nur die CDU stützte Sauerland, der nach der Loveparade-Katastrophe in die Kritik geraten war.
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Obwohl Adolf Sauerland einen sofortigen Rücktritt ablehnt, könnte die Amtszeit des Duisburger Oberbürgermeisters nach der Loveparade-Katastrophe ein schnelles Ende nehmen: Die FDP drängt auf eine Sondersitzung des Rates, um den CDU-Mann abzulösen.
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Die Initiative "Neuanfang für Duisburg" hat mehr als 79.000 Unterschriften gegen Bürgermeister Adolf Sauerland vorgelegt - und damit die erste Hürde für das Abwahlverfahren genommen. Der Rathauschef weigert sich zwar weiter zurückzutreten, doch seine Chancen im Amt zu bleiben stehen schlecht.
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In wenigen Tagen erinnert Duisburg an die Toten des Loveparade-Unglücks vor einem Jahr. Einer ist dabei unerwünscht: Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Jetzt beginnt auch noch eine Bürgerinitiative damit, Unterschriften für seine Abwahl zu sammeln.
Von Bernd Dörriesmehr...
21 Tote und mehr als 500 Verletzte forderte die Massenpanik bei der Duisburger Loveparade vor knapp 15 Monaten. Veranstalter, die Stadt, Polizei und die Landesregierung schieben sich gegenseitig die Schuld zu. 310 Seiten Protokolle und Genehmigungen zeichnen ein Bild davon, wer wann versagt hat.
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Die Initiative "Neuanfang für Duisburg" macht Oberbürgermeister Sauerland für die Katastrophe auf der Loveparade verantwortlich und will ein Abwahlverfahren gegen ihn einleiten. Für einen Bürgerentscheid fehlen nur noch 5000 Unterschriften. Danach könnte es für die Gegner des CDU-Politikers allerdings schwer werden.
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Doku ist nicht gleich Doku: Mit den Programmen zum Jahrestag der Duisburger Loveparade offenbaren private und öffentlich-rechtliche Sender ihre Qualitätsunterschiede - und widerlegen deutlich Argumente angeblicher Konvergenz.
Von Hans Hoffmehr...
Hartnäckig sperrte sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland gegen persönliche Konsequenzen aus der Loveparade-Katastrophe. Jetzt zwingen ihn die Bürger, sein Amt niederzulegen. Mit großer Mehrheit stimmen die Duisburger für die Abwahl ihres umstrittenen Stadtoberhauptes.
Von Bernd Dörriesmehr...
Hartnäckig hatte sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland dagegen gesperrt, persönliche Konsequenzen aus der Loveparade-Katastrophe zu ziehen. Jetzt zwingen ihn die Bürger, sein Amt niederzulegen. Mit großer Mehrheit stimmten die Duisburger für die Abwahl ihres umstrittenen Stadtoberhauptes.
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Neue Ermitttlungsergebnisse zeigen, dass für das dramatische Ende der Loveparade in Duisburg mit 21 Toten sind nicht nur Stadt und Veranstalter verantwortlich: Auch die Polizei soll gravierende Fehler begangen haben.
Von Bernd Dörriesmehr...
Die Verdächtigen bleiben weiter namenlos: Es wird keine Ermittlungen gegen Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland wegen des Loveparade-Unglücks geben.
Von Bernd Dörries, Düsseldorfmehr...
Wut, Trauer, anhaltende Fassunglosigkeit: Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade-Massenpanik. Die Stadt begreift, dass ihr Name mit der Katastrophe verbunden bleibt - und zürnt ihrem Oberbürgermeister Sauerland.
Eine Reportage von Hanna Ziegler, Duisburgmehr...
Die Stadt Duisburg unter Oberbürgermeister Sauerland verbietet Bloggern die Veröffentlichung vertraulicher Loveparade-Dokumente. Erste Begründung: Urheberrecht. Inzwischen geht es um Datenschutz.
Von S. Klaibermehr...
Duisburgs OB Adolf Sauerland war offensichtlich besser über die Sicherheitsrisiken der Loveparade informiert als er zugibt. Ein Brandbrief der Bauaufsicht hatte ihn gewarnt.
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Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun verhöhnt die Opfer der Katastrophe von Duisburg - als er in einem Internet-Kommentar die theologische Frage nach einem "strafenden Gott" behandelt. Heftige Reaktionen folgten prompt.
Von Moritz Baumstiegermehr...
Die Union wird einer schnellen Abwahl des Oberbürgermeisters nicht zustimmen, sondern Ermittlungen abwarten. Sauerlands Pensionsansprüche sind im Falle eines Rückzuges noch völlig unklar.
Von J. Bielicki und B. Dörriesmehr...
21 Tote bei der Loveparade im Juli - und keine Schuldigen? Ein halbes Jahr später reagiert die Staatsanwaltschaft. Mit Ermittlungserfahren gegen Mitarbeiter der Stadt, des Veranstalters und der Polizei.
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