Geldwäsche:Neuer Streit um Cash-Obergrenze

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Geldwäsche: Bares geht immer - zumindest in Deutschland. Viele andere EU-Länder haben längst Obergrenzen eingeführt.

Bares geht immer - zumindest in Deutschland. Viele andere EU-Länder haben längst Obergrenzen eingeführt.

(Foto: imago images/Shotshop)

Im Kampf gegen kriminelle Geschäfte will Innenministerin Faeser Barzahlungen auf 10 000 Euro beschränken. Das bringt ihr umgehend Ärger in der Koalition ein.

Von Markus Balser und Meike Schreiber

Dass Immobilienmakler ihre Geschäfte bald nicht mehr gegen Cash abwickeln dürfen, ist bereits klar. Geht es nach Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) könnte es in Zukunft aber noch viel öfter heißen: keine Barzahlung möglich. Faeser will nicht länger dulden, dass immer, überall und unbegrenzt mit Scheinen gezahlt werden kann: "Ich setze mich für die Einführung einer allgemeinen Bargeldobergrenze von 10 000 Euro ein", ließ sie sich am Wochenende in einem Interview mit der Bild am Sonntag zitieren. Das Ziel sei, "kriminelle Strukturen zu zerschlagen und ihnen kriminelle Einnahmen konsequent zu entziehen".

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