Traum-CabriosEs geht auch teurer

Haben Sie gerade Hunderttausend Euro oder mehr übrig? Dann ließe sich der Sommer in diesen Luxus-Cabrios und Highspeed-Roadstern genießen.

Alfa Romeo 4C Spider

Es gibt sie wieder: die Alfa Romeos, die Begehrlichkeiten wecken. Bis 2016 endlich die neue Giulia kommt, erzeugt den "Will ich unbedingt haben"-Reflex einzig das Mittelmotor-Coupé 4C. Bei dem kann man inzwischen auch einen Teil des Daches entfernen. Damit ist er streng genommen ein Targa und kein Roadster. Alfa gibt seinem derzeit aufregendsten Gefährt dennoch den Namenszusatz "Spider", der bei italienischen Herstellern - und früher auch bei den Mailändern selbst - eigentlich für komplett offene Zweisitzer reserviert ist.

Aber wer wird denn pingelig sein angesichts der technischen Dreingaben, die aus dem Alfa Romeo 4C Spider einen echten Kurvenkünstler machen. Karbon und andere Verbundwerkstoffe halten das Gewicht nah an der Ein-Tonnen-Grenze, die sehr direkte Lenkung verzichtet auf eine Servounterstützung, das Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Gänge in Millisekunden. Da der 240 PS starke 1,75-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner gut bei Kräften ist, spricht eigentlich kaum etwas dagegen, 72 000 Euro für diese "bella macchina" auszugeben. Okay, vielleicht die kaum vorhandene Alltagstauglichkeit. Oder die knallharte Federung. Auch die stets laute Geräuschkulisse spricht gegen den offenen 4C. Und die ewig lange Lieferzeit von mehr als einem Jahr sowieso.

Bild: STG 23. Juli 2015, 12:302015-07-23 12:30:44 © SZ.de/press-inform/harl/reek/rus