Ungarn:Die Saga vom Angriff der Westkrieger

Viktor Orban

Will er mit seiner LGTBQI-feindlichen Politik auch von Korruptionsvorwürfen ablenken? Ungarns Premier Viktor Orbán.

(Foto: JOHN THYS/AFP)

Seit Viktor Orbán in Brüssel kräftig Gegenwind spürte, läuft die Propagandamaschine in Budapest noch heißer: Eine Verschwörung in der EU und anderswo wolle dem Land eine fremde Kultur aufzwingen, wird den Bürgern vermittelt.

Von Cathrin Kahlweit, Wien, und Matthias Kolb, Brüssel

Ein paar Tage mit intensivem Konsum ungarischer Medien, und selbst den letzten Zweiflern unter Viktor Orbáns Landsleuten sollte klar sein: Die Brüsseler "Meinungsdiktatur" hat sich auf eine konzertierte Aggression verständigt, die liberale Sichtweisen erzwingen, abweichende Normen und Werte niederringen will. Mit "falschen Vorwürfe und bewussten Fehlinterpretationen" solle demnach den Ungarn eine fremde, falsche Kultur aufgezwungen werden. Nicht mehr Eltern sollten über das Schicksal ihrer Kinder entscheiden, sondern Menschen wie der niederländische Premier Mark Rutte. Dieser habe laut Online-Bericht mal einer Jugendorganisation vorgestanden, die sich für Sex mit Kindern und Tieren eingesetzt haben soll.

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