Lieferdienste:Gorillas: Wer streikt, fliegt

Lesezeit: 4 min

03.10.2021, Berlin, Deutschland, GER, Tag der Deutschen Einheit, eine Papiertragetasche von Gorillas liegt auf dem Boden

Wo die Gorillas waren, bleibt oft viel Müll.

(Foto: Stefan Seitz/Imago)

Der Streit zwischen Management des Lieferdienstes und seinen Fahrern eskaliert, das Start-up kündigt Dutzenden Beschäftigten fristlos.

Von Simon Groß, Simon Hurtz und Michael Kläsgen, München, Berlin

Unter den Primaten gelten Gorillas eigentlich eher als umgängliche Typen, im Vergleich zu den streitlustigen Schimpansen zum Beispiel geht es bei ihnen ziemlich friedlich zu. Ganz anders verhält sich das beim gleichnamigen Lieferdienst aus Berlin. Die Konflikte zwischen der Gorillas-Geschäftsführung und den Fahrradkurieren scheinen gerade auf einen neuen Höhepunkt zuzulaufen. Schon seit Monaten organisieren die Mitarbeiter wilde Streiks und Proteste, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter zu erzwingen. Nun reagiert der Lieferdienst auf jüngste Aktionen mit aller Härte und kündigt Fahrern fristlos, die an Streiks beteiligt waren. Mehrere Dutzend haben ihre Anstellung verloren. Die Mitarbeiter gehen ebenfalls auf Konfrontation und demonstrieren am Mittwoch in Berlin.

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