Internationaler Fußball:Geldschwemme dank Gaskrise

Lesezeit: 3 min

Internationaler Fußball: Nasser al-Khelaifi, der katarische Chef von Paris Saint-Germain, mit seinem neuesten Coup: Kylian Mbappé, der sich eigentlich schon Real Madrid versprochen hatte, bleibt doch bis 2025 an der Seine.

Nasser al-Khelaifi, der katarische Chef von Paris Saint-Germain, mit seinem neuesten Coup: Kylian Mbappé, der sich eigentlich schon Real Madrid versprochen hatte, bleibt doch bis 2025 an der Seine.

(Foto: Michael Baucher/PanoramiC/Imago)

Saudi-Arabien bietet 300 Millionen Euro für Ronaldo? Katar hält Mbappé für fast eine Milliarde bei Paris Saint-Germain? Weil die Herrscher am Golf im Geld baden, stellen sie den europäischen Fußball auf den Kopf.

Kommentar von Thomas Kistner

Die große Zeitenwende wäre keine, würde sie nicht den Fußball erfassen. Auch hier kündigen sich freudlose Zeiten an, aus der Sicht der einstigen Spielmacher in Europa. Der Finanzmarkt gerät außer Kontrolle, die Großen von gestern sind die Hasardeure von heute. Und die Spielregeln der Zukunft, die werden von den Gewinnern dieser Zeitenwende gemacht: von Investoren aus der Golfregion. Die mit den tiefen Taschen, die künftig - Grüße nach Moskau! - noch viel tiefer sein werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Enjoying the fresh sea air; loslassen
Liebe und Partnerschaft
»Solange man die Emotionen zulässt, ebben sie auch wieder ab«
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Erbschaft
Jetzt noch schnell das Haus verschenken
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Zur SZ-Startseite