Geoglyphen Nazca Uffington
Eine Reise in Bildern von Daniela Dau

An der Oberfläche kratzen, um zum Wesentlichen vorzustoßen: Vor zwei- bis dreitausend Jahren hinterließen Künstler Scharrbilder von riesigen Ausmaßen, die man vom Erdboden aus kaum überblicken kann und deren exakte Formgebung und -vielfalt zu unzähligen Spekulationen über ihre Bestimmung führten - eine archäologische Bilderreise von Daniela Dau.

Nazca-Linien, Peru

Es war der Conquistador, Chronist und Historiker Pedro de Cieza de León aus Spanien, der als erster Europäer im 16. Jahrhundert die Nazca-Linien in seiner Peru-Chronik beschrieb: "... Zeichen in einem Teil der Wüste, die um Nanasca herum liegen ..., damit die Indios den Weg entdecken können, dem sie zu folgen haben ..."

Zwischen 200 vor und 600 nach Christus hatten die Nazca in dieser Region etwa 450 Kilometer südlich von Lima gelebt und sich mit ihren oft mehrere hundert Meter großen Bildern und kilometerlangen Linien im Erdboden verewigt. Die ältesten Scharrbilder stammen sogar noch aus der Paracas-Periode davor (etwa 800 vor Christus).

Bild: istock

20. April 2012, 15:58 2012-04-20 15:58:38  © sueddeutsche.de/kaeb/lala

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