Betrug:Warum Menschen immer wieder auf Schwindler reinfallen

Lesezeit: 3 min

Symbolfoto von Euroscheinen verschiedener Stueckelungen auf einer Europafahne, DEU, Berlin, 20.07.2020 *** Symbol photo

Das schnelle Geld. Aber nicht nur das, auch leicht zu haben soll es sein. Damit locken Schwindler seit jeher.

(Foto: imago images/Jens Schicke)

Seit Urzeiten legen sie ihre Mitmenschen rein. Die Methoden raffinierter Betrüger funktionieren besser denn je. Das belegen Trump und Wirecard.

Kommentar von Nicolas Richter

Der Schotte Gregor MacGregor gilt als einer der größten Betrüger überhaupt. Anfang des 19. Jahrhunderts warb er Berichten zufolge um Investitionen im zentralamerikanischen Staat Poyais, dessen Prinz er angeblich war. MacGregor schwärmte von diesem Küstenstreifen, als gehe es um den Garten Eden - mit Flüssen, die von Goldklumpen gesäumt waren. MacGregor verkaufte Staatsanleihen von Poyais und überzeugte abenteuerlustige Schotten, dorthin überzusiedeln. Als die Glücksritter aber dort eintrafen, fanden sie bloß sumpfiges Gelände vor. Poyais hatte es nie gegeben.

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