Ermittlungen gegen Ex-Bundespräsidenten Wulff fordert völlige Einstellung des Verfahrens Christian Wulff, Bundespräsident, Kreditaffäre

Von den ursprünglichen Vorwürfen gegen Wulff ist trotz umfangreicher Ermittlungen fast nichts mehr geblieben: Von 21 Spuren haben 20 nichts ergeben. Das frühere Staatsoberhaupt hält deshalb auch die Zahlung einer Geldauflage für ungerechtfertigt - und fordert die Einstellung des Ermittlungsverfahrens ohne Auflagen. Von Hans Leyendecker und Ralf Wiegand mehr...

Christian Wulff, Kreditaffäre, Ex-Bundespräsident Kreditaffäre Wulff ist gestraft genug

Meinung Es geht nur noch um gut 400 Euro. Doch die Staatsanwaltschaft versucht, diese strafrechtlich aufzublasen - und besteht darauf, dass Ex-Bundespräsident Wulff seine Schuld eingesteht. Das ist unklug, unsouverän und falsch. Das Vorgehen weckt Zweifel an der Unvoreingenommenheit der Staatsanwälte. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

Angriffe auf den Bundespräsidenten Warum sich die SPD im Ton vergreift

Meinung "Type" und "Pinocchio": SPD-Chef Gabriel und Generalsekretärin Nahles vergreifen sich bei ihren Attacken auf Bundespräsident Wulff im Ton. Der ist weder ein rülpsender Rummelplatz-Rowdy noch ein liebenswürdiger Lügner. Die Sozialdemokraten werden der Affäre um das Staatsoberhaupt so nicht gerecht und schaden nur sich selbst und der Politik. Ein Kommentar von Susanne Höll mehr...

German President Wulff leaves a reception for the diplomatic corps in Berlin Bundespräsident in Bedrängnis Kontakt zu Unternehmer bringt Wulff erneut in Bedrängnis

Zurück auf Los: In der Affäre um Bundespräsident Wulff rückt dessen Verhältnis zu Egon Geerkens wieder in den Mittelpunkt. Ein Anwalt des Geschäftsmannes bestätigte einen Medienbericht, wonach Geerkens Kunde bei der Kanzlei war, in der Wulff vor seiner Politikkarriere als Rechtsanwalt angestellt war. Hat es doch eine geschäftliche Beziehung zwischen den beiden Freunden gegeben? Von Ralf Wiegand mehr...

Fraktionssitzungen - SPD Bundespräsident Wulff in der Kritik Steinmeier befürchtet Imageschaden für Deutschland

SPD-Fraktionschef Steinmeier hat Bundespräsident Wulff vorgeworfen, dem Ansehen Deutschlands in der Welt zu schaden. Das Land verliere einiges von seinem Nimbus in puncto saubere Politik. Unterstützung erhielt Wulff indes von Kanzlerin Merkel. mehr...

50. Deutscher Verkehrsgerichtstag Geldgeschäft mit BW-Bank Landesbank sieht Wulff-Kredit als regelgerecht an

Die Landesbank Baden Württemberg hat den umstrittenen Kredit der BW-Bank an Christian Wulff überprüft - und dabei keine Regelverstöße entdeckt. Derweil hat der Rechnungshof in Niedersachsen damit begonnen, die Unterlagen zur Sponsoring-Affäre um den Bundespräsidenten zu sichten. mehr...

German President Wulff drinks water before public talk at the Berliner Ensemble theatre in Berlin Klage vor dem Staatsgerichtshof in Niedersachsen Wie Wulff sich reinwaschen könnte

Es ist ein Mittel für Politiker, die unter Druck geraten sind: eine sogenannte Selbstreinigungsklage, die in der niedersächischen Landesverfassung vorgesehen ist. Auch Christian Wulff könnte sie jetzt nutzen. Er kann damit vom Staatsgerichtshof prüfen lassen, ob die Vorwürfe gegen ihn zutreffen. Vorerst klagt nur die SPD. Von Heribert Prantl mehr...

Bundespraesident Wulff besucht Kuwait Ehemaliger Wulff-Sprecher Glaeseker "Mephistopheles" flüstert nicht mehr

Jahrelang arbeitete Olaf Glaeseker an Christian Wulffs Image und machte aus dem chancenlosen Oppositionsführer den zeitweilig beliebtesten Politiker Deutschlands. Nun ist der Mann, der einst den Spitznamen Mephistopheles verliehen bekam, seit Wochen abgetaucht. Viele rätseln, was er macht. Aber überrascht von der Razzia in seinem Haus war die Politik in Hannover nicht. Von Jens Schneider mehr...

Durchsuchung bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker Privat- und Geschäftsräume durchsucht Razzia bei Ex-Sprecher von Bundespräsident Wulff

Gegen den ehemaligen Sprecher von Bundespräsident Wulff wird wegen Korruption ermittelt. Die Staatsanwaltschaft in Hannover verdächtigt Olaf Glaeseker, er habe sich von dem Veranstaltungsmanager Manfred Schmidt bestechen lassen. Bei mehreren Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler mögliches Beweismaterial sicher. Von Jens Schneider mehr...

Landtag Niedersachsen Aktuelle Stunde im niedersächsischen Landtag Als ob es keine Affäre Wulff gäbe

Ein großzügiger Ministerpräsident McAllister gibt sich in der Fragestunde zur Affäre Wulff außerordentlich entspannt - und lässt seinen Finanzminister Möllring jede Frage beantworten. Die Opposition ist mit dem Antwort-Exzess trotzdem alles andere als zufrieden. Denn die wirklich wichtigen Informationen zum Privatkredit bekommt sie nicht. Von Jens Schneider mehr...

Olaf Glaeseker Vorwurf der Bestechlichkeit Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Wohn- und Geschäftsräume von Olaf Glaeseker durchsuchen lassen. Dem ehemaligen Sprecher von Bundespräsident Wulff wird Bestechlichkeit vorgeworfen. Auch bei dem Eventmanager Manfred Schmidt fand eine Razzia statt. Schmidt soll zu Wulffs Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident enge Kontakte zur Staatskanzlei in Hannover gehabt haben. mehr...

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Kreditaffäre des Bundespräsidenten Wulff will nun doch Medienanfragen offenlegen

Der Bundespräsident beugt sich dem Druck: Wulffs Anwälte wollen nun doch weitere Journalistenanfragen und die Antworten darauf in der Kredit- und Medienaffäre veröffentlichen. Wulff hatte dies zunächst abgelehnt. mehr...

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Neue Vorwürfe Wulff machte widersprüchliche Angaben zu Bonusmeilen-Nutzung

Christian Wulff droht neuer Ärger: Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll er beruflich erworbene Bonusmeilen privat verwendet haben. In der CDU hat man die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Affäre inzwischen aufgegeben. mehr...

Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Merkel und Minister beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten Lächeln für Wulff

Der Druck auf Bundespräsident Christian Wulff nimmt weiter zu. Wegen der Kredit- und Medienaffäre haben Transparency International und der Deutsche Journalisten-Verband ihre Teilnahme am Neujahrsempfang abgesagt. Zudem setzen Medienhäuser Wulff unter Zugzwang, die Korrespondenzen zwischen ihm und den Zeitungen zu veröffentlichen. mehr...

FILE PHOTO:  German President Christian Wulff Under Pressure To Resign Merkels Haltung zu Wulffs Affäre Loyal, weil ihr nichts anderes übrigbleibt

Meinung Angela Merkel hat allmählich genug von ihrem Bundespräsidenten. Der Kanzlerin ist Professionalität wichtiger als Parteiprogramme oder Linientreue. Christian Wulff verhält sich seit Beginn der Kreditaffäre aber erschreckend unprofessionell. Noch unterstützt sie ihn - weil sie keine andere Möglichkeit hat. Ein Kommentar von Kurt Kister mehr...

Neue Wohlfahrtsmarken 2012 vorgestellt Bundespräsident verweigert Veröffentlichung von Medienanfragen Wulff verärgert Parteifreunde

Miese Stimmung bei der CDU: Der Bundespräsident ignoriert weiterhin die Aufforderung, alle Fragen und Antworten zu seinem Hauskredit offenzulegen. "Aus Rechtsgründen" könne er den Schriftverkehr mit den Journalisten nicht preisgeben. Auch bisher treue Unterstützer kritisieren das Staatsoberhaupt. Von Robert Roßmann, Berlin mehr...

Neue Wohlfahrtsmarken 2012 vorgestellt Kreditaffäre des Bundespräsidenten Wulffs Anwalt lehnt Veröffentlichung von Journalistenfragen ab

Der Anwalt des Bundespräsidenten lehnt es weiterhin an, die Fragen und Antworten von Journalisten zur Kredit- und Medienaffäre zu veröffentlichen - dies würde das Recht der Medienvertreter am eigenen Wort verletzen. mehr...

Wulff Receives Epiphany Carolers Vorwürfe gegen Bundespräsident Wulff Rede wirft neues Licht auf Wulffs Gratis-Urlaub

Die Vorwürfe gegen den Bundespräsidenten reißen nicht ab: So hat Christian Wulff auch die Unterkunft des Aufsichtsrats eines Versicherungskonzerns kostenlos genutzt - und laut "Spiegel"-Bericht selbst hervorgehoben, wie er sich als Ministerpräsident für dessen Unternehmen eingesetzt habe. Außerdem hat der Bundespräsident auch bei Springer-Chef Döpfner eine Drohung auf der Mailbox hinterlassen. mehr...

media coffee der dpa-Tochter news aktuell in München Früherer SZ-Chefredakteur Kilz über Wulffs Anruf bei "Bild" "Noch nie so ein törichtes Vorgehen erlebt"

Der frühere Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung", Hans Werner Kilz, übt Kritik an Bundespräsident Wulff - aber auch an den Medien. "Wir teilen gerne aus, dann sollten wir auch einstecken können." mehr...

German President Wulff and his wife Bettina meet carol singers during reception at Bellevue Castle in Berlin Kreditaffäre des Bundespräsidenten Merkel gibt Wulff Rückendeckung

"Große Wertschätzung" für den Menschen Wulff und sein Amt: Kanzlerin Merkel begrüßt Christian Wulffs jüngste Äußerungen im TV und lässt ihre Sympathie gegenüber dem Staatsoberhaupt bekunden. Zuvor hatte die BW Bank dem Bundespräsidenten widersprochen: Der Vertrag für seinen Hauskredit sei nicht bereits im November zustande gekommen - anders als von Wulff in seinem Fernsehinterview geschildert. mehr...

Bundespräsident Wulff lehnt Veröffentlichung von Anruf ab Zum Interview von Christian Wulff Kleinstes Karo statt großes Kino

Kann man sich auch nur eine Sekunde Rau, Herzog, von Weizsäcker in einer solch entwürdigenden Inszenierung vorstellen? Das Interview des Bundespräsidenten hinterlässt vor allem Fassungslosigkeit: Hier ist ein Amtsinhaber in aller Öffentlichkeit auf Westentaschenformat zusammengeschnurrt. Doch das ist nicht nur Christian Wulff vorzuwerfen, sondern auch der Kanzlerin, die den Provinzpolitiker auf diese Position gehievt hat. Ein Gastbeitrag von Ralf Fücks mehr...

Umstrittene Mailbox-Nachricht an Bild-Chef Diekmann - Wulff lehnt Veröffentlichung von Anruf ab Umstrittene Mailbox-Nachricht an Bild-Chef Diekmann Wulff lehnt Veröffentlichung von Anruf ab

Bundespräsident Christian Wulff hat die Veröffentlichung des umstrittenen Telefonanrufs bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann abgelehnt. Er wolle es bei der persönlichen Entschuldigung an die Zeitung belassen. Die Zeitung bedauert die Entscheidung des Bundespräsidenten. Zuvor hatte das Blatt bereits die Äußerungen Wulffs im Interview mit ARD und ZDF zurückgewiesen. mehr...

REUTERS PICTURE HIGHLIGHT Wulff in Not Gnade dem Präsidenten

Meinung Der deutsche Bundespräsident übt, so steht es im Grundgesetz, das Gnadenrecht aus. Christian Wulff ist der erste in diesem Amt, der sich selbst begnadigt. Die ganze Kreditaffäre zeigt, dass er im höchsten Staatsamt nicht gewachsen, sondern geschrumpft ist. Mitleid mit ihm kann man, Mitleid mit dem Amt muss man haben. Ein Kommentar von Heribert Prantl mehr...

Christian Wulff und Angela Merkel Affäre um Bundespräsident Wulff Warum die Geht-mich-nichts-an-Kanzlerin handeln muss

Meinung Christian Wulff hat nicht nur sich selbst, sondern auch das ihm anvertraute Amt entwürdigt. Dafür trägt er die Verantwortung - aber er trägt sie nicht allein: Wulff ist Bundespräsident, weil Angela Merkel es so wollte. Die Kanzlerin muss nun endlich selbst den Schaden begrenzen, den sie angerichtet hat. Sonst wird aus der Affäre Wulff eine Causa Merkel. Ein Kommentar von Daniel Brössler mehr...

Der Bundespraesident wuetet am Telefon Bundespräsident in der Kritik Linke fordert Rücktritt von Wulff

Lange hat die Opposition sich zurückgehalten, jetzt verschärft sie den Ton - und es gibt direkte Rücktrittsforderungen: Ulrich Maurer, der Fraktionsvize der Linken im Bundestag, verlangt von Christian Wulff, die Konsequenzen aus der Kredit- und Medienaffäre zu ziehen. Auch in der schwarz-gelben Koalition schwindet die Unterstützung. Nur CDU-Generalsekretär Gröhe verteidigt auf SZ-Anfrage den Bundespräsidenten. Doch wie lange noch? mehr...