Alle Rennen:Termine und Gewinner aller Biathlon-Weltcups der Saison 2023/24

Biathlon: Benedikt Doll in Nove Mesto

Benedikt Doll bestreitet 2023/24 seine letzte Saison im Weltcup und auch seine letzte Biathlon-WM.

(Foto: Philipp Brem/Imago / Gepa Pictures)

Die Biathlon-Saison 2023/24 ist vorbei, den Gesamtweltcup sicherten sich Johannes Thingnes Bö und Lisa Vittozzi. Ein Überblick über alle Rennen und Sieger.

Von Michael Schnippert

Neun Biathlon-Stopps, 58 Rennen und eine Weltmeisterschaft in Tschechien: Die Weltcup-Saison 2023/24 bot wieder viele spannende Wettbewerbe. Das große Highlight war die Weltmeisterschaft in Nove Mesto na Morave in Tschechien.

Im Kampf um den Gesamtweltcup war der Norweger Johannes Thingnes einmal mehr nicht zu stoppen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart kam der große Dominator der letzten Jahre immer besser in Fahrt und sicherste sich am Ende seinen fünften Gesamtweltcup. Spannender ging es bei den Frauen zu: Die Italienerin Lisa Vittozzi fing am letzten Weltcup-Wochenende die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold ab und holte zum ersten den Sieg im Gesamtweltcup. Auch die Französin Lou Jeanmonnot zog noch an Tandrevold vorbei und wurde Weltcup-Zweite.

Johannes Thingnes hat auch dieser WM seinen Stempel aufgedrückt. Mit drei weiteren Siegen hat er den Rekord von 20 Goldmedaillen seines Landsmanns Ole Einar Björndalen eingestellt. Bei den Frauen waren die Französinnen nahezu unschlagbar. Im Sprint feierte Frankreich sogar einen Vierfach-Sieg. Mit Janina Hettich-Walz und Benedikt Doll holte der DSV zweimal Edelmetall in den Einzel-Wettbewerben (Silber und Bronze) sowie Bronze in der Frauen-Staffel.

Alle Rennen und die Sieger finden Sie in diesem Weltcup-Kalender zur Biathlon-Saison 2023/24 sowie in unserem Datencenter mit allen Rennen, Ergebnissen und Weltcupständen.

25. November bis 03. Dezember 2023: Östersund (Schweden)

Den Auftakt in die neue Saison feierten die Biathletinnen und Biathleten in Schweden. In Östersund stehen zehn Rennen auf dem Programm. Und am ersten Wochenende gab es mehrere Überraschungen. Bislang gab es noch keinen Sieger sowie Siegerin aus Norwegen. In den Mixed Staffeln siegten Schweden und Frankreich. Bei den Einzelrennen war Lisa Vittozzi eine Zehntelsekunde schneller als Franziska Preuß. Vanessa Voigt komplettierte das Podest. Bei den Männern gab es gar einen deutschen Doppel-Sieg durch Roman Rees und Justus Strelow. Bei den Staffeln holten die Deutschen jeweils den dritten Platz, Norwegen war bei den Frauen und Männern nicht zu schlagen. Beim Sprint feierte die Französin Lou Jeanmonnot ihren ersten Weltcupsieg. Bei den Männern gewann Philipp Nawrath, auch für ihn war es der erste Weltcupsieg überhaupt und schon der zweite deutsche Erfolg in diesem Winter. Auch bei den Verfolgern kamen Deutsche aufs Podest: Franziska Preuß musste sich hauchdünn Jeanmonnot geschlagen geben, Vanessa Voigt wurde 3. Philipp Nawrath kam als Zweiter hinter Sebastian Samuelsson ins Ziel.

  • Sa, 25.11.: Single Mixed Staffel - Sieger: Schweden
  • Sa, 25.11.: Mixed Staffel - Sieger: Frankreich
  • So, 26.11.: 15 km Einzel Frauen - Siegerin: Lisa Vittozzi (Italien)
  • So, 26.11.: 20 km Einzel Männer - Sieger: Roman Rees (Deutschland)
  • Mi, 29.11.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Norwegen
  • Do, 30.11.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Norwegen
  • Fr, 01.12.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Lou Jeanmonnot (Frankreich)
  • Sa, 02.12.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Philipp Nawrath (Deutschland)
  • So, 03.12.: 10 km Verfolgung Frauen -Siegerin: Lou Jeanmonnot (Frankreich)
  • So, 03.12.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Sebastian Samuelsson (Schweden)

08. bis 10. Dezember 2023: Hochfilzen (Österreich)

Die zweite Station in dieser Saison heißt Hochfilzen. In Österreich schlug das Biathlon-Imperium Norwegen mit voller Wucht zurück. Den Sprint gewann Tarej Bö knapp vor seinem Landsmann Laegreid. Mit Benedikt Doll und Johannes Kühn liefen zwei Deutsche in die Top 10. Auch bei den Frauen gewann mit Ingrid Landmark Tandrevold eine Norwegerin. Die deutschen Frauen enttäuschten ohne Franziska Preuß. Die Sieger im Verfolger waren Johannes Thinges Bö und Elvira Öberg. Die Schwedin war die einzige Nicht-Norwegerin, die an dem Wochenende jubelte. Denn beide Staffeln gingen auch nach Norwegen. Immerhin: Die deutsche Männer-Staffel schaffte es aufs Podest.

  • Fr, 08.12.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Tarej Bö (Norwegen)
  • Fr, 08.12.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Ingrid Landmark Tandrevold (Norwegen)
  • Sa, 09.12.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • Sa, 09.12.: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Elvira Öberg (Schweden)
  • So, 10.12.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Norwegen
  • So, 10.12.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Norwegen

14. bis 17. Dezember 2023: Lenzerheide (Schweiz)

Erstmals fand in der Lenzerheide ein Biathlon-Weltcup statt. Die Arena wird 2025 auch die Weltmeisterschaften austragen. Bei den Frauen schaffte Justine Braisaz-Bouchet einen Hattrick. Sie gewann alle drei Rennen. Benedikt Doll holte schon den dritten Weltcup-Sieg für die Deutschen in diesem Winter. Beim Verfolger und Massenstart war dann aber der König Johannes Thingnes Bö wieder ganz oben auf dem Podest.

  • Do, 14.12.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • Fr, 15.12.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Benedikt Doll (Deutschland)
  • Sa, 16.12.: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • Sa, 16.12.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • So, 17.12.: 12,5 km Massenstart Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • So, 17.12.: 15 km Massenstart Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)

04. bis 07. Januar 2024 in Oberhof (Deutschland)

Nach Jahreswechsel hält der Biathlon-Zirkus traditionell in Deutschland. Zuerst in Oberhof, wo diese Saison wieder sechs Rennen stattfinden. 2024 holte Benedikt Doll seinen zweiten Saisonsieg beim Sprint. Er gewann hauchdünn vor den Norwegern Laegreid und Strömsheim. Bei den Frauen fing Justine Braisaz-Bouchet in einer unglaublich schnellen letzten Runde noch Franziska Preuß ab. Es war zum dritten Mal der zweite Platz für die Deutsche. Im Verfolger hatten die deutschen Athleten keine Chance. Bei den Männern lagen fünf Norweger vorn, bei den Frauen waren drei Französinnen unter den besten 5. In der Staffel siegten Norweger vor Deutschland, die Frauen leisteten sich viele Schießfehler und kamen beim Frankreich-Sieg nicht über Platz 5 hinaus.

  • Do, 04.01.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Benedikt Doll (Deutschland)
  • Fr, 05.01.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • Sa, 06.01.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Endre Strömsheim (Norwegen)
  • Sa, 06.01.: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Julia Simon (Frankreich)
  • So, 07.01.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Norwegen
  • So, 07.01.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Frankreich

10. bis 14. Januar 2024 in Ruhpolding (Deutschland)

Danach zieht der Tross weiter nach Bayern. In Ruhpolding waren die Französinnen einmal mehr unschlagbar, bei den Männern die Norweger. Deutschland lief beide Male aufs Podest. Die Männer wurden Zweiter, die Frauen Dritter. Beim Sprint verpasste Janina Hettich-Walz das Podest um drei Plätze. Es siegte die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Bei den Männern waren ebenfalls die Norweger erfolgreich. Erst gewann Vetle Sjaastad Christianen, dann Johannes Dale. Justus Strelow war je der beste Deutsche. Den Verfolger bei den Frauen entschied Lisa Vittozzi für sich. Franziska Preuß wurde Sechste.

  • Mi, 10.01.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Frankreich
  • Do, 11.01.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Norwegen
  • Fr, 12.01.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Ingrid Landmark Tandrevold (Norwegen)
  • Sa, 13.01.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Vetle Sjaastad Christiansen (Norwegen)
  • So, 14.01., 12.30 Uhr: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Lisa Vittozzi (Italien)
  • So, 14.01., 14.45 Uhr: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Dale (Norwegen)

18. bis 21. Januar 2024 in Antholz-Anterselva (Italien)

In der Höhe von Antholz messen sich die Athletinnen und Athleten ein letztes Mal vor der Weltmeisterschaft. Es ist die Generalprobe - und zeitgleich ein Höhentraining auf 1030 Meter über dem Meeresspiegel. Beim kurzen Einzel gewann mal wieder Johannes Thingnes Bö, Johannes Kühn landete auf Platz 3. Danilo Riethmüller überraschte in seinem allerersten Weltcup-Rennen und wurde Siebter. Bei den Frauen holte Lena Häcki-Groß ihren ersten Weltcupsieg vor zwei Französinnen. Drei Deutsche kamen in die Top Ten (Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Franziska Preuß).

In der Sinlge Mixed Staffel holte Deutschland erstmals einen Sieg mit Justus Strelow und Vanessa Voigt. Bei der Mixed Staffel war beim Sieg Norwegens nur Platz 8 drin. Die Massenstarts gingen an Julia Simon und Vetle Sjastaad Christiansen. Voigt und Strelow waren die einzigen Deutschen, die unter die besten Zehn kamen.

  • Do, 18.01.: 15 km Kurzer Einzel Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • Fr, 19.01.: 12,5 km Kurzer Einzel Frauen - Siegerin: Lena Häcki-Groß
  • Sa, 20.01.: Single Mixed Staffel - Sieger: Deutschland
  • Sa, 20.01.: Mixed Staffel - Sieger: Norwegen
  • So, 21.01.: 15 km Massenstart Männer - Sieger: Vetle Sjastaad Christiansen (Norwegen)
  • So, 21.01., 14.45 Uhr: 12,5 km Massenstart Frauen - Siegerin: Julia Simon (Frankreich)
  • Biathlon-WM 2024 in Nove Mesto (Tschchien) vom 07. bis 18.2. - Termine und TV-Übertragung

Der Höhepunkt einer Olympia-freien Biathlon-Saison sind die Weltmeisterschaften. In zwölf Rennen werden zwischen dem 7. und dem 18. Februar 36 Medaillen vergeben.

  • Mi, 07.02.: Mixed Staffel - Sieger: Frankreich
  • Fr, 09.02.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Julia Simon (Frankreich)
  • Sa, 10.02.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Sturla Holm Laegreid (Norwegen)
  • So, 11.02.: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Julia Simon (Frankreich)
  • So, 11.02.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • Di, 13.02.: 15 km Einzel Frauen - Siegerin: Lisa Vittozzi (Italien)
  • Mi, 14.02.: 20 km Einzel Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • Do, 15.02.: Single Mixed Staffel - Sieger: Frankreich
  • Sa, 17.02.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Frankreich
  • Sa, 17.02.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Schweden
  • So, 18.02.: 12,5 km Massenstart Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • So, 18.02.: 15 km Massenstart Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)

Die erste Goldmedaille sicherte sich Frankreich in der Mixed-Staffel. Silber ging an Norwegen, Schweden holte Bronze. Für die Deutschen erwischte Franziska Preuß einen Horror-Tag beim Stehendschießen. Ihre Strafrunde verhinderte eine Medaille für Deutschland.

Bei den Sprints hatte jeweils eine Nation das Podest im Griff. Bei den Frauen lagen am Ende vier Französinnen vorn, nur Franziska Preuß schaffte es aus deutscher Sicht in die Top Ten, aber auch mit einer Minute Rückstand für den Verfolger. Norwegen dominierte bei den Männern einmal mehr. Hier beträgt der Rückstand des besten Deutschen, Benedikt Doll, sogar +1,41 Minuten.

Die Verfolgungsrennen brachten aus deutscher Sicht keine Besserung. Zu viele Fehler oder zu langsam: der DSV blieb bis zum Sonntag ohne Medaille. Auf dem Podest bei den Frauen landeten zwei Französinnen (Simon, Braisaz-Bouchet) und eine Italienerin (Vitozzi). Bei den Männern war es wieder ein Norwegen-Podest.

Beim Einzel-Rennen der Frauen über 15 Kilometer holte Janina Hettich-Walz das erste Edelmetall für Deutschland. Sie gewann Silber hinter einer überragenden Lisa Vittozzi. Selina Grotian und Vanessa Voigt komplettieren mit Platz 4 und 5 eine starke Mannschaftsleistung.

Bei der Single-Mixed-Staffel schossen Justus Strelow und Vanessa Voigt wie so oft sicher. Nur vier Nachlader brauchten die beiden. Nur das Gewinner-Duo aus Frankreich benötigte noch weniger (drei). Allerdings waren vier weitere Nationen schneller auf der Strecke, am Ende landeten die beiden auf dem sechsten Platz mit rund 40 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang (Norwegen).

Bei den Staffel-Rennen siegten Frankreichs Frauen souverän vor Schweden und Deutschland. Bei den Männern schoss Favorit Norwegen zu viele Strafrunden, sie mussten sich Schweden geschlagen geben. Die deutschen Männer landeten auf dem undankbaren vierten Rang.

Im abschließenden Massenstart holte Justine Braisaz-Bouchet ihre erste Goldmedaille in einem Einzel-Wettbewerb. Lisa Vittozzi (Italien) und Lou Jeanmonnot (Frankreich) komplettierten das Podest. Johannes Thingnes Bö holte seine dritte Gold-Medaille in Nove Mesto. Andrejs Rastorgujevs aus Lettland gewann überraschend Silber. Quentin Fillon Maillet rundete mit Bronze das hervorragende Ergebnis für Frankreich - insgesamt 13 Medaillen - ab.

29. Februar bis 03. März 2024: Oslo Holmenkollen (Norwegen)

Nach der WM hatten die Biathletinnen und Biathleten eine kurze Verschnaufpause. Elf Tage nach dem letzten Wettbewerb ging es weiter in Oslo am Holmenkollen. Das Frauen-Einzel-Rennen musste wegen Nebels auf den Freitag verlegt werden. Dort siegte die Gesamtweltcup-Führende Ingrid Landmark Tandrevold. Bei den Männern holte Sturla Holm Laegreid den Sieg auf einem rein norwegischen Podest. Laegreid ließ auch beim Massenstart alle hinter sich, Benedikt Doll wurde immerhin Zweiter. Bei den Frauen feierte Lena Häcki-Groß ihren zweiten Saisonsieg - vor den Französinnen Julia Simon und Lou Jeanmonnot. Am abschließenden Mixed-Staffel-Tag lagen Norwegen (Single) und Frankreich (normale Mixed-Staffel) ganz vorne.

  • Fr, 01.03.: 15 km Einzel Frauen - Siegerin: Ingrid Landmark Tandrevold (Norwegen)
  • Fr, 01.03.: 20 km Einzel Männer - Sieger: Sturla Holm Laegreid (Norwegen)
  • Sa, 02.03.: 12,5 km Massenstart Frauen - Siegerin: Lena Häcki-Groß (Schweiz)
  • Sa, 02.03.: 15 km Massenstart Männer - Sieger: Sturla Holm Laegreid (Norwegen)
  • So, 03.03., 12.45 Uhr: Single Mixed Staffel - Sieger: Norwegen
  • So, 03.03., 14.45 Uhr: Mixed Staffel - Sieger: Frankreich

08. bis 10. März 2024: Soldier Hollow (USA)

Der Biathlon-Tross zog anschließend weiter nach Nordamerika, wo im Februar 2019 das letzte Mal ein Wettbewerb ausgetragen wurde. Die Staffel-Rennen waren fest in norwegischer Hand. Beide deutschen Staffeln kamen aufs Podest, die Frauen wurden Zweiter, die Männer Dritter. Im Sprint jubelte Frankreich zwei Mal. Justine Braisaz-Bouchet und Eric Perrot feierten Siege. In der Verfolgung landete Lou Jeanmonnot ihren zweiten Saisonsieg, Johannes Thingnes baute mit dem Erfolg seine Führung im Gesamtweltcup aus.

  • Fr, 08.03.: 4x7,5 km Staffel Männer - Sieger: Norwegen
  • Fr, 08.03.: 7,5 km Sprint Frauen - Siegerin: Justine Braisaz-Bouchet (Frankreich)
  • Sa, 09.03.: 4x6 km Staffel Frauen - Siegerinnen: Norwegen
  • Sa, 09.03.: 10 km Sprint Männer - Sieger: Eric Perrot (Frankreich)
  • So, 10.03.: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Lou Jeanmonnot (Frankreich)
  • So, 10.03.: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)

Weltcup-Finale vom 14. bis 17. März 2024: Canmore (Kanada)

Das Weltcup-Finale fand 2024 in Canmore statt. Die letzte Sprint-Siegerin des Winters heißt Lisa Vittozzi. Die Italienerin setzte sich knapp vor Lou Jeanmonnot und Lena Häcki-Groß durch. Als beste Deutsche schaffte es Janina Hettich-Walz auf Platz 7. Johannes Thingnes Bö gewann bei den Herren alle drei Rennen und sorgte für einen perfekten Saisonabschluss.

  • Do, 14.03.: 7x5 km Sprint Frauen - Siegerin: Lisa Vittozzi (Italien)
  • Fr, 15.03., 17.40 Uhr: 10 km Sprint Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • Sa, 16.03., 18.10 Uhr: 10 km Verfolgung Frauen - Siegerin: Lisa Vittozzi (Italien)
  • Sa, 16.03., 22.10 Uhr: 12,5 km Verfolgung Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
  • So, 17.03., 18.10 Uhr: 12,5 km Massenstart Frauen - Siegerin: Lou Jeanmonnot (Frankreich)
  • So, 17.03., 22.20 Uhr: 15 km Massenstart Männer - Sieger: Johannes Thingnes Bö (Norwegen)
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