Benjamin Netanjahu hat seine neue Mitte-Rechts-Regierung vorgestellt: Dabei in Israels neuer Regierung sind der ehemalige TV-Moderator Lapid und die moderate Ex-Außenministerin Livni.
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Überraschende Ankündigung: Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat mitgeteilt, dass er sein Amt niederlegen will. Zuvor hatte ein Generalstaatsanwalt angekündigt, den Politiker wegen Betrugs und Vertrauensbruchs anzuklagen.
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Ist es Strategie, tiefe Frustration oder sogar beides? Die Ankündigung von Israels Verteidigungsminister Barak, bei der Wahl im Januar nicht mehr anzutreten, kommt für alle überraschend. Vielleicht hofft er, dass man ihn später in höchster Not ruft.
Peter Münch, Tel Avivmehr...
Für den moderaten Palästinenser-Präsident Abbas ist es die wahrscheinlich letzte Chance: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die UN-Generalversammlung heute den Status der Palästinenser aufwerten. Diese feiern dies bereits vorab als großen Schritt zum eigenen Staat - und könnten die Aufwertung als scharfe diplomatische Waffe gegen Israel einsetzen.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Diplomatischer Affront gegen die Bundesregierung: Israels Außenminister Lieberman sagt seine Teilnahme an den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin ab. Es gehe ihm nicht gut, heißt es.
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Meinung
Wenn es um Israel geht, ist die Bundesrepublik nicht neutral. Die aus dem Holocaust resultierende Verantwortung verpflichtet zu Solidarität. Das wissen auch die Araber - doch gerade deshalb ist Deutschland ein gefragter Vermittler im Nahen Osten. Es darf sich nur nicht überschätzen.
Ein Kommentar von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Meinung
Nach einer drohenden Anklage legt Avigdor Lieberman sein Amt nieder - und nimmt der Opposition im Wahlkampf viel Angriffsfläche. Dass sich der israelische Außenminister auf Dauer zurückzieht, glaubt in Israel niemand.
Ein Kommentar von Peter Münchmehr...
Mahmud Abbas will die Friedensgespräche mit Israel unbedingt wieder aufnehmen. Sollte sich Premier Netanjahu weigern, will der Palästinenser-Präsident zurücktreten - und die Verantwortung für das Westjordanland an die Israelis abgeben. Israels ehemaliger Außenminister Lieberman reagiert mit Spott.
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Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel bleibt das Bündnis um Ministerpräsident Netanjahu stärkste Kraft. Das geht aus Nachwahlbefragungen hervor. Ein Überraschungserfolg gelang der neugegründeten Zentrumsliste Jesch Atid des Fernsehmoderators Jair Lapid.
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Irans Nuklearprogramm stoppen - so laute seine erste Mission: Israels Premier Netanjahu eröffnet seine Wahlkampagne mit einer klaren Zielsetzung. Auf den Siedlungsbau und die stockenden Verhandlungen mit den Palästinensern geht er dabei nur kurz ein.
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Israelischer Wahlkampf mit Hindernissen: Von den Werbespots, die die Parteien schalteten, sind zwei schon verboten worden. Auch die politische Mitte kämpft mit Problemen - zwei Wochen vor der Wahl ist sie völlig zerstritten, von Lügen und bösen Absichten ist die Rede.
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Seit Jahren wird gegen Israels einflussreichen Politiker Avigdor Lieberman wegen einer ganzen Reihe von Anschuldigungen ermittelt. Jetzt hat Israels Generalstaatsanwalt gegen den früheren Außenminister wegen des Verdachts auf Betrug und Veruntreuung Anklage erhoben. Trotzdem will Lieberman Ende Januar in die Regierung zurückkehren.
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Der israelische Premier Netanjahu gewinnt mit seinem Bündnis die Parlamentswahl, verliert aber ein Viertel der Mandate. Einen Überraschungserfolg erzielt der ehemalige TV-Moderator Lapid mit seiner neuen liberalen Partei. Möglicherweise muss Netanjahu sein Regierungsbündnis nun zur Mitte hin öffnen - das könnte Folgen für die Friedensgespräche haben.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
In Israel haben die Wähler entschieden, dass der amtierende Präsident Benjamin Netanjahu mit seiner siederfreundlichen Politik weitermachen kann. Doch damit nimmt das Wahljahr erst Fahrt auf: Auch in anderen Teilen der Welt könnte der Wahlausgang für viel Zündstoff sorgen.
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"Israel muss etwas tun": Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat wenig Hoffnung, dass der Friedensprozess mit den Palästinensern wiederbelebt werden könnte - auch dann nicht, wenn liberale Kräfte in Israel in Koalition mit Ministerpräsident Netanjahu regieren.
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Nach der Wahl in Israel will Premier Netanjahu eine "möglichst breite" Koalition: Er wirbt um Überraschungssieger Yair Lapid und räumt sozialen Fragen Priorität ein. Netanjahu bleiben nun sechs Wochen Zeit für eine schwierige Regierungsbildung.
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Mossad-Mitarbeiter oder Staatsfeind? Ein Australier kam in Israel aus ungeklärten Gründen in Isolationshaft und beging angeblich in seiner komplett videoüberwachten Zelle Suizid. Israel und die Angehörigen hüllen sich in Schweigen. Ein australischer Fernsehsender hat den Gefangenen nun erstmals beim Namen genannt.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Erst Israel - nun die Palästinensergebiete: Am vierten Tag seiner Nahostreise trifft Bundespräsident Joachim Gauck mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Wichtigstes Gesprächsthema: die Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern.
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US-Präsident Barack Obama geht im Syrien-Konflikt einen Schritt weiter: Sollte Machthaber Baschar al-Assad chemische Waffen nutzen oder ihren Einsatz vorbereiten, würden die USA militärisch eingreifen.
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In Syrien wird erbittert gekämpft, Regierungstruppen und Rebellen liefern sich heftige Gefechte in der Millionenstadt Aleppo. Die Türkei will ihre Bevölkerung vor der Gewalt im Nachbarland schützen - und schließt die letzten drei offenen Grenzübergänge. Auch die UN reagieren auf die immer bedrohlichere Lage.
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Der Bombenanschlag auf israelische Touristen in Bulgarien ist laut dem bulgarischen Innenminister wohl von einem Selbstmordattentäter verübt worden. Für führende israelische Politiker steht fest, wer hinter der Bluttat steckt: die radikalislamische Hisbollah und Iran. "Lächerlich", heißt es aus Teheran.
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Nach dem Scheitern der großen Koalition in Israel werden wieder Rufe nach Neuwahlen laut. Politiker rechnen mit vorgezogenen Wahlen bis zum Frühjahr. Der Streit über die Wehrpflicht geht indessen weiter.
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Bei einem Anschlag auf Israelis in Bulgarien sind mindestens sechs Personen getötet und mehr als 30 verletzt worden. Ein Flughafenbus wurde von einer Explosion erschüttert und ging in Flammen auf. Israels Ministerpräsident Netanjahu will den Schuldigen schon kennen.
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Meinung
Joachim Gauck besucht das Heilige Land. Bereits im Vorfeld hat er das Richtige gesagt. Doch in Deutschland kippt die Stimmung gegen Israel. Denn die deutsche Bundesregierung herzt die falschen Politiker und deckt die falsche Politik der Regierung Netanjahu. Der Bundespräsident könnte dem israelisch-deutschen Verhältnis anders dienen.
Ein Kommentar von Peter Münch, Tel Avivmehr...
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