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Familienpolitik

Ungarn sollen mehr Kinder bekommen

Der ungarische Ministerpräsident hat finanzielle Anreize für verheiratete Paare angekündigt, damit mehr ungarische Kinder geboren werden.

Visegrád-Staaten

Merkel und der Problemfall im Porzellansaal

Ein Journalistenmord, unterdrückte Bürgerrechtler, ein Premier mit Interessenkonflikt, ein EU-Verfahren: Die Kanzlerin ist auf vier schwierige Partner getroffen. Ihr blieb nur das Klammern an die Raute und ein Projekt gegen Fluchtursachen in Marokko.

Von Tobias Zick, Bratislava

Imre Kertesz
Nachlass von Imre Kertész

Verwandlung eines Nobelpreisträgers

Ein Gericht hat einer regierungsnahen Budapester Stiftung die Rechte am Nachlass von Imre Kertész zugesprochen. Was bedeutet das Nachleben des Autors?

Von Lothar Müller

Budapest Overtime-Law Protests Continue Into New Year
Neues Arbeitsgesetz

Tausende Ungarn protestieren gegen Orbán-Regierung

Ein breites Bündnis von links bis rechts macht gegen die Politik der Regierung mobil. Es geht um ein Gesetz, das es Arbeitgebern ermöglicht, zwei Überstunden pro Arbeitstag einzufordern.

Ungarn

Tausende demonstrieren wieder gegen den "Viktator"

Der Protest gegen das umstrittene Arbeitsgesetz in Ungarn reißt nicht ab. Ministerpräsident Orbán spricht von "hysterischem Geschrei".

BMW sieht Trumps Strafzoll-Drohungen gelassen
Proteste in Ungarn

Zorn über vermeintliche Einflussnahme aus Deutschland

Ungarische Oppositionspolitiker behaupten, das neue Überstundengesetz gehe auf einen geheimen Pakt mit deutschen Autobauern zurück. BMW dementiert.

Von Tobias Zick

Proteste in Ungarn

Orbáns Gegner senden ein Warnsignal an den "Viktator"

Es hat schon größere Demonstrationen gegeben gegen die Politik des ungarischen Ministerpräsidenten. Doch diese Welle ist anders.

Von Peter Münch, Budapest

Auf den Punkt Teaserbild
SZ-Podcast "Auf den Punkt"

Vereint gegen Orbán

Zum ersten Mal in der Amtszeit Viktor Orbáns vereinen sich alle Oppositionsparteien gegen die Regierung. Für den Premier könnte das eine Gefahr werden, wenn er nicht aufpasst.

Pressefreiheit in Ungarn

Orbán höhlt die Demokratie aus

Die Gründung einer "Stiftung" regierungsfreundlicher Medien könnte die Pressefreiheit noch weiter einschränken.

Kommentar von Peter Münch

Pressefreiheit

In Ungarn entsteht ein regierungsnaher Medien-Riese

Etliche Nachrichtensender, Internetportale und Lokalblätter sollen an eine Stiftung übergehen, der ein Unterstützer des Ministerpräsidenten Viktor Orbán vorsitzen wird. Kritiker sehen darin eine "totale Kontrolle über die rechtslastigen Medien" des Landes.

Nur in ZUsammenhang mit der akt. Besprechung
Transsexualität in der Familie

Du hättest schon vorher mit mir reden können

In ihrem neuen Buch erzählt die Autorin Susan Faludi von der Transsexualität ihres Vaters, chauvinistischer Politik in Ungarn und der Erinnerung an den Holocaust. Ein Treffen in Paris.

Von Marie Schmidt

Umstritten: In Ungarn wird George Soros - hier auf einem Plakat - von der Regierung heftig angefeindet.
Soros-Stiftung

Nichts wie weg

Seit Jahren hetzen Politiker wie Orbán und Trump gegen Investor und Philanthrop George Soros. Die Mitarbeiter seiner Stiftung sind jetzt von Budapest nach Berlin gezogen. Zur Sicherheit.

Von Tobias Zick

The shadow of a worker is seen beside the EU Commission building in Brussels, Belgium
Krise der Union

Die Feinde Europas sitzen in der EU

Selten stand die EU derart unter Druck, ihre Gegner betreiben die Zerstörung inzwischen von innen heraus. Doch gerade beim Brexit zeigt sich, wie die Union überleben kann.

Kommentar von Stefan Kornelius

Daily life of a homeless couple near Budapest
Ungarn

Aus Obdachlosen werden Kriminelle gemacht

Fortan ist es in Ungarn per Gesetz verboten, auf der Straße zu leben. Die Regierung behauptet, sie wolle den Menschen helfen. Und was sagen die Betroffenen?

Reportage von Peter Münch, Budapest

Viktor Orbán
EU und Ungarn

Orbán wittert "Betrug"

Ungarn gibt sich wegen des Votum des EU-Parlaments empört, ein Sanktionsverfahren gegen das Land einzuleiten. Medien, die der regierenden Fidesz-Partei nahestehen, haben schon einen Schuldigen ausgemacht.

Von Peter Münch, Wien

Viktor Orban im EU-Parlament in Straßburg
Historisches Votum

Europäisches Parlament fordert Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn

Die Abgeordneten in Straßburg stimmten dem Antrag am Mittwoch mit der erforderlichen Mehrheit zu. Nun muss der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs endgültig beschließen.

Rente
SZ Espresso

Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird.

Von Xaver Bitz

Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der EVP im EU-Parlament
Europäisches Parlament

Weber will für Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn stimmen

Der Chef der EVP-Fraktion positioniert sich klar gegen Regierungschef Orbán. Dass dessen Fidesz zur gleichen Parteienfamilie gehört, macht es für Weber besonders heikel.

Datenethikkommission der Bundesregierung nimmt Arbeit auf
SZ Espresso

Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Rede im Europäischen Parlament

Orbán sieht "Ehre des ungarischen Volkes" verletzt

Das Europäische Parlament könnte ein Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn eröffnen, Regierungschef Orbán verteidigt sich. Entscheidend wird nun sein, ob die EVP zu ihm hält oder ihn fallen lässt.

Von Alexander Mühlauer, Straßburg

Viktor Orban EU-Parlament
Ungarn

Europa wehrt sich, endlich

Ungarns Premier Orbán droht mit seiner illiberalen Politik das Wertefundament der EU zu zerstören. Das Europaparlament will nun ein Zeichen des Widerstands setzen - der CSU-Mann Manfred Weber muss dabei zeigen, wofür er steht.

Kommentar von Thomas Kirchner, Brüssel

Viktor Orban CDU EU Sanktionen
Ungarischer Premier

CDU ändert Kurs gegen Orbán

Annegret Kramp-Karrenbauer fordert Sanktionen gegen Ungarn, sollte die Regierung im Streit um Rechtsstaatsprinzipien nicht einlenken.

Rechtsrock an der Grenze - Aber auch Widerstand gegen Neonazis
Grenzkontrollen

Die CSU betreibt Jägerzaun-Politik

Dass sie dem Bedürfnis vieler Menschen nach Schutz und Abgrenzung nachkommen will, ist nachvollziehbar. Doch ihre Inszenierung einer "gesicherten Grenze" verstellt den Blick auf den europäischen Horizont.

Kommentar von Karin Janker

Israel

Zeit der Patrioten

Ministerpräsident Netanjahu lobt seinen Gast aus Ungarn, den umstrittenen Premier Orbán, als "wahren Freund Israels". Offenbar versucht er, eine Achse mit nationalkonservativen Regierungschefs in Europa zu bilden.

Von A. Föderl-Schmid, P. Münch, Tel Aviv/Wien

Carles Puigdemont Spanien Auslieferung
SZ Espresso

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Von Xaver Bitz