Indiens Premier Narendra Modi hat ein auffallend gutes Verhältnis zu seinem israelischen Kollegen Netanjahu – trotz dessen aggressiven Vorgehens in Iran und Gaza. Das verrät viel über Modis Politikstil.
Krieg in Iran
:US-Senat will Trumps Angriffe nicht stoppen
Die Demokraten wollten den Präsidenten dazu zwingen, den Krieg zu beenden. Aber nur ein einziger Republikaner stimmte für eine Resolution, die Trumps Befugnisse eingeschränkt hätte – ein Demokrat sogar dagegen.
LiveNahost
:Iran greift kurdische Gruppen im Irak an
Die Armee habe drei Raketen auf kurdische Stellungen im Nachbarland gefeuert, meldet die Nachrichtenagentur Irna. Das Weiße Haus dementiert Berichte, wonach die USA Kurden für eine Bodenoffensive bewaffneten.
LiveUSA
:Senat blockiert Versuch, Trumps Kriegsbefugnisse gegen Iran einzuschränken
Bei der ersten klaren Abstimmung im Kongress seit Beginn der Militäroperation „Epic Fury“ blockieren die Republikaner die Maßnahme fast geschlossen.
Vor dem Nationalen Volkskongress
:Die andere Geschichte über China
Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.
Frankreich
:Macron distanziert sich von Trump – und schickt einen Flugzeugträger
Für Frankreichs Präsident ist der Krieg in Iran „außerhalb des internationalen Rechts“. Untätig ist er aber nicht. Um französische Interessen und Alliierte zu schützen, beordert er die „Charles de Gaulle“ ins östliche Mittelmeer.
Russischer Angriffskrieg
:Moskau: Ukraine hat Tanker im Mittelmeer angegriffen
Moskau hat Kiew vorgeworfen, ein russisches Schiff im Mittelmeer angegriffen zu haben. Laut dem russischen Verkehrsministerium attackierte die Ukraine bereits am Dienstag im Mittelmeer den Gastanker Arctic Metagaz „in unmittelbarer Nähe“ Maltas ...
MeinungInternationale Politik
:Es gibt noch genügend Freunde in der Welt
Im Dauergetöse von Trump geht unter, dass mittlere Mächte wie Deutschland keineswegs gezwungen sind, sich den Großmächten und ihrer Brutalität auszuliefern. Kanadas Premier Marc Carney wirbt mit einer Alternative, zu der es im Grunde keine Alternative gibt.
Krieg gegen Iran
:Nato wirft Iran Beschuss der Türkei vor
Erstmals ist ein Nato-Mitglied von den Kampfhandlungen direkt betroffen. Ein US-amerikanisches U-Boot versenkt ein iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka.
MeinungSpanien
:Pedro Sánchez ist übers Ziel hinausgepoltert
Wenn der Regierungschef das Iran-Abenteuer nicht mitmachen will, ist dagegen nichts einzuwenden. Nur ist es auch kein Grund, seine Bündnispartner zu brüskieren.
Vorwahlen in den USA
:Der Demokrat, der Republikaner das Fürchten lehren könnte
In Texas haben sich die Demokraten für einen Mann der Mitte entschieden: James Talarico. Sie hoffen, dass sie mit ihm als Kandidaten den Republikanern einen Sitz im Senat abnehmen können.
Großbritannien und die USA
:Trump macht Schluss mit Starmer
Der US-Präsident brüskiert den britischen Premier wegen dessen später Zusage, den USA Militärbasen zur Verfügung zu stellen. In London wachsen die Zweifel, ob sich die Briten aus dem Krieg in Iran heraushalten können.
Krieg in Nahost
:Spanien legt nach: „Wir sind gegen dieses Desaster“
Spaniens Premier Pedro Sánchez bekräftigt seine Ablehnung der Angriffe auf Iran. Seine kompromisslose Haltung bringt nicht nur US-Präsident Trump in Rage. Es droht auch ein Bündnistest für die EU.
LiveKrieg in der Ukraine
:Wegen Nahostkonflikt: Selenskij sorgt sich um Waffennachschub
Der ukrainische Präsident fürchtet, dass die USA Raketen und Waffen für die Verteidigung im Nahen Osten benötigen. Russland klagt wegen eingefrorener Vermögenswerte vor einem EU-Gericht in Luxemburg.
MeinungKanzler in den USA
:Merz hat eine stabile Beziehung zu Trump aufgebaut - das ist erstaunlich
Allerdings darf der Kanzler sich auf die guten Bande nicht verlassen, sie können jederzeit wieder brüchig werden.
Besuch in Washington
:Der Bundeskanzler, überwältigt von Trumps Charmeoffensive
Eigentlich möchte Merz mit dem US-Präsidenten über europäische Anliegen reden. Eigentlich möchte er erfahren, welche Ziele die USA in Iran verfolgen. Eigentlich müsste er Spanien gegen Trumps Wutanfall verteidigen. Doch es kommt anders.
Iran-Krieg
:Wer den längeren Atem hat
Die iranische Führung will die Zeit für sich spielen lassen – weil ihre Drohnen und Raketen die Luftabwehr der Feinde bald überfordern könnten. Doch Israel und die USA bombardieren das iranische Raketenprogramm massiv.
Krieg in Nahost
:Die Golfstaaten sehen ihr Paradies getroffen – und sind ratlos
Am liebsten würden Saudi-Arabien und die Emirate den Krieg, der sie und ihr Geschäftsmodell bedroht, so schnell wie möglich beenden. Andererseits wollen sie das Regime in Iran als Nachbarn loswerden.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Iran will die Region in Flammen setzen
Warum Israels Armee jetzt auch Libanon angreift – und warum Iran auf die Golfstaaten feuert.
MeinungWurster
:Neulich im Weißen Haus
Krieg in Iran
:Europa schaut zu – und muss mit den Folgen klarkommen
Beteiligen wollen sich die Europäer nicht an der Attacke auf Iran, Spanien verweigert gar die Nutzung seiner US-Militärbasen. Im Fokus stehen die Verteidigung Zyperns, gestrandete Touristen und steigende Energiepreise.
Geopolitischer Wandel
:Weit weg von Trump: Kanada sucht neue Freunde
Kanadas Premier Mark Carney ist auf Reisen, um mit Indien, Australien und Japan Handelsabkommen abzuschließen. In seiner viel gelobten US-kritischen Rede in Davos hatte er diese Länder als „mittlere Mächte“ ausgemacht.
MeinungUN-Sicherheitsrat
:Melania Trump tut so, als liege Bildung ihr am Herzen
Die Ehefrau des US-Präsidenten darf eine Sitzung des Gremiums leiten. Sie hält eine Rede, die all das preist, was ihr Mann und seine Regierung bekämpfen.
Neuer Fünfjahresplan
:Chinas Führung stellt Autonomie vor Konsum
Mit dem neuen Fünfjahresplan schreibt China seinen industriepolitischen Kurs fort. Statt den heimischen Verbrauch zu stärken, priorisiert die Führung technologische Eigenständigkeit. Das wird Europas Industrie immer mehr unter Druck setzen.
Nahost
:Der Admiral, der im Krieg gegen Iran das Kommando hat
In den Mullahs sah Brad Cooper schon lange eine Bedrohung, Amerika müsse da „jeden Tag“ bereit sein, sagte er. Nun muss er zeigen, ob es dies ist.
Interview zum Krieg in Iran
:„Trump hat keinen Plan“
Der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama kritisiert den Kriegspräsidenten Trump, stimmt einem umstrittenen Satz von Friedrich Merz zu – und blickt trotz aller Krisen optimistisch auf die liberale Demokratie.
MeinungNukleare Abschreckung
:Macrons Schutzschirm könnte schnell wieder zuklappen
Frankreichs Präsident unternimmt einen ehrenvollen Vorstoß für eine europäische Atomabwehr. Deutschland aber muss sich fragen: Würde er im Ernstfall Paris opfern, um Berlin zu retten?
USA
:Warum Trump plötzlich anders über den Iran-Krieg spricht
Drei Tage nach Beginn des Angriffs auf Iran veröffentlicht der US-Präsident eine seiner berüchtigten Wutbotschaften. Das Wort „Regimewechsel“ aber meidet er – vermutlich aus taktischen Gründen.
Nahost
:Der Krieg gegen Iran weitet sich aus
In Libanon flammen die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah wieder auf. Teheran attackiert Ziele in den Golfstaaten und blockiert die Straße von Hormus. Trump kündigt weitere Angriffe an.
Sicherheitspolitik
:Frankreich baut sein Atom-Arsenal aus
Emmanuel Macron hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris.
MeinungAngriff auf Iran
:Niemand verlangt, dass Merz an der Seite der Mullahs steht – wohl aber an der Seite des Rechts
Das Völkerrecht muss auch gegenüber aggressiven Regimen wie dem in Teheran eingehalten werden. Denn es bedarf permanent der Bestätigung. Oder es verflüchtigt sich.
MeinungEU-Verträge
:Vorsicht, das letzte Wort haben die Schweizer selbst
Die Schweiz und die Europäische Union sind sich einig über ihr neues Verhältnis. Doch was heißt das schon, die entscheidende Stimme fehlt noch.
Fünf Menschen wurden in der russischen Hafenstadt und Flottenbasis Noworossijsk offiziellen Angaben zufolge bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien bei der Attacke beschädigt worden, schrieb der ...
Aktuelles Lexikon
:Was ist Wut?
Es ist ein emotionaler Ausnahmezustand, der den Körper zu besonderen Leistungen befähigt. Und nun auch im Nahen Osten eine Rolle spielt.
Europa
:EU und Schweiz regeln ihre On-off-Beziehung
Vereinbarungen zu Gesundheitswesen, Lebensmittelsicherheit und Strom: Mit großer Mühe haben Brüssel und Bern ein neues Abkommen ausgehandelt. Jetzt sind alle Verträge unterzeichnet – und doch könnte es noch zur Scheidung kommen.
MeinungRussland
:Putin fehlt offenbar eine Strategie gegen Trumps Strategielosigkeit
Die USA drohen Grönland, sie intervenieren in Venezuela und nun auch in Iran. Und der russische Herrscher schweigt. Warum? Weil er seine gesamte Außenpolitik einem anderen Ziel unterordnet.
Krieg in Nahost
:Trump bereitet die Bevölkerung auf mehr tote US-Soldaten vor
Der US-Präsident kündigt Gespräche mit Iran an, will die Angriffe auf das Land aber fortsetzen. Die Demokraten möchten seine Befugnisse nun einschränken – und auch Republikaner machen deutlich, wo sie eine Grenze sehen.
Iran-Krieg
:Der lange Abschied des Kanzlers vom Völkerrecht
Vor seinem Treffen mit Donald Trump erlaubt sich Friedrich Merz Zweifel, ob die USA und Israel mit ihren Angriffen gegen das Mullah-Regime zum Ziel kommen. Kritik aber vermeidet er. Das hat auch mit einer grundsätzlichen Wende in der deutschen Außenpolitik zu tun.
Podcast: „Auf den Punkt“
:US-Angriffe auf Iran: Das ist nicht mehr „America First“
Das amerikanische Militär attackiert die Islamische Republik Iran. Dabei hat Präsident Trump versprochen, keine neuen Kriege zu beginnen. Wie kommt das in den USA an?
Nahost
:In Iran beginnt eine neue Zeit – aber was bringt sie?
Die Islamische Republik erlebt den ersten Tag nach dem Tod des Obersten Führers Ali Chamenei, der 37 Jahre lang an der Macht war. Die Menschen feiern, während Bomben fallen – und Israels Premier Netanjahu fordert sie zu weiteren Protesten auf. Wie es weitergehen könnte.
Spanien
:Trotz aller Skandale: Der Ex-König will heim
Juan Carlos I. möchte aus dem Exil zurückkehren. Die Konservativen halten das für eine gute Idee, seit neu veröffentlichte Dokumente dessen Verdienste um die junge Demokratie belegen. Für die spanische Monarchie jedoch wäre die Rückkehr eine schlechte Idee.
Schattenflotte
:Belgien setzt russischen Öltanker fest
Belgien hat in der Nacht auf Sonntag einen Öltanker der russischen Schattenflotte geentert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf der ...
ExklusivNeue Wirtschaftsstrategie
:Die Grünen reden jetzt auch mit Investmentbankern
Beim Klimaschutz will die Partei nach Monaten der Zurückhaltung wieder in die Offensive kommen. Dabei sollen neue Pläne zum Umbau der Wirtschaft helfen – und Gespräche mit Managern.
Eskalation im Nahen Osten
:Was über den Angriff auf Iran bekannt ist
Angriff, Gegenangriffe und Reaktionen: Was geschieht gerade in Iran und der Region? Ein Überblick zur Lage.
Fall Epstein
:„Plötzlich sind wir alle kleine Strafermittler“
Täglich kommen neue Details zu den Epstein-Akten ans Tageslicht. Rechtsexperten und ehemalige Strafverfolger in den USA sehen das mit gemischten Gefühlen. Sie erinnern an die Grundsätze des Rechtssystems.
MeinungUSA
:Trump geht im Nahen Osten das größte Risiko seit Bush ein
Am Samstag hat der US-Präsident Iran angegriffen. Aber seine Begründung, sein Vorgehen und seine Ziele sind zweifelhaft.
MeinungIran
:Chameneis Tod bedeutet nicht unbedingt das Ende des Regimes
Das Ende des geistlichen Führers ist ein historischer Einschnitt. Aber die Beharrungskräfte in Iran sind immens.
Nachruf Ayatollah Ali Chamenei
:Der Undurchschaubare
Ali Chamenei, Oberster Führer der Islamischen Republik Iran, wurde durch den historischen Zufall an die Macht getragen. Seit 1989 herrschte er mit purer Gewalt über sein Land. Jetzt ist er tot und die Frage ist, ob es den Gottesstaat ohne ihn überhaupt noch gibt.
Krieg in Iran
:Trump feiert den Tod Chameneis als Erfolg, Kritiker befürchten Chaos
Nach dem Tod des Ayatollahs sind viele Fragen offen. Trump sagt, er habe Vorstellungen zur künftigen iranischen Regierung, bleibt aber vage. Derweil bringt sich der Sohn des gestürzten Schahs ins Spiel.