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Bosch-Chef im Interview:"Der Rückenwind ist weg"

Volkmar Denner bei der Bosch Bilanzpressekonferenz

Der Automarkt entwickelt sich sehr schwach, sagt Bosch-Chef Volkmar Denner. Das macht auch dem Autozulieferer zu schaffen.

(Foto: picture alliance / Sebastian Gol)

Sinkender Gewinn, kein Wachstum mehr: Bosch-Chef Volkmar Denner kündigt den Abbau von Jobs an, vor allem in den Diesel-Werken. Ein Gespräch über Stagnation, Zukunftsgeschäfte, die Rolle der Politik und den Klimawandel.

Interview von Marc Beise, Caspar Busse und Stefan Mayr

Volkmar Denners Büro ist überraschend klein, keine 20 Quadratmeter. Auf dem Holztisch steht sehr wenig Deko, nur einige persönliche Fotos. An der Wand hängen zwei Bilder. Sie zeigen Denner, 62, auf einem Rennmotorrad. Rasant in der Kurve liegend, das Knie nur knapp über der Fahrbahn. Denner, geboren in der Nähe von Stuttgart und promovierter Physiker, ist seit 2012 Chef des Stuttgarter Technologie-Konzerns Bosch, größter Autozulieferer der Welt. In seiner Freizeit fährt er regelmäßig Motorrad.

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