bedeckt München 27°

SZ Espresso:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Coronavirus - München

Vier Paletten mit Schutzmasken auf dem Münchner Flughafen.

(Foto: dpa)

Was wichtig ist und wird.

Von Thomas Balbierer

Das Wichtigste zum Coronavirus

Acht Millionen Schutzmasken in Deutschland angekommen. In München wird die Ware aus Shanghai vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder, Bundesverkehrsminister Scheuer und Lufthansa-Chef Spohr in Empfang genommen. Über eine "Luftbrücke" soll nun täglich dringend benötigte Schutzausrüstung aus China eingeflogen werden. Kanzlerin Merkel hat in einem Gespräch mit Chinas Präsident Xi Jinping für einen direkten Zugang zu einem staatlichen Hersteller von Schutzkleidung gesorgt, berichten Christoph Giesen, Klaus Ott und Nicolas Richter.

Ethikrat fordert breitere Debatte über die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen. Abzuwägen seien nicht nur der Schutz der Bevölkerung und die wirtschaftlichen Folgen sondern auch soziale Aspekte wie seelische Belastungen oder Gewalt, sagt der Vorsitzende Peter Dabrock. Die Kommunikation der Politik sei "verbesserungsfähig". Zum Text von Kristiana Ludwig

Trump attackiert die Weltgesundheitsorganisation. Der US-Präsident wirft der WHO im Umgang mit dem Coronavirus Versagen und China-Hörigkeit vor. Er droht, amerikanische Zahlungen einzufrieren. Trump ignoriert die Nöte der Bürger, die vom Virus betroffen sind - und derjenigen, die dagegen ankämpfen, kommentiert Hubert Wetzel (SZ Plus).

Außerdem wichtig

Live-Chat zum Coronavirus: Was möchten Sie zu Covid-19 wissen?

Live-Autorengespräch zum Thema "Coronavirus und Familie": Wie halte ich meine Kinder auf engstem Raum bei Laune? Wie unterrichte ich sie am besten zu Hause? Und was mache ich, wenn sie auf die Corona-Nachrichten mit Angst reagieren? SZ-Redakteurin Barbara Vorsamer antwortet von 14 Uhr an live. Stellen Sie hier Ihre Frage.

Was außer dem Coronavirus noch wichtig ist

EXKLUSIV Tausende Mieter von Vonovia fürchten Geldprobleme. Laut Vorstandschef Rolf Buch haben sich bereits 3000 Mieter an Deutschlands größten Wohnungskonzern gewandt. Sie haben Angst, dass sie sich wegen der Corona-Krise ihre Wohnung nicht mehr leisten können. Vonovia werde "auf keinen Fall" Mietern kündigen, die aufgrund von Corona in Schwierigkeiten geraten sind, versichert das Unternehmen. Zum Bericht von Benedikt Müller

Athen nimmt Aussetzung des Asylrechts zurück. Griechenland kündigt an, Asylanträge der in den Flüchtlingslagern des Landes untergebrachten Menschen wieder zu bearbeiten. Wer keinen Anspruch auf Asyl hat, soll zurück in die Türkei geschickt werden. Deutschland will kommende Woche 50 Minderjährige aus den griechischen Flüchtlingslagern aufnehmen. Dem Schritt geht ein politisches Hickhack voraus, berichten Karoline Meta Beisel und Constanze von Bullion.

Bestechungsvorwürfe um WM-Vergaben. US-Strafermittler sehen es als erwiesen an, dass Russland und Katar Schmiergelder an Fifa-Wahlmänner gezahlt haben, um den Zuschlag für die WM-Turniere 2018 und 2022 zu erhalten. Im Zentrum stehen drei Südamerikaner und der Skandal-Funktionär Jack Warner, berichten Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Buzzfeed Deutschland steht zum Verkauf. Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise will das US-Medienunternehmen einen Partner suchen, der das Geschäft in Deutschland übernimmt. Derzeit arbeiten neun Beschäftigte für die Marke. Zur Nachricht

Was wichtig wird

Deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute stellen Frühjahrsgutachten vor. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden nach einer Prognose führender Wirtschaftsforschungsinstitute deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Aktuelle Meldungen aus der Wirtschaft

Videoschalte der EU-Entwicklungsminister zum Kampf gegen das Coronavirus. Entwicklungsminister Müller fordert globale Anstrengungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Es liege im Interesse der westlichen Industrienationen, dass das Virus auch in Ländern mit schlechteren Voraussetzungen wirksam bekämpft werde, schreibt er in einem Gastbeitrag für die Zeitung Welt.

Frühstücksflocke

Lass Zettel sprechen. Über Kommunikation in Zeiten von Corona ist schon viel geschrieben worden. Menschen veranstalten digitale Dinner oder rufen per Videocall die Großeltern an. Doch nicht nur digitale Treffen oder Video-Telefonie sind gerade in Mode. In der Krise findet auch der analoge Austausch kreative Wege. Folge 15 der SZ-Kolumne "Alles Gute" von Benedikt Peters.

© SZ.de

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite