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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Jana Anzlinger

Der Tag kompakt

Morddrohungen gegen Politiker. Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke werden unter anderem die Kölner Oberbürgermeisterin Reker und Altenas Bürgermeister Hollstein bedroht. Beide sind in den vergangenen Jahren von rechten Angreifern schwer verletzt worden. Details von Ronen Steinke und Christian Wernicke

Iran schießt US-Drohne ab. Die Revolutionsgarden argumentieren, die Drohne sei in iranischen Luftraum eingedrungen. Die USA sehen in dem Abschuss jedoch einen "nicht provozierten Angriff" in internationalem Luftraum. US-Präsident Trump erklärt auf Twitter: "Iran hat einen sehr großen Fehler gemacht." Mehr dazu

EU-Gipfel zum Postenstreit. Die Staats- und Regierungschefs suchen bei dem zweitägigen Treffen in Brüssel unter anderem nach einer neuen Führung für die EU. Möglichst schnell wollen sie einen Nachfolger für Kommissionschef Juncker bestimmen. Doch es gibt Schwierigkeiten. Aus Brüssel berichten Karoline Meta Beisel, Matthias Kolb und Alexander Mühlauer.

EXKLUSIV Affront vor dem Autogipfel. Vor einem Spitzentreffen zur Zukunft der Autoindustrie im Kanzleramt gibt es Unmut: Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Niedersachsen sind offenbar nicht eingeladen. In den Konzernzentralen ist man erstaunt, dass Kretschmann und Weil, zu denen man enge Kontakte pflegt, nicht dabei sein sollen. Details von Max Hägler

Tirol sperrt Landstraßen für Reiseverkehr. Gerade hat Österreich mit seiner Klage die deutsche Pkw-Maut gestoppt. Jetzt will das Bundesland Tirol verhindern, dass Durchreisende von mautpflichtigen Autobahnen abfahren. Bayern hält das für "reine Schikane". Zur Nachricht

"Gorch Fock" kann am Freitag aufs Wasser. Im Streit um unbezahlte Rechnungen bei der Sanierung des Segelschulschiffs der Marine haben sich zwei beteiligte Werften und das Verteidigungsministerium grundsätzlich geeinigt. Mehr dazu

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Was, wenn niemand mehr den Job machen will? Wenn politische Mandatsträger angegriffen werden, ist das ganze System in Gefahr. Politiker verdienen jetzt eine Solidarität, die über das Symbolische hinausgeht. Von Gustav Seibt

Merkel kritisiert eigene Partei für Umgang mit Rezo-Video. Nach ihrem Schwächeanfall zeigt sich Angela Merkel fit, gut gelaunt und redet erstmals ausführlich über das Video, das ihrer Partei so viele Probleme bereitet hat. Von diesen Äußerungen müssen sich nun wohl erstmal andere in der CDU erholen. Von Nico Fried

Frans Timmermans meldet sich zurück. Nach drei Wochen Funkstille tritt der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten wieder in Erscheinung - und hofft auf Unterstützung aus Spanien. Von Matthias Kolb

SZ-Leser diskutieren

Wikipedia - Fluch oder Segen? User raskolnikov nutzt Wikipedia, "um sich schon mal einen Überblick über ein Thema zu verschaffen", behält aber im Hinterkopf, dass "auch hier niemals vollkommene Objektivität zu erwarten ist". Cholericus möchte "Wikipedia nicht missen", merkt aber kritisch an, dass es auf der Online-Enzyklopädie "politischen Einfluss" gebe. Dagegen findet KensingtonRoyal, Wikipedia sei "eine platte Form der Volksverdummung" und damit "ein Fluch". Diskutieren Sie mit uns.

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