SZ am Abend:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

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SZ am Abend: So wie hier in Shanghai kam es in China am Wochenende an mehreren Orten zu spontanen Protesten.

So wie hier in Shanghai kam es in China am Wochenende an mehreren Orten zu spontanen Protesten.

(Foto: Hector Retamal/AFP)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Philipp Saul

Das Wochenende kompakt

Proteste in China weiten sich auf das ganze Land aus. Tausende Menschen protestieren gegen die strenge Null-Covid-Politik, einige fordern sogar den Rücktritt von Staatschef Xi. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai rufen Hunderte Demonstranten: "Nieder mit der Kommunistischen Partei! Nieder mit Xi Jinping!" Auch andernorts gehen Menschen auf die Straße. Manche Beobachter sprechen von der größten Herausforderung für die Kommunistische Partei seit Jahrzehnten. Zum Artikel

Krieg in der Ukraine: Buschmann will Kriegsverbrechen effizienter verfolgen. "Wir wollen erreichen, dass zwischen unseren unterschiedlichen Rechtssystemen Beweismittel einfacher ausgetauscht werden können", sagt der Bundesjustizminister vor Beratungen mit seinen Amtskollegen der G-7-Länder in Berlin. Zeugen sollten nicht unnötig oft vernommen werden. Auch bei der Beweissicherung setze er auf internationale Koordination, sagt Buschmann. "Da könnten viele Hunderttausend Beweismittel zusammenkommen, die wir systematisch und möglichst digital vorhalten werden." Zum Artikel

EXKLUSIV EU-Regierungen wollen Lieferkettengesetz abschwächen. Konzerne sollen bald mithaften, wenn ihre Zulieferer Menschenrechte und Umweltschutz missachten. Doch es gibt Unstimmigkeiten bei der Frage, für welche Unternehmen das Gesetz gelten soll. Während EU-Abgeordnete scharfe Regeln fordern, bremsen die Regierungen der Mitgliedstaaten. Zum Artikel

Iraks Premier wirft Türkei "Besetzung" von Staatsgebiet vor. Es gebe türkische Militärbasen im Irak, dies sei "nicht akzeptabel", sagt Mohammed Shia al-Sudani. Mit Blick auf die Aktivitäten bewaffneter kurdischer Gruppen im Land sagt der neue Premier, der Irak dürfe "nicht für Attacken auf Nachbarländer benutzt werden". Man müsse die eigenen Grenzen sichern. Die größte Gefahr für sein Land sehe er in der Korruption. "Jeder bestechliche Regierungsbeamte wird zukünftig entlassen." Zum Interview (SZ Plus)

Wenig Andrang bei rechter Demo in Leipzig. Seit Wochen trommelten Verfassungsfeinde für die Kundgebung "Ami go home". Es sollte der Höhepunkt des heißen Herbstes werden. Doch nach Schätzungen der Polizei kommen nicht einmal 1000 Demonstranten. Die Gegendemonstranten haben mehr Zulauf und blockieren den Marsch der Rechten nach wenigen hundert Metern. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Fußball-WM

Ausgangslage für deutsches Team deutlich verbessert. Weil Costa Rica überraschend gegen Japan gewinnt, steigen die deutschen Chancen auf ein Weiterkommen. Sollte die DFB-Auswahl an diesem Sonntag ab 20 Uhr gegen Spanien gewinnen, hätte sie alles selbst in der Hand. Auch bei einem Remis hätte das Team von Trainer Flick vor dem letzten Gruppenspiel eine gute Position. Und sogar bei einer Niederlage gegen Spanien wäre das deutsche Team noch im Turnier. Zum Artikel

Deutschland gegen Spanien im Liveticker. Spanisch? Italienisch? Hauptsache ein Sieg! Im Stadion von Doha muss die DFB-Elf auf alte Weisheiten vertrauen. Das größte Problem ist der Gegner, denn der heißt Spanien. 90 Minuti in al-Bayt son molto longo. Zum Artikel

Die Leute sind durch damit. Vom Sofa aus ist alles einfach: Die Fußballer sollen eine Haltung haben zu dieser WM, aber sie wollen natürlich auch siegen. Egal, was die deutsche Mannschaft macht, sie gerät tiefer und tiefer in diesen Sog. Zu gewinnen ist da nur noch wenig. Zum Artikel (SZ Plus)

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