SZ am Abend:Nachrichten am 30. Juli 2021

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Ungeimpfte Reiserückkehrer müssen von Sonntag an Tests vorweisen. Mitten in den Sommerferien wird die Einreiseverordnung erneut verändert. Einreisen darf künftig ab einem Alter von zwölf Jahren nur, wer einen negativen Corona-Test oder Impf- oder Genesenennachweis vorlegen kann. Das gilt unabhängig von Infektionslage und Risikostatus des Urlaubslandes. Ausnahmen gibt es für Berufspendler. Zudem soll es nur noch zwei Kategorien von Risikogebieten geben. Zum Artikel

Unionskanzlerkandidat Laschet räumt Fehler in eigenem Buch ein. In der Publikation "Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance" aus dem Jahr 2009 gebe es offenkundig Fehler, die er verantworte, erklärte Laschet. Es werde mindestens ein Urheber des im Buch verwendeten Materials "weder im Fließtext noch im Quellenverzeichnis genannt". Zuvor war auf Twitter ein Hinweis auf mögliche Parallelen zwischen einer Passage aus dem Buch und einer anderen Veröffentlichung publik gemacht worden. Zum Artikel

Entwarnung nach Explosion in Leverkusen. Die Untersuchungen der Ruß- und Staubrückstände, die nach dem Brand in der Müllverbrennung des Chemieparks niedergingen, haben nach Angaben des Landesumweltamtes nur eine geringe Schadstoffbelastung ergeben. Es seien keine Rückstände von Dioxin und dioxinähnlichen Stoffen in den Rußpartikeln festgestellt worden, teilt das Landesamt mit. Die Ermittlungen dauern noch an. Zum Artikel

AfD in Bremen nicht zur Bundestagswahl zugelassen. Der Landeswahlausschuss habe die Zulassung einstimmig abgelehnt, sagte die Sprecherin des Landeswahlleiters. Unter dem Wahlvorschlag habe die eidesstattliche Erklärung der Schriftführerin der Wahlversammlung gefehlt. Hintergrund der fehlenden Unterschrift sind Unstimmigkeiten im AfD-Landesverband. Auch bei den Grünen ist ein Landesverband nicht zur Bundestagswahl zugelassen. Im Saarland kann man am 26. September daher mit der Zweitstimme die Grünen nicht wählen. Zum Artikel

Deutscher Wetterdienst spricht von "Jahrhundertregen" im Juli. Tief Bernd und seine Wassermassen lösten in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen eine Katastrophe aus. Der Monat war etwas zu warm, aber vor allem viel zu nass, berichtet nun der Deutsche Wetterdienst. Es gab aber regionale Ausnahmen: Während es im Süden und Westen zu nass war, herrschten vor allem im Osten Deutschlands sommerliche Verhältnisse. Zum Artikel

Mehrere Verletzte nach schwerem Reisebus-Unfall. Auf der Autobahn 13 in Brandenburg überschlägt sich ein Reisebus. Nach Angaben der Polizei werden 19 Menschen bei dem Unfall verletzt, zwei von ihnen schwer. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Olympia 2021

Alexander Zverev steht im Endspiel. Deutschlands bester Tennisspieler gewinnt das Halbfinale gegen den serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic. Damit kann der 24-Jährige am Sonntag gegen den Russen Karen Chatschanow erster deutscher Olympiasieger im Herren-Einzel werden. Zum Artikel (SZ Plus)

Das hat heute viele interessiert

Vierter Verdächtiger nach Tod einer 13-jährigen Wienerin gefasst. Nach der Vergewaltigung und Tötung des Mädchens wird der flüchtige 22-Jährige in London festgenommen. Österreichs Innenminister spricht von einem "ganz großen Erfolg". Zum Artikel

Darf der Arbeitgeber nur Geimpfte ins Büro lassen? Google will für seine Mitarbeiter weltweit einen Piks-Zwang: Nur wer geimpft ist, darf wieder zur Arbeit kommen. Geht das in Deutschland überhaupt? So ist die Rechtslage. Zum Artikel

"Hello, Sir, Sie gehen auf dem Spielfeld." Der frisch entsandte London-Korrespondent der SZ merkt vor lauter Verzückung über seine neue Heimat nicht, dass er zum Störenfried wird. Drei Anekdoten aus aller Welt. Zur Kolumne "Mitten in..."

Zu guter Letzt

"Der Nackte ist Teil unseres Jahresprogramms." Eine Wildsau entführt einem nackten Mann den Laptop - das Foto von Adele Landau vom FKK-Strand am Teufelssee in Berlin-Grunewald ging im vergangenen Sommer um die Welt. Nun bietet der Viernheimer Modellbau-Hersteller "Busch" exakt diese Szene an - als Miniatur für Hobby-Eisenbahner. Zum Text

© SZ.de/aner
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