SZ am Abend:Nachrichten am 18. Oktober 2021

Pressekonferenz nach FDP-Bundesvorstandssitzung

FDP-Chef Christian Lindner.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Nadja Tausche

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Nach der Bundestagswahl

Auch FDP spricht sich für Koalitionsverhandlungen aus. Nach SPD und Grünen stimmt auch die FDP Gesprächen über eine Ampelkoalition zu. Bereits vor Beginn gibt es Diskussionen wegen der künftigen Rollenverteilung der Parteichefs Habeck und Lindner: Es geht insbesondere um die Fragen, wer Finanzminister werden darf und ob es ein Klimaministerium geben wird. Zum Artikel

Kritik an Vorschlag, Mützenich zum Bundestagspräsidenten zu machen. Gegen den Vorschlag, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Mützenich zum Bundestagspräsidenten zu machen, formiert sich Widerstand unter anderem von Seiten der Parteifrauen. Sie fordern die Fraktion auf, eine Frau für das Bundestagspräsidium zu nominieren: Wie sonst solle man eine "Fortschrittskoalition" vermitteln? Zum Artikel

Nachrichten kompakt

Russland beendet Dialog mit der Nato. Der russische Außenminister Lawrow kündigt an, dass Russland seine Botschaft bei der Nato zum 1. November schließen wird. Auch das militärische Verbindungsbüro der Nato in Moskau müsse zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit einstellen. Die Entscheidung markiert einen Tiefpunkt in den Beziehungen zwischen Russland und der westlichen Verteidigungsallianz. Zum Artikel

Axel Springer entbindet "Bild"-Chefredakteur Reichelt von seinen Aufgaben. Der Medienkonzern Axel Springer stellt mit sofortiger Wirkung Bild-Chefredakteur Reichelt von seinen Aufgaben frei. Neuer Vorsitzender der "Bild"-Chefredaktion wird Johannes Boie, derzeitiger Chefredakteur der "Welt am Sonntag". Zum Artikel

Ex-US-Außenminister Powell an Covid-19 gestorben. Der 84-Jährige, der in einem Militärkrankenhaus nahe Washington starb, war seiner Familie zufolge vollständig geimpft. Powell war Befehlshaber der Streitkräfte im Irak-Krieg 1991 und diente George W. Bush als Minister. Seinen Auftritt vor der UN. Sicherheitsrat, als er den umstrittenen Irak-Krieg rechtfertigte, bezeichnete er später als Fehler. Von den Republikanern hatte er sich in den letzten Jahren immer mehr entfremdet, bis er nach dem Sturm auf das Kapitol endgültig aus der Partei austrat. Zum Artikel

Diskussion über Einreisekontrollen an der Grenze zu Polen. Bundesinnenminister Seehofer (CSU) will die gestiegene Zahl unerlaubter Einreisen über die polnisch-deutsche Grenze im Kabinett zur Sprache bringen. Die Bundespolizeigewerkschaft dringt auf die Einführung temporärer Kontrollen an der Grenze zu Polen. Zum Artikel

Facebook will 10 000 neue Jobs in Europa schaffen. Die Stellen sollen in den kommenden fünf Jahren entstehen und bei der Umsetzung des sogenannten "Metaverse" helfen. Gemeint ist eine Zukunftsvision, bei der die virtuelle und die reale Welt verschmelzen. Doch hinter der Ankündigung steckt auch politisches Kalkül: Das EU-Parlament arbeitet an einem Gesetzespaket, das die Macht der Tech-Plattformen begrenzen soll. Tausende neue Jobs könnten für deren Lobbyisten ein gutes Argument sein, allzu scharfe Gesetze zu verhindern. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das hat heute viele interessiert

Meinung: Die Liga erfasst der Bayern-Grusel. Spitzenspiel? Spannung? Auf nicht strafbare Art machen die Münchner die Fußball-Bundesliga kaputt - und setzen ein machtvolles Statement, das sich auch an die eigene Belegschaft richtet. Zum Artikel

Viele Deutsche sparen falsch. Sparer müssen keine Angst vor Aktien haben. Sie sollten aber drei zentrale Faktoren beachten. Zum Artikel (SZ Plus)

Videoaufnahmen nähren Zweifel an Ofarims Version. Wurde der Sänger in Leipzig von einem Hotelmitarbeiter wegen seiner Davidstern-Kette antisemitisch beleidigt? Die Staatsanwaltschaft ermittelt, doch nach SZ-Informationen kommt ein Forensiker, der Videomaterial aus der Hotellobby sichtete, zur Einschätzung, dass Ofarim die Kette zum fraglichen Zeitpunkt nicht trug. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Musikalisches Wunder. Vor 45 Jahren wurde dem kanadischen Rockmusiker Randy Bachman die erste Gitarre gestohlen. Jetzt hat ein Fan sie wiederentdeckt - bei einer japanischen Weihnachtsaufführung. Zum Artikel

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