Nach dem Amoklauf von Newtown wird auf Twitter unter den Hashtags #GunControl und #GunControlNow über die Waffengesetze in den USA diskutiert. Die Tweets sind zum Teil sarkastisch bis zynisch. Und auch ein bisschen hoffnungsvoll.
Von Kathrin Hollmermehr...jetzt.de
Im Kampf für ein verschärftes Waffenrecht hat sich Präsident Obama Zuspruch von Opferfamilien in Connecticut geholt. Keine vier Monate nach dem Amoklauf in Newtown hat der US-Bundesstaat eines der schärfsten Waffengesetze der USA eingeführt. Das will Obama auch im Kongress durchsetzen.
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Es ist eine der weitreichendsten Reformen des US-Waffenrechts: Monate nach dem Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut haben sich Demokraten und Republikaner dort auf schärfere Regelungen geeinigt. Die Waffenlobby fordert dennoch, dass Lehrer und Hausmeister aufrüsten.
Von Vanessa Steinmetzmehr...
Nach Amokläufen erklären Laien die Täter vorschnell zu pathologischen Fällen. Das typische Narrativ lautet: Der Amokläufer sei Autist. Nun findet sich ein zweites in den Medien. Weder James Holmes noch Adam Lanza waren bei Facebook aktiv.
Von Christoph David Piorkowskimehr...
Im US-Bundesstaat Ohio haben es Waffenbesitzer künftig leichter. Wer die Erlaubnis besitzt, seine Waffe in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen, muss diese Berechtigung ab sofort nie mehr erneuern.
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Wie konnte ein verurteilter Verbrecher an drei Waffen kommen, mit denen er zwei Feuerwehrleute tötete - und das im Bundesstaat New York, dessen Waffengesetze zu den strengsten des Landes gehören? Die Tat in Webster lässt die Debatte um die Schusswaffenkontrolle wieder aufflammen und offenbart klaffende Lücken im System.
Von Johannes Kuhnmehr...
Die Spenden sollten vorgeblich die Beerdigung des jüngsten Opfers des Amoklaufs von Newtown finanzieren. Doch tatsächlich soll es sich bei der angeblich bedürftigen Verwandten um eine Betrügerin handeln.
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Sind gewaltverehrrlichende Videospiele schuld an Amokläufen? Die Diskussion kommt der Waffenlobby sehr gelegen. Sie versucht, die Verantwortung für solche Gräueltaten auf die Hersteller von Ballerspielen abzuwälzen - ein zynisches Spiel nach dem Tod von 20 Erstklässlern.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
US-Amerikaner kaufen seit dem Amoklauf von Newtown deutlich mehr Schusswaffen. Angaben des FBI zufolge ist die Anzahl der Zulassungsprüfungen im Dezember im Vergleich zum Vorjahr fast um die Hälfte gestiegen.
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Für die Schüler von Newtown ist es ein Stückchen Normalität: Erstmals seit dem Amoklauf beginnt für sie wieder der Unterricht. An einem neuen Ort, in einem neuen Gebäude - aber noch immer in der Sandy-Hook-Grundschule.
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Es könnte ein wegweisender Vorstoß sein: Eine von US-Präsident Barack Obama eingesetzte Arbeitsgruppe arbeitet offenbar an einer Reihe von Maßnahmen, die die Waffenkontrollen verschärfen sollen. Die Regierung überlegt auch, wie der Einfluss der Waffenlobby NRA zurückgedrängt werden könnte - und findet kreative Ideen.
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Eine von Obama eingesetzte Arbeitsgruppe will das amerikanische Waffenrecht offenbar deutlich stärker verschärfen als erwartet: Einem Zeitungsbericht zufolge soll eine Datenbank Waffenverkäufe landesweit registrieren. Waffenfreunde schinden Zeit: Eine Einigung im Haushaltsstreit sei derzeit wichtiger.
Von Martin Anetzbergermehr...
Sturmgewehre in privater Hand werden verboten, ebenso Magazine mit mehr als sieben Schuss: Einen Tag bevor US-Präsident Obama Vorschläge zur Verschärfung des Waffenrechts präsentieren will, sind im US-Bundesstaat New York deutlich strengere Gesetze in Kraft getreten. Die Waffenlobby ist empört.
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