Verbraucherschutz:Wie Mobilfunkanbieter die neuen Kündigungsfristen umgehen

Lesezeit: 4 min

Verbraucherschutz: Die meisten Rentner würden wohl lieber mit ihren Enkeln telefonieren als ständig mit dem Mobilfunkanbieter, der sie nicht aus dem Vertrag lässt.

Die meisten Rentner würden wohl lieber mit ihren Enkeln telefonieren als ständig mit dem Mobilfunkanbieter, der sie nicht aus dem Vertrag lässt.

(Foto: Emma Innocenti /imago/Westend61)

Seit zwei Monaten können Kunden ihre Handy- und Internetverträge nach Ende der Mindestlaufzeit monatlich kündigen. Eigentlich. Denn so einfach lassen die Firmen ihre Kunden nicht gehen.

Von Simon Groß

Für alle, die hin und wieder mal eine Kündigungsfrist verschlafen, müsste sich der erste Dezember 2021 wie Ostern und Weihnachten zusammen angefühlt haben. Seit diesem Tag dürfen Handy-, Festnetz- und Internetverträge nach Ende der Mindestlaufzeit monatlich gekündigt werden. Ein Segen, wenn man bedenkt, dass Kunden, die es bis dato verpasst hatten, rechtzeitig zu kündigen, automatisch für ein weiteres Jahr in ihren Verträgen festhingen. Doch Recherchen der Süddeutschen Zeitung zeigen, dass manche Anbieter es mit der neuen Regelung nicht ganz so genau nehmen und es nicht immer gleich klappt, aus den Verträgen herauszukommen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Zur SZ-Startseite