Wie soll das Internet in Zukunft aufgebaut sein? Darüber wird an diesem Wochenende beim Treffen der Icann in Peking beraten. Die Organisation will neue Domains verteilen: Neben .de und .com könnte es dann auch .apple oder .gay geben. Dabei geht es vor allem um Macht - und um Milliarden von Dollar.
Von Johannes Boiemehr...
Die Vergabe neuer Domains findet auch neue Kritiker. Saudi-Arabien ist von Domains wie .gay, .catholic und . wine wenig begeistert. Offizielle Beschwerde gegen die Vergabe legt das Land aber nicht ein.
Von Benjamin Zeebmehr...
Ab sofort können sich Unternehmen und Städte um Domain-Endungen wie .Berlin oder .shop bewerben - vorausgesetzt, sie sind bereit, 120.000 Euro zu investieren. Die neuen Adressen sind allerdings umstritten - am Ende könnten vor allem Abzocker und Markenanwälte profitieren.
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Wo eu draufsteht, soll auch EU drin sein: Internetadressen mit der Endung .eu sollen künftig nur an europäische Unternehmen gehen. Außereuropäische Firmen dürfen nur mitbieten, wenn sie einen Lizenznehmer vor Ort haben - Alternativen gibt es ja genug.
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Die Basis der Vermittlung im Internet sind nummerische IP-Adressen wie 62.109.129.147. Weil aber Zahlen für Menschen schwierig zu merken sind, wurden 1984 so genannte Domain-Namen eingeführt.
Von Susanne Herdamehr...
Seit dem 7. April kann jeder EU-Bürger eine .eu-Domain beantragen. Der Vergabe-Prozess soll fair sein - nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" verlaufen. Aber ein Domain-Registrar erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Eurid, die für die Vergabe zuständig ist. Demnach sei das Registrar-System sperrangelweit offen für Betrügereien.
Von Markus Pilzwegermehr...
In der kommenden Woche soll die Icann den Vorschlag prüfen, ob einstellige Domains wieder zugelassen werden. Profitieren dürfte von solchen Adressen allerdings in der Hauptsache der Anbieter - Millionensummen sind im Gespräch
Von Markus Pilzwegermehr...
Das für die Abwicklung der Registrierung von .eu-Domains von der EU-Kommission ausgewählte Konsortium Eurid hat den Termin für die Registrierungsphase für die neue Top-Level-Domain ".eu" bekanntgegeben. Am 7. Dezember 2005 ist es soweit
Von Panagiotis Kolokythasmehr...
Gmail heißt seit einem Marken-Streit hierzulande Googlemail. Die begehrten Gmail-Domains für Adressen gibt es dank eines Tricks trotzdem noch
Von David Wolskimehr...
Die frühere RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt möchte, dass ein selbsternannter Wanderprediger die Domain mit ihrem Namen nicht mehr benutzt. Der ist stocksauer - weil er mit der Homepage angeblich Geld für die langjährige Gefängnis-Insassin sammeln will.
Von Oliver Das Guptamehr...
Einstimmig hat die Internet-Behörde ICANN (The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) die Einrichtung einer neuen Top Level Domain genehmigt: .tel.
Von Markus Pilzwegermehr...
Schmidt kann jeder heißen - das sieht auch das Landgericht Hannover so und gab deshalb einem Hannoveraner Designer Recht, der sich die Domain mit dem Namen des TV-Entertainers gesichert hat.
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Was die rote Laterne fürs Bordell ist, das soll die Endung .xxx für Internetseiten mit erotischen Inhalten werden. Nur wer bestimmte Standards einhält, darf mitmachen. Aber kann das die Flut von Schmutz und Schund wirklich eindämmen?
Von Von Ingo Arztmehr...
Eigentlich hatten die Strafverfolgungsbehörden die Seite kino.to gesperrt, doch nun taucht dort plötzlich eine Botschaft auf. Zwei Hacker haben die Präsenz geknackt - damit es kein Bösewicht tut.
Von Sophie Crocollmehr...
Die geplante Einführung von Internet-Domain-Namen, die auch nicht englischsprachige Zeichen enthalten, verzögert sich. Der Grund hierfür ist, so Vint Cerf, Chairman der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die Angst, dass Betrüger die neuen Zeichensätze für das Phishing benutzen könnten
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