Am Anfang war es nur ein Wort, eine Fiktion: der "homo oeconomicus". Doch längst hat dieses Modell die Macht über die reale Ökonomie, vor allem aber über die Individuen gewonnen. "Ego", die Kapitalismuskritik von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, lehrt uns das Grausen.
Von Andreas Zielckemehr...
Wenn der Kopf im Internet nicht mehr mitkommt: Frank Schirrmachers Buch "Payback" bringt die digitale Debatte zwar auf den neuesten Stand, aber nicht weiter.
Von Andrian Kreyemehr...
Autor Frank Schirrmacher macht in seinem Buch "Ego" den Homo Oeconomicus zum alles verschlingenden Ungeheuer. Das klingt zwar gut, ist aber Quatsch.
Ein Essay von Nikolaus Pipermehr...
Nassim Taleb weiß, dass er nichts weiß - das weiß er seiner Meinung nach allerdings deutlich besser als alle anderen. Außerdem hasst er viele Dinge und Menschen. Mit "Antifragilität" liefert er nun ganz unbescheiden eine Theorie von allem. Ein größenwahnsinniges - aber auch irgendwie großartiges Buch.
Von Jan Füchtjohannmehr...
Digitale Technologien gelten als Beschleuniger unzähliger positiver Entwicklungen. Doch Transparenz und Vernetzung sind für den Internet-Kritiker Evgeny Morozov nichts als hohle Formeln, die die Gesellschaft perfektionieren sollen. Die ideologischen Verhärtungen der digitalen Kultur benennt er mit ungewohnter Schärfe.
Von Andrian Kreyemehr...
Irgendwo zwischen dem ganz großen Publikumserfolg, "Geschichtspornografie" und "Remmidemmi": Guido Knopp hat sich als "Chef-Historiker" des ZDF etabliert, mit seinem Team das Format Geschichtsdoku umgekrempelt und dafür Lob wie Kritik erfahren. Nun kündigt er seinen Ruhestand an.
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Nur weil Oliver Kahn twittert, sind soziale Medien noch lange nicht bei der Mehrzahl der Bürger angekommen. Im Gegenteil: Ein Großteil der Deutschen verweigert sich der digitalen Kommunikation. Das bleibt nicht folgenlos.
Von Niklas Hofmannmehr...
Wie irreführend: "Multitasking" galt einst als positive Fähigkeit, zu der angeblich nur Frauen in der Lage sind. Seitdem wir aber gleichzeitig fernsehen, telefonieren und auf einem siebenfach geteilten Computer-Splitscreen chatten, macht sich Ernüchterung breit. Frank Rieger hat einen Essay geschrieben, der das Thema unfreiwillig getreu abbildet.
Von Johan Schloemannmehr...
"Ich fühle mich nicht wie die Freiheitsstatue": In Berlin erzählt Salman Rushdie mit britischem Humor von seinem Leben nach der Fatwa. Jede Religion müsse sich beleidigen lassen, findet er - und empfiehlt Muslimen, in Sachen Satire von den Mormonen zu lernen. Auch zur Feigheit westlicher Regierungen hat er Anekdoten parat.
Von Jannis Brühl, Berlinmehr...
Felix Baumgartner wird nach seinem Rekordsprung mit Neil Armstrong verglichen. Doch haben die Astronautenlegende und der professionelle Adrenalin-Junkie wirklich etwas gemein? Und: Kann eine von einem Getränkehersteller finanzierte Aktion eine ähnliche Bedeutung haben wie die Mondlandung?
Eine Annäherung von Jana Stegemannmehr...
Der Online-Chef der ARD antwortet auf FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, der vor "staatlich finanzierten Aufschreibesystemen" im Internet warnt, und bietet die Kooperation mit Verlagen an.
Von Peter Boudgoustmehr...
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg redet in der TU München mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher über Karriere. Da lässt sogar Marcel Reich-Ranicki grüßen.
Von Tobias Dorfermehr...
In seinem neuen Buch beklagt Frank Schirrmacher die Überforderung durch das Internet. Nun übt der Psychologe Peter Kruse heftige Kritik an den Thesen des Autors.
Interview: Johannes Kuhnmehr...
Goldene Kitze, gutgelaunte Stars und ein Auftritt wie im Film: In Düsseldorf ging die 59. Bambi-Verleihung mit Tom Cruise, Sophia Loren und Frank Schirrmacher über die Bühne.
Von Hans-Jürgen Jakobs, Düsseldorfmehr...
Wut und Hass konzentrieren sich auf den Mann, der es gewagt hat, in Zusammenhang mit Jugendkriminalität die Spießer-Frage zu stellen: Jens Jessen in Gefahr.
Von Ruth Schneebergermehr...
Vermutlich gibt es in Deutschland keine Journalistin, die einen intimeren Einblick in Thilo Sarrazins Leben bekommen hat als Güner Balci. Ihre Dokumentation zeigt einen Sarrazin, wie ihn kaum einer kennt - hätte sie nicht ihren Auftraggeber verloren.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Der Streit zwischen Künstlern und jenen, die Kunst nutzen, eskaliert. Wir brauchen eine Friedensinitiative. Und ein neues Urheberrecht - denn die digitale Revolution ist eine Realität, die nicht verschwinden wird.
Von Dirk von Gehlenmehr...
Gerade schien etwas Sachlichkeit in die Debatte um das Urheberrecht einzukehren, nun gibt es neuen Ärger: Einem Bericht zufolge landeten persönliche Daten von Charlotte Roche, Mario Adorf, Daniel Kehlmann und anderen im Netz.
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Eine Größe des literarischen Nachkriegsdeutschland liest der anderen die Leviten: Der Kritiker Marcel Reich-Ranicki attackiert den Schriftsteller Günter Grass wegen dessen israelkritischen Gedichts. Grass stelle die Welt auf den Kopf, wenn er Israel im Streit mit Iran zum Agressor erkläre. Das sei ein Schlag gegen alle Juden. Auch Außenminister Westerwelle schaltet sich in die Debatte ein. Er wirft Grass vor, die Gefahr aus Iran zu verharmlosen.
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"Heutige Empfehlungen für Sie" - unter dieser Überschrift bietet das Online-Kaufhaus Amazon Produkte an, die dem individuellen Geschmack entsprechen sollen. Was in die Liste kommt, entscheiden Algorithmen. Diese Programme wurden in letzter Zeit häufig kritisiert - doch viele machen es sich dabei zu einfach.
Von Kathrin Passigmehr...
Die Schmerzen im Knie, die Schritte auf dem Flur, der Bestatter im Parterre - wie eine Gemeinschaft von Mietern seit 50 Jahren zusammenlebt.
Von Von Stefan Kleinmehr...
Zwar ist Ignaz Bubis schon tot, doch Martin Walser entschuldigt sich nun, kurz vor seinem eigenen 80. Geburtstag, für die Heftigkeit im "Brandstifter"-Streit.
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Der deutsche Kulturbetrieb wimmelt von Hohlkörpern, die sich gern aufplustern. Aus den größten Blasen lassen wir hier mal die Luft raus.
Von SZ-Autorenmehr...
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