Die USA machen Israel ein verlockendes Angebot, um den Friedensprozess in Nahost zu retten. Kapituliert Barack Obama nun endgültig vor Benjamin Netanjahus Sturheit oder lockt er ihn in eine "Honigfalle"?
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Peter Münch, Tel Avivmehr...
Avigdor Lieberman hat früher als Türsteher gearbeitet und pflegt sein Image als rechtes Raubein. Doch der israelische Außenminister gilt auch als kluger Taktiker. Jetzt aber droht ihm eine Anklage, an der die Regierungskoalition zerbrechen könnte.
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Peter Münchmehr...
Schlechte Aussichten für die Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern: Israels Regierung will den Baustopp für die Siedlungen im Westjordanland auslaufen lassen. US-Außenministerin Clinton hat eine schwierige Mission vor sich.
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Peter Münchmehr...
Die nationalistische Partei von Israels Außenminister Lieberman will Armeekritiker stärker kontrollieren. Intellektuelle befürchten die "Zerstörung der israelischen Demokratie".
Kurzmeldungen
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Israels Regierungschef Netanjahu schließt ein Interimsabkommen nicht mehr aus - die Streitpunkte Jerusalem und Flüchtlinge wären dann nicht geklärt. Doch die Palästinenser winken ab.
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Israel hat München als Standort für ein neues Konsulat gewählt - die ehemalige Hauptstadt der Bewegung und den Ort des Olympiaattentats. München ist erfreut.
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D. Brössler, B. Kastner und K. Riedelmehr...
Israel bekommt ein Generalkonsulat in der Landeshauptstadt. Lange war unbekannt, wo es enstehen soll. Jetzt ist klar: Die neue Adresse ist die Brienner Straße.
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Der Bundesverteidigungsminister hält den Schutzschild der Amerikaner "grundsätzlich" für eine gute Idee - will im Gegenzug aber mehr Abrüstung.
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Der afghanische Präsident öffenbart, inoffiziell mit den radikalislamischen Taliban zu verhandeln - "von Landsmann zu Landsmann".
Weitere Kurzmeldungen
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Erst bedroht, dann geentert: Der irische Frachter "Rachel Corrie" ist von israelischen Marinesoldaten gestürmt worden. Das Schiff sollte Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen. Vor wenigen Tagen hatte Israels Armee mehrere Aktivisten getötet.
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Der Vertrag für das israelische Generalkonsulat ist unterzeichnet. Schon nächste Woche nehmen die Diplomaten die Arbeit auf.
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Christian Mayermehr...
Das geplante Seemanöver der USA und Südkoreas im Japanischen Meer fordert Nordkorea heraus. Pjöngjang spricht wegen der dreittägigen Wehrübung sogar von "nuklearer Abschreckung".
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Guido Westerwelle reist in den Gaza-Streifen. Die Hamas ist wütend, weil er sie ignoriert, die Kinder mögen ihn. Der Außenminister manövriert ohne Fehltritt durch ein diplomatisches Minenfeld.
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Peter Münch, Gaza-Stadtmehr...
Der grüne Tübinger Oberbürgermeister legt sich fest: Im Falle einer Regierungsbeteiligung werde seine Partei den Bahnhofs-Umbau Stuttgart 21 stoppen, sagt Boris Palmer. Es sei denn, das Volk will es anders. Kurzmeldungen.
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Die Verurteilung Mosche Katzavs wegen Vergewaltigung ist ein Beleg für die funktionierende Justiz in Israel. Doch zugleich zeugt sie davon, wie verkommen es in der Politik des Landes zugehen kann.
Ein Kommentar von
Peter Münchmehr...
In Israel werden die Rechten wieder die Regierung stellen - die Frage ist, ob US-Präsident Obama ihnen die Politik erlaubt, die sie versprechen.
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Avi Primormehr...
Der Außenminister der neuen nationalkonservativen Regierung Israels, Lieberman, ist auf Europa-Reise - und nennt Iran das Hauptproblem in Nahost.
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Christiane Schlötzermehr...
Die Vorwürfe sind eindeutig: Korruption und Geldwäsche. Jetzt gab Liebermann bekannt, er werde seinen Posten als Außenminister räumen, falls Anklage erhoben wird.
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Israels Araber sind empört, weil ihre Parteien von der anstehenden Parlamentswahl ausgeschlossen werden sollten - und pochen auf demokratische Grundwerte.
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Thorsten Schmitzmehr...
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Die Mörder des Hamas-Führers al-Mabhuh, vermutlich Mossad-Agenten, missbrauchten die Passdaten britischer Bürger. Nun hat London Israels Botschafter einbestellt.
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Vor den Parlamentswahlen in Israel verschleißen sich Benjamin Netanjahu und Tzipi Livni in einer Privatfehde - der Rechte Lieberman profitiert.
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Thorsten Schmitzmehr...
Der Auszug der russischen Immigrantenpartei "Unser Haus Israel" aus Ehud Olmerts Regierung war überfällig. Der Parteivorsitzende, der ehemalige Türsteher Avigdor Lieberman, ist für die angestrebte Wiederbelebung des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses schädlich. Es bleibt ein Rätsel, weshalb Olmert überhaupt Lieberman zum Strategieminister ernannt und dessen Fraktion mit ins Koalitionsboot geholt hatte. Von Beginn an hat Lieberman Friedensgespräche mit den Palästinensern abgelehnt und einen "Transfer" der in Israel lebenden Araber in einen künftigen Palästinenserstaat gefordert. Seinen Rücktritt würzte er erneut mit rassistischen Äußerungen über israelische Araber. Ihm ist ein Verfahren wegen Anstachelung zum Rassenhass zu wünschen.
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