Angela MerkelFinale zwischen den Fronten

Lesezeit: 3 Min.

Angela Merkel auf dem Weg zur Fraktionssitzung von CDU und CSU.
Angela Merkel auf dem Weg zur Fraktionssitzung von CDU und CSU. imago images/Political-Moments

Eigentlich wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Nachfolgefrage demonstrativ neutral bleiben. Zumindest ein schöner Vorsatz war das.

Von Stefan Braun, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Der Satz ist kurz und knapp und kennt keinerlei Fragezeichen. "Ich wollte, will und werde mich da heraushalten!", sagt Angela Merkel am Dienstagmittag auf die Frage, wie sehr sie sich in den zum veritablen Konflikt angewachsenen Wettstreit um die Kanzlerkandidatur der Union einmischen werde. Ein schöner Satz ist das. Schön klar. Noch schöner an ihm ist allerdings, dass Merkel etwas nicht gesagt hat. Sie hat nicht gesagt, dass sie sich auch zuletzt herausgehalten habe. Denn Letzteres lässt sich so ganz nicht behaupten. Allen Erklärungen und persönlichen Überzeugungen der Kanzlerin zum Trotz.

Zur SZ-Startseite

MeinungKanzlerkandidatur
:Söder setzt die Union einem gewaltigen Risiko aus

SZ PlusKommentar von Nico Fried

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: